Vom Maschinenbau zum Dienstleister – Heidelberger Druckmaschinen liefert in der digitalen Transformation (Futurebiz Podcast)

In unserem letzten Podcast zur Subscription Economy mit Zuora Gründer Tien Tzuo waren wir der Frage nachgegangen, in welchen Branchen der Wandel vom Produkthersteller zum Dienstleister besonders schwierig sei. Tien Tzuo hatte als erfolgreiches Beispiel den Weltmarktführer Heidelberg Druckmaschinen genannt und wir haben es tatsächlich geschafft, zeitnah ein Podcast Gespräch mit den zuständigen Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Hermann zu führen.

Die Herausforderung bei Heidelberg Druckmaschinen war und ist gewaltig. Kann ein Hersteller von Druckmaschinen ein Subskriptionsmodell aufbauen? Wird das Unternehmen in Zukunft überhaupt noch Druckmaschinen verkaufen? Es liegt auf der Hand, dass der Wandel deutlich komplexer ist, als in der Software oder auch Automobilindustrie. 

Ulrich Hermann und sein Team der neu gegründeten Heidelberg Digital Unit denken vom Kunden, dies sind überwiegend Druckereibetriebe. Die hohen Anschaffungskosten erfordern es bei den Druckereien, die Laufzeiten der Druckmaschine zu maximieren und den Ausfall zu minimieren. An dieser Stelle ist Heidelberg Druckmaschinen nun angetreten, ein neues Geschäftsmodell rund um die Optimierung der Auslastung der Maschinen zu entwickeln.

Basis ist die digitale Vernetzung der Maschinen. Derzeit hat das Unternehmen bereits 15.000 der laufenden Maschinen digital vernetzt und kann die Betriebsdaten über alle angeschlossenen Kunden und Maschinen hinweg auswerten. Schon durch diese Analyse und Predictive Maintenance wird die Dienstleistung rund um die Maschine verbessert und die Wertschöpfung verbreitert.

Die eigentliche Transformation betrifft aber den Kern des Geschäftsmodells von Heidelberger Druckmaschinen. Ausgangslage ist der Gedanke einer Performance Partnerschaft zwischen Hersteller und Kunden. Denn wenn das Unternehmen die (Kauf) Kunden dabei unterstützen kann, die Laufzeiten zu optimieren, dann hilft das Unternehmen seinen Kunden (Druckbetrieben) dabei, deren eigene Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Heidelberg sieht darin keine Gefahr weniger Maschinen zu verkaufen, sondern eine Chance an der höheren Wirtschaftlichkeit beim Kunden zu partizipieren (Performance Partnerschaft).

Damit sieht das Unternehmen sich in Zukunft als Dienstleister, der seinen Kunden Druckmaschinen zur Verfügung stellt und in Subskriptionsmodellen abrechnet. Statt durch einen einmaligen Kaufpreis zahlt der Kunden in der Subskription für die produzierten Produkte. Maschine, Service und Verbrauchsmaterialen stellt Heidelberg Druckmaschinen als Betreiber der Maschine zur Verfügung. 

Während viele Industriezweige noch über die Digitale Transformation nachdenken hat Heidelberg Druckmaschinen schon geliefert und hat neue Geschäftsmodelle in der Subscription Economy etabliert, die nicht nur die laufenden Prozesse optimieren, sondern neue Geschäftsmodelle mit signifikanten Wachstumspotential aufbauen. Im Gespräch zeigt Ulrich Hermann auf, wie Heidelberg Druckmaschinen Digitale Transformation gelungen ist und welche Hürden zu überwinden waren.

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Nicht nur für Creator: Instagram Statistiken für Unternehmensprofile im Creator Studio analysieren

Ob Creator oder Unternehmensprofil – Instagram Statistiken am Rechner im Instagram Creator Studio analysieren

Möchte man auf die Instagram Statistiken seines Unternehmens zugreifen, hatte man bisher zwei Optionen. Entweder man nutzt die Statistiken direkt auf Instagram oder man nutzt ein Social Media Analytics Tool.

Mit dem Instagram Creator Studio hat sich dies jetzt geändert. Der Name ist jedoch etwas verwirrend. Das Instagram Creator Studio kann von Creatorn genutzt werden, aber auch von Marken und Unternehmen.

Möchtet ihr euch eure Instagram Statistiken am Rechner ansehen, dann ist auch für eure Marken- und Unternehmensprofile das Creator Studio die richtige Anlaufstelle. Ähnlich wie es beim Facebook Creator Studio auch der Fall ist.

Wenn ihr das Creator Studio öffnet, solltet ihr einen Hinweis zum Instagram Creator Studio erhalten (@Facebook bitte einen neuen Namen einfallen lassen!).

Ihr könnt mehrere Instagram Unternehmensprofile mit dem Instagram Creator Studio verknüpfen.

Instagram Statistiken am Desktop einsehen und analysieren

Gegenüber einem Social Media Analytics Tool sind die Statistiken aber überschaubar. Speziell wenn es um eine detailliertere Auswertung von Instagram Stories geht, bietet das Creator Studio nur rudimentäre Statistiken.

Instagram-Creator-Studio-Statistiken-Rechner-Business-Accounts

Bei Instagram Beiträgen für den Feed sieht es anders aus und ihr bekommt Insights zum Engagement und zur Reichweite. Woher kommt die Reichweite? Wie viele Follower kamen dank des Beitrages dazu? Wann wurde er veröffentlicht und wie verteilen sich die Interaktionen?

Instagram-Creator-Studio-Statistiken-Rechner-Business-Accounts

Die Optik des Instagram Creator Studios kann überzeugen und auch die Ladezeiten sind sehr schnell. Ein Vorteil gegenüber anderen Social Media Analytics Tools.

Die Content-Sammlung bietet euch einen sehr guten Überblick zu bereits veröffentlichten Inhalten. Vor allem die Unterteilung in Fotos, Videos. Stories, Karussell und IGTV ist hilfreich.

Interessant ist, dass Instagram bei den erreichten Konten selber von Schätzwerten spricht. Ich frage mich, warum das so ist und warum Instagram nicht die exakten Werte ausgeben kann.

Facebook begründet die Schätzung wie folgt:

Mithilfe von Stichproben lässt sich ein Teil der Daten analysieren, der einen größeren Bevölkerungsanteil in einem Datensatz gut darstellt. Damit können wir Kennzahlen schnell und besonders genau berechnen, für die wir sonst zu viel Zeit benötigen oder einen hohen Aufwand betreiben müssten. Da für die Berechnung von Kennzahlen zur Zählung von Personen (einschl. Reichweite und „eindeutiger“ Metriken) umfassende Datenmengen erforderlich sind, werden hierfür Beispieldaten verwendet.

Facebook Business

Die Schätzwerte sind nicht neu. Da Facebook aber oft von „Statistiken in der Entwicklung“ spricht, sollte die Entwicklung doch auch mal abgeschlossen sein. Speziell nach der Erfahrungen in der Vergangenheit, wo es beispielsweise bei Video Statistiken das ein oder andere „Problem“ gab.

Instagram Creator Studio ein hilfreiches Tool für Marken und Unternehmen

Nichtsdestotrotz ist das Tool für Marken und Unternehmen ein Segen. Die meistverwendeten Kennzahlen und Instagram Statistiken werden abgebildet, ihr erhaltet am Rechner Statistiken zu euren Interaktionen, Reichweiten sowie Followern und könnt eure veröffentlichten Inhalte in der Content-Sammlung auswerten.

Lasst euch nicht von dem Begriff Creator Studio abschrecken. Die Instagram Statistiken am Desktop stehen auch für Instagram Unternehmensprofile zur Verfügung. Nur bei Instagram Stories sind die Statistiken aktuell noch nicht ausreichend. Aber das kann sich ja bald ändern, denn Stories sind ja die Zukunft.

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Social Video Guide 2019: Native Facebook Videos mit den höchsten durchschnittlichen Interaktionen

Nach wie vor werden auf Facebook deutlich mehr Fotos und Links als native Videos geteilt. Wenn man sich die absoluten und kumulierten Interaktionen anschaut, liegen Facebook Videos somit wenig überraschend hinter Fotos und Link-Postings.

Facebook-Formate-Interaktionen-2019

Durch die Unterschiede in der Anzahl der veröffentlichten Videos, stellt dies aber ein verzerrtes Bild dar. In seinem Guide to Social Video Report für 2019 hat Newswhip die 10.000 erfolgreichsten englischsprachigen Videos analysiert und dabei native Videos, geteilte Videos (z.B. YouTube) und Facebook Live miteinander verglichen.

Native Facebook Videos erzielen im Durchschnitt die meisten Interaktionen

Insgesamt generieren Fotos auf Facebook die meisten Interaktionen. Schaut man sich aber die Durchschnittswerte an, dann sind native Facebook Videos die Spitzenreiter. Zumindest was das Engagement betrifft.

Facebook-Formate-durchschnitt-interaktionen-2019

Link-Postings schneiden bei den durchschnittlichen Interaktionen auf Facebook mit Abstand am schlechtesten ab. Sie verfolgen aber auch ein anderes Ziel und anstatt bei Interaktionen, liegt der Fokus auf Traffic beziehungsweise Klicks.

Natürlich fällt es Seitenbetreibern leichter Fotos und Links auf Facebook zu teilen als native Videos. In vielen Fällen ist es auch sinnvoller Links zu teilen. Je nach Ziel sind aber auch Videos ein wichtiges Facebook Format. Aber nur dann, wenn es auch richtig eingesetzt wird und die entsprechenden Ziele verfolgt.

Richtig erzogen: Seitenbetreiber setzen fast ausschließlich auf native Facebook Videos

Bewegtbild gibt es auf Facebook in unterschiedlichen Formaten. Der Einsatz von nativen Videos dominiert deutlich. Live Videos und geteilte Videos von anderen Plattformen spielen nur eine untergeordnete Rolle. Die große Livestream-Offensive von Facebook ist verpufft oder bezieht sich mittlerweile eher auf die Bereiche Gaming.

Marken und Unternehmen setzen nur noch selten und meistens im Rahmen von Kampagnen auf Facebook Live. Was vollkommen in Ordnung ist.

Native-Facebook-Videos-Formate-Frequenz-2019

Die Basis der Analyse sind die 10.000 erfolgreichsten Videos. Selbstverständlich gibt es mehr Livestreams auf Facebook, aber im Verhältnis machen sie nur einen kleinen Teil des Bewegtbild-Contents aus.

Der Anteil von geteilten YouTube Videos geht glücklicherweise immer deutlicher zurück. Vorbei sind die Zeiten, in denen versucht wurde den eigenen YouTube Kanal über Facebook Beiträge zu stärken.

Unterschiedliche Interaktionen bei unterschiedlichen Bewegtbildformaten

Welche Videoformate auf Facebook werden am häufigsten geteilt? Welches Format erhält die meisten Kommentare? Wer sich mit den Formaten befasst, kann diese Fragen schnell beantworten. Doch es gibt auch oft eine falsche Einordnung und Bewertung der Formate. Das führt zu Fragen wie: „Warum wird unser Live Video nicht geteilt?“ Weil es am Format an sich liegt.

Facebook-Video-Formate-Kommentare-Shares-2019

Live Streams auf Facebook verfolgen einen anderen Zweck als native Videos. Dementsprechend erhalten sie auch deutlich mehr Kommentare als native Facebook Videos, die dafür öfter geteilt werden. Wer teilt schon einen abgelaufenen Livestream…

Der Report von Newswhip ist für Publisher Pflichtlektüre, bietet aber auch für Marken und Unternehmen viele hilfreiche Informationen. So liegt die durchschnittliche Länge der 100 erfolgreichsten Videos auf Facebook bei 132 Sekunden. Auf Twitter sind es im Vergleich nur 35 Sekunden.

Ihr findet viele weitere Beispiele und könnt euch den gesamten Report bei Newswhip herunterladen.

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B2B Marketing – warum das Budget jetzt von Fachmessen in Digitalmarketing verlagert werden muß

Die aktuelle BVIK Studie zu den B2B Marketing-Budgets 2018 weist in Bezug auf den digitalen Reifegrad der B2B Branche ein düsteres Bild aus: Die Ausgaben für digitales Marketing kommen in Summe auf nur 20% vom Gesamtbudget, während allein die Ausgaben für Messen & Kundenevents mit 37% fast den doppelten Anteil am Budget ausmachen.
Dies wirft die Frage auf, ob wir auch im B2B Sektor dem deutlich digitaler agierendem Wettbewerb aus USA und Asien das Feld überlassen.

Bekanntlich findet der Angler seinen Köder besonders schmackhaft. Und ebenso bekanntlich entscheidet der Fisch oft anders. Schauen wir also auf den Fisch.  Über 50% der B2B-Entscheider gehören mittlerweile den Millenials an. Deren Informations-, Kommunikations- und Beziehungsverhalten ist im privaten geprägt durch WhatsApp, YouTube und Instagram. In der berufliche Mediennutzung treten LinkedIn und Xing hinzu. Entscheidend ist das Verhalten der B2B Kunden. Statt Telefonanruf recherchieren sie auf dem Smartphone nach Lösungen im Netz. Sie selbst sind immer ansprechbar und erwarten „24/7 digital“ auch von ihren Geschäftspartnern.

Wer diese Bedürfnisse im B2B Geschäft erfüllen möchte, braucht zwingend digitale Touchpoints entlang der gesamten Customer Journey. Dazu idealerweise viele Kontaktpunkte, also eine wiederholte und idealerweise dauerhafte Frequenz ohne immer wieder Budget (und Marge) bei Google, Facebook oder LinkedIn abzugeben. 

Vom Kunden gedacht führt kein Weg an digitalen Kontaktpunkten und Kanälen zum Kunden vorbei. Denn das „Wollen“ stimuliert einen Pull Impuls (z.B. Suche im Web, vertikalen Communities oder Gruppen) und kann durch einen Push nicht erfüllt werden. Vor allem muß der Anbieter 24/7 (digital) liefern und nicht nur einmal im Jahr auf einer B2B Fachmesse. 

Warum also halten so viele B2B Unternehmen in Deutschland an Fachmessen fest? Warum werden Marketing Budgets nicht signifikant in digitales B2B-Kommunikation verschoben?

Wir haben dazu einmal in die Messewirtschaft selbst geschaut. Hier weist eine Studie der AUMA (Verband der deutschen Messewirtschaft) folgende Aussage in Bezug auf den Budgetanteil von Fachmessen am Marketingbudget aus: „… Der Anteil des Messebudgets am gesamten Kommunikationsbudget ist in den Unternehmen von 38% in den Jahren 1998/1999 auf aktuell 47% gestiegen. Hält man sich vor Augen, dass in diesem Zeitraum viele neue digitale Kanäle entstanden sind, in die mittlerweile ebenfalls erhebliche finanzielle Mittel fließen, ist dieser Befund noch bemerkenswerter … Die Messebudgets wurden offensichtlich nicht zugunsten anderer Marketinginstrumente umgeschichtet, sondern sind kontinuierlich gestiegen“.

Da können wir der AUMA nur gratulieren. Aber leider wirft dies kein gutes Licht auf den digitalen Reifegrad und die globale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Immerhin weist die Studie des BVIK noch aus, dass bei Unternehmen mit über 2.000 Mitarbeitern ein Anstieg der Budgets für Digitales B2B Marketing zu verzeichnen ist, während die Budgets für Fachmessen und Kundenevents erkennbar sinken. Bei kleineren B2B-Unternehmen dagegen hat der digitale Wandel überhaupt keine Reaktion in Form von Umschichtung von Marketing-Budgets hervorgerufen. 

Werfen wir noch einen Blick auf die Effizienz bzw. genauer auf den sog. Grenznutzen: Wie hoch ist der Mehrwert, der sich durch die Verschiebung von einem Marketing Euro aus dem Budget für Fachmessen zugunsten von digitalen Maßnahmen erzielen ließe? Bei einem geringen Digital-Anteil am Gesamtbudget ist der Grenznutzen jeder Investition sehr hoch. Jeder Euro, der vom Messebudget in Digitale Kommunikation verschoben wird, erzielt eine überproportionale Wirkung. Da gerade in Zeiten sinkender Marketingbudgets jeder Euro zu hinterfragen ist, sollte jeder B2B Marketingverantwortliche drei Dinge verinnerlichen:

  • die Relevanz der persönlichen Kontakts nimmt für den Fisch ab. Der Kunde will 24/7 digital, während der Angler immer noch auf den jährlichen (!) persönlichen Kontakt auf der Fachmesse setzt
  • die Kaufentscheidung verlagert sich gerade in der B2B Customer Journey weit nach vorne, getrieben durch das Recherche- und Entscheidungsverhalten der immer jünger und digitaler werdenden Kunden. Die Messe kommt da oft zu spät bzw. der Kunde wird vorher schon über digitale Beziehungen zum Stand des Wettbewerbers geholt
  • die B2B Kaufentscheidung ist oft komplex und es gilt, mehrere Personen im Buyer Center zu erreichen. Dazu braucht es viele Kontaktpunkte in einer Pull Situation.

Dazu tritt noch die Notwendigkeit, dauerhafte digitale Kundenbeziehungen aufzubauen. Wer immer wieder neue Kontaktpunkte erzeugen muss, läßt viel Marge bei Google und den Fachmessen. Weil jeder Kontaktpunkt neu initialisiert und bezahlt werden muß.  Wer dagegen Eigentümer der Kundenbeziehung ist und diese digital pflegen kann ist klar im Vorteil. 

Statt also mehr Geld für jährliche Messekontakte auszugeben, sollten B2B Unternehmen die Zahl der digitalen Kontaktpunkte erhöhen, vor allem durch CRM und B2B Social Media Aktivitäten. 

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Instagram Augmented Reality Filter und Effekte bald im Explore-Bereich?

Die Art und Weise wie sich Augmented Reality Effekte auf Instagram verbreiten, hat zu einer neuen Art von Influencern geführt. Creator die AR Filter entwickeln haben massiv Follower dazu gewonnen, wenn sich der Effekt auf Instagram verbreitet hat.

Ich glaube nicht, dass dies von Instagram so geplant war. Creator, die AR Effekte für Instagram entwickelt haben, werden sich über den Anstieg bei den Followern aber nicht beschweren.

Augmented Reality Filter und Effekte in Instagram Explore entdecken

Für die breite Masse ist dieser Ansatz aber nicht ausreichend. Instagram muss die Augmented Reality Filter leichter zugänglich und auffindbar machen. Was bietet sich dafür an? Der Instagram Exlore-Bereich

Instagram-AR-Effekte-Explore

Instagram hat erst kürzlich ein Update für den Entdecken-Bereich vorgestellt. Das Update hat aber vor allem IGTV, Instagram Shopping und Stories in den Vordergrund gestellt. Von AR Effekten war nicht die Rede.

Wer hat das neue Feature aber bereits entdeckt? Mal wieder Jane Manchun Wong. Anstatt sich die F8 anzuschauen, könnt ihr Jane auch einfach auf Twitter folgen. Viele der Ankündigungen kennt ihr dann schon. 🙂

Ist es bei der Verknüpfung der AR Effekte und Instagram Explore genauso? Ich würde es mir wünschen. So würden die Effekte von wesentlich mehr Menschen entdeckt und somit auch genutzt werden. Der Effekt der „Filter Influencer“ könnte sich so nochmals verstärken.

Kategorien für Instagram AR Effekte

Die Effekte werden in verschiedene Kategorien unterteilt. Man kann also gezielt nach Effekten für Selfies und bestimmten Themen suchen. Wer macht es genauso? Snapchat macht es genauso und konnte nicht nur die Anzahl der verfügbaren Effekte extrem steigern, sondern auch die Auffindbarkeit deutlich verbessern.

Das Kopieren von Snapchat geht also fleißig weiter und für die AR und Kamera-Effekte ist es auch absolut sinnvoll. Speziell mit der neuen UI für Instagram Stories, die wahrscheinlich kommen wird.

Auf Snapchat sind Filter und Lenses sehr dominant. In Instagram Stories entdeckt man zwar immer wieder neue Filter, aber nicht in der Frequenz wie auf Snapchat. Die Verknüpfung mit dem Explore-Bereich könnte das ändern, da Millionen von Menschen jeden Monat hier neue Inhalte entdecken.

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Content, Engagement & Profil: Darum geht’s beim Social Selling

Kunden haben in der Regel schon über die Hälfte der Recherche abgeschlossen, bevor sie aktiv auf einen Vertriebsmitarbeiter zugehen. In diesem Prozess soziale Touchpoints zu schaffen, erhöht die Chance auf einen Abschluss.

Foto von Fabian Irsara auf Unsplash

Viele B2B-Entscheider sind selbst in den sozialen Netzwerken präsent und nutzen Social Media zur Gewinnung von Informationen über bestimmte Lösungen.

Social Selling hilft dem Vertrieb dabei, die richtigen Kontakte zu identifizieren und einen Überblick über Influencer (Decision-Maker) für die Kaufentscheidung zu gewinnen. So ergeben sich viele Berührungspunkte auf der Customer Journey.

Erstkontakte können über das eigene Netzwerk hergestellt werden. Statt eines Telefonmarathons, um im passenden Moment zum Entscheider durchgestellt zu werden, können Gespräche durch einen Sales-Kollegen oder vertrauenswürdigen Partner angebahnt werden.

Erfolgsfaktoren für Social Selling 

Drei Faktoren sind für den Erfolg entscheidend: Profil, Content und Engagement.

Ein aktuelles Profil als Basis

Ein gut gestaltetes, aktuelles Profil auf LinkedIn und das Teilen von eigenen und kuratierten Inhalten wecken Vertrauen in den Nutzer und die von seinem Unternehmen angebotenen Lösungen.

Eine gute Präsenz auf LinkedIn oder Xing steigert die Glaubwürdigkeit und die Schwelle, Kontakt aufzunehmen, sinkt. So erhöhen Verkäufer die Sichtbarkeit für sich und ihr Unternehmen.

Wie sollte mein Profil aussehen? Zu den Best Practices zählen ein gutes Profilbild in Kombination mit einem ausdrucksstarken Header-Bild. Diese sollten auch in der LinkedIn App geprüft werden, da der Traffic auf Social von mobilen Geräten kommt.

Der Profil-Slogan sollte kurz und prägnant bleiben, Begriffe wie Ninja oder Influencer wirken oft bemüht. Ausführlicher, aber auf den Punkt formuliert, geht es in der Beschreibung weiter. Das ist die Executive Summary des eigenen Werdegangs. Profile können mit Bildern und Dokumenten angereichert werden, die die eigenen Leistungen unterstreichen.

Kein Social Selling ohne relevanten Content

Ein guter Vertriebler weiß, welche Fragen seine Kunden umtreiben und für welche Themen sie zu begeistern sind. Unter diesem Blickwinkel sollte auch der Content ausgewählt werden, der auf dem Profil geteilt wird. Der sollte den Kontakten einen inhaltlichen Mehrwert liefern. Die Verkaufsshow bleibt dem Marketing überlassen.

Es sollten Inhalte gewählt werden die zu den eigenen Schwerpunkten und Interessen passen. Das können spannende Forschungsergebnisse, ein neues Whitepaper oder ein Link zu einem Fachmagazin sein.

Es ist auch möglich, eigene (natürlich für Online-Zugriff freigegebene) Präsentationen auf Slideshare zu teilen. Wer viele internationale Kontakte hat, sollte auf Englisch publizieren. Wer sich in der Muttersprache sicherer fühlt, sollte aber auch keine Probleme haben.

Engagement als Erfolgsfaktor

Vertriebsorganisationen, die aktiv soziale Netzwerke für die Beziehungspflege einsetzen, sind informiert und können Trends und Veränderungen früh erkennen. Dabei ist dieses Vorgehen nicht neu, sondern ergänzt lediglich das vorhandene Instrumentarium des Vertrieblers, der zu verschiedenen Anlässen Kontakt zu seinem Kunden hält.

Zum Engagement zählen auch Empfehlungen und Referenzen für Kontakte, die gern erwidert werden. So können sich die potenziellen Kunden ein erstes Bild machen. Der Social Selling Index von LinkedIn bietet einen guten Überblick über die Qualität des Profils und weist auf Verbesserungsmöglichkeiten hin.

Ein Ziel beim Social Selling ist zweifelsohne der Abschluss. Dabei sollte, neben den Leads, die entscheidende Komponente nicht aus dem Blick geraten: Soziale Interaktion, die durch das Teilen relevanter Informationen, ehrliches Interesse und Unterstützung entsteht. Letztlich wird hier die Beziehung zu Kunden und Interessenten „ins Digitale“ verlängert.

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Nicht nur für Facebook Seiten: Der Facebook News Feed Algorithmus gilt auch für Posts von euren Freunden

Foto von Dan Gribbin auf Unsplash

Die Optimierung vom Facebook News Feed ist ein fortlaufender Prozess. Schaut man sich die Optimierungen der letzten Jahre an, geht es in den meisten Fällen um drei Bereiche:

  • Fake News, Spam, Bots
  • Click Baiting und Gaming the News Feed
  • Stärkung von relevanten Inhalten

Alle Bereiche betreffen unterschiedliche Arten von Facebook Seiten und haben Auswirkungen auf die Nutzung von Formaten, Facebook Features und Technologien.

Die letzte große und entscheidende Anpassung war der Fokus auf Meaningful Conversations und eine bevorzugte Ausspielung von Beiträgen von Freunden und Verwandten.

Wie gesagt, ist die Optimierung nie abgeschlossen. Natürlich analysiert Facebook riesige Datenmengen, sie befragen aber auch die eigenen Nutzern. Vielleicht habt ihr selber schon einmal an solch einer Umfrage teilgenommen. Facebook fragt, welche Inhalte Menschen relevanten finden, beziehungsweise bevorzugen. Diese Ergebnisse sind nicht zu unterschätzen und finden im aktuellen Update für den News Feed Algorithmus ihre Anwendung.

Der Facebook News Feed soll noch persönlicher werden. Wird er es auch?

Die unpersönlichste Zeit des News Feeds war wohl beim ersten Facebook Video Boom. Publisher haben die unterschiedlichsten Tricks angewendet, um alle Inhalte die auch nur irgendwie in Bewegtbild umgewandelt werden konnten, zu verbreiten. Der News Feed (zumindest meiner) bestand nur aus Videos und von Freunden hat man kaum etwas gesehen. Einmal, weil die Aktivität sinkt und weil meine Freunde einfach keine Videos produziert haben.

Facebook hat hier aber relativ schnell die Handbremse gezogen.

Alle Signale, die wir im News Feed senden, werden nun mit den Ergebnissen von Umfragen kombiniert. Das Zusammenspiel von Daten und Nutzerfeedback soll den News Feed mit noch relevanteren Inhalten versorgen. Natürlich sind in den meisten Fällen die Inhalte an sich das Problem.

So schaut Facebook beispielsweise, mit welchen Links Menschen sich beschäftigen und ihre Zeit investieren würden. Entstehen hier positive Signale, steigert sich die Sichtbarkeit dieser Link Postings. Das Feedback wird mit Informationen wie den generierten Interaktionen, dem Absender und dem Format kombiniert. So entsteht die Sichtbarkeit oder eben auch nicht.

Der News Feed Algorithmus betrifft auch Inhalte von Freunden

Was bei den Diskussionen um den News Feed Algorithmus oft vergessen wird, er analysiert auch Beiträge von Freunden und Kontakten. Ja, nicht nur Unternehmen unterliegen dem News Feed Algorithmus, jeder Beitrag tut es. Im Ergebnis bedeutet dies, dass beispielsweise ein Link, welcher von einem Freund, mit dem man häufig interagiert, geteilt wird, ziemlich sicher im News Feed angezeigt wird.

So hat Facebook die Relevanz des Links und die Relevanz des Absenders kombiniert.

Für Facebook Seiten bedeutet dies, dass geteilte Beiträge und Links von relevanten und engen Freunden, die wichtigsten Shares sind. Hieran erkennt ihr relativ schnell, wie individuell der News Feed mittlerweile ist und diese Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist.

Das letzte News Feed Update optimiert also die Ausspielung von Beiträgen von Freunden, beziehungsweise legt mehr Fokus auf unsere persönlichen Interaktionen im News Feed. In Kombination mit Meaningful Interactions und der Stärkung von Gruppen, könnte dies in der Tat zu einem noch persönlicheren News Feed führen.

Aber was macht Facebook, wenn meine Freunde keine Beiträge mehr veröffentlichen?

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