Datenschutz vor Targeting: Facebook-Verlauf löschen Feature kommt in 2019.

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Gefühlt ist der Skandal rund um Facebook und Cambridge Analytica bereits eine Ewigkeit her. Die Auswirkungen für Facebook waren sehr groß. Nicht was die Quartalszahlen betrifft. Hier liefert Facebook weiterhin imposante Zahlen und es erweckt den Anschein, dass kein Skandal das Geschäftsmodell angreifen könnte. Doch Facebook hatte eine Funktion angekündigt, die das eigene Geschäftsmodell schwächen könnte. Das sogenannte Facebook Clear History Feature.

Willst du deinen gesamten Facebook -Verlauf löschen? Ja!

Mark Zuckerberg hatte ein Feature angekündigt, mit dem Menschen ihre Facebook Daten zu jederzeit und problemlos löschen können. Mit Facebook Daten sind Daten gemeint, die beispielsweise auf Webseiten und in mobile Apps gesammelt werden. Welche Webseiten wurden aufgerufen? Welche Produkte wurden angeklickt? Welche Produkte landeten im Warenkorb? Welche Inhalte von mobile Apps wurden konsumiert? Das sind nur ein paar Beispiele.

Für alle, die sich mit Facebook Marketing befassen wird schnell klar, dass eine Löschung von Facebook Daten große Auswirkungen haben wird. Facebook CFO Dave Wehner hat nun angekündigt, dass das Feature noch in 2019 veröffentlicht werden soll. Also über ein Jahr nach der Ankündigung. In diesem Bereich galt das Motto „move fast and break things“ nicht wirklich.

Im Rahmen einer Konferenz von Morgan Stanley sagte Wehner zu CNBS:

„So I think broadly, it’s going to give us some headwinds in terms of being able to target as effectively as before.“

Dave Wehner, CFO Facebook

Löschen Menschen ihre Daten, hat dies große Auswirkungen auf das Targeting von Facebook Anzeigen. Zwar ist noch nicht bekannt, wie die Funktion genau aussehen wird, aber nach den ganzen Skandalen und der negativen Presse, muss Facebook hier abliefern.

Zuckerberg hatte ebenfalls angekündigt, dass Menschen die Speicherung der Daten komplett deaktivieren können. Da kommt natürlich die Frage auf, wie viele Menschen es tun werden? Wenn die Funktion verfügbar ist, wird es sehr viele Berichte hierzu geben.

Die für das Targeting verwendeten Daten, betreffen natürlich auch Instagram und den Facebook Messenger. Wird die Funktion von vielen Menschen verwendet, hat dies somit Auswirkungen auf Facebook als Werbeplattform, aber natürlich auch auf Instagram. Stories sind das wichtigste Anzeigenformat für Facebook. Ein Großteil der Budgets in diesem Bereich geht an Instagram und natürlich werden auch Nutzerdaten von Webseiten und mobile Apps eingesetzt.

Hat Facebook den Mund zu voll genommen? Nein!

Wie groß die Auswirkungen sein werden, ist reine Spekulation. Die Ankündigung von Zuckerberg war vollkommen richtig. Auch wenn die Umsetzung lange auf sich hat warten lassen, wäre ein Rückzieher für Facebook fatal.

Es wird sehr interessant zu beobachten sein, wie Facebook die Funktion zum Löschen der eigenen Facebook Daten kommunizieren wird. Wird der Hinweis prominent auf Facebook und Instagram erscheinen oder wird es nur einer von vielen Menüpunkten.

Meiner Meinung nach, muss Facebook das Feature offensiv und klar kommunizieren, um langfristig das Vertrauen seiner Nutzer zurückzugewinnen. Der nächste 10 Jahresplan von Facebook kommt und ohne Vertrauen in Facebook, Instagram und WhatsApp wird es nicht einfacher.

Natürlich ist zielgerichtete Werbung ein großer Vorteil. Nicht nur für Facebook und Unternehmen, die Anzeigen schalten, sondern auch für Menschen, die angesprochen werden. Der Druck auf Facebook ist enorm und wenn solch ein Feature angekündigt wird, dann muss es auch halten, was es verspricht.

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IGTV bekommt eigenen Feed. Wer braucht da noch die IGTV App?

Die Option IGTV-Videos im Instagram Feed zu teilen, hat dem vertikalen Videoformat einen zusätzlichen Push verliehen. Instagram arbeitet aber nicht nur an der Verbreitung von IGTV-Videos, sondern auch an der Darstellung von IGTV an sich. Die neue Darstellung innerhalb der Instagram App könnte ein Indiz dafür sein, dass die IGTV App bald überflüssig werden könnte.

Öffnet ihr die IGTV App, startet automatisch ein Video. Unter dem Video findet ihr die Optionen Für dich, Abonniert, Beliebt, Verlauf und Gespeichert. Diese Ansicht kennt ihr.

Eigener Feed für IGTV-Videos mit schnellerem Zugriff auf verfügbare Inhalte

Öffnet ihr jetzt IGTV-Inhalte direkt über Instagram, wird eine Art IGTV Feed angezeigt, der teilweise an die Darstellung von Snapchat Discover erinnert.

IGTV-Videos-Feed-App

Einzelne IGTV-Videos werden in Kacheln dargestellt. Neben dem verknüpften Account werden die Dauer des Videos und die bisherigen Videoaufrufe angezeigt.

Was mir direkt aufgefallen ist, man bekommt einen viel schnelleren Überblick über verfügbare Inhalte. Inder IGTV App ist die Navigation die Basis und auf Instagram ist es das erprobte Feed-Prinzip.

Aus Nutzersicht und aus der Sicht von Instagram bietet der neue Feed bzw. IGTV Bereich viele Vorteile. Menschen sehen eine größere Auswahl von veröffentlichten Videos und der Wechsel zwischen den Videos geht deutlich schneller von der Hand.

Die IGTV App ist überflüssig

Sollte die IGTV App nicht angepasst werden, ist sie komplett überflüssig. Im US App Store liegt IGTV in der Kategorie Foto und Video auf Platz 209. Instagram auf Platz 2. Allein aus diesem Gesichtspunkt deutet vieles darauf hin, dass die IGTV App eine deutlich geringere Priorität genießt. Zwar kann man in der App auf Empfehlungen stoßen, dies kann Instagram aber leicht mit Instagram Explore auffangen. Durch die Verknüpfung mit dem Instagram Feed, gibt es eine weitere Verknüpfung zum „Entdecken-Bereich“ (Snapchat Discover…).

Für mich ist die Darstellung der IGTV-Videos in einem eigenen Feed eine deutliche Verbesserung. Wo schaut ihr euch IGTV Videos an? Direkt auf Instagram, über Explore, oder öffnet ihr die IGTV App?

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Postingfrequenz und Interaktionen: Facebook & Instagram Benchmarks im Branchenvergleich

Social Media Marketing und die berühmt berüchtigte Suche nach Benchmarks. Wie viele Posts pro Monat sind denn üblich? Wie hoch sind unsere Interaktionen im Branchendurchschnitt? Wie schlagen wir uns im Vergleich zum Benchmark?

Ich kann den Wunsch nach Benchmarks verstehen, aber auch nur dann, wenn man sie richtig einordnet. Es gibt sehr viele Faktoren, die beispielsweise einen Instagram Benchmark beeinflussen. In den meisten Fällen sollten wir nicht von Benchmarks, sondern von einem Durchschnitt sprechen. Also einen Wert, an dem wir uns als Unternehmen und Marke orientieren können. Mehr aber auch nicht.

RivalIQ hat Benchmarks zu Instagram und Facebook veröffentlicht, die sich auf die Anzahl von veröffentlichten Posts je Branche und die durchschnittliche Interaktionsrate beziehen. Speziell bei der Interaktionsrate gilt zu beachten (und das kann man nicht oft genug sagen), dass nur Profile mit einer ähnlichen Anzahl von Followern verglichen werden sollten. Ein Instagram Profil mit 1 Mio. Follower und ein Profil mit 50K kann und braucht man nicht zu vergleichen. Zumindest nicht was die Interaktionsrate betrifft. Bei der Qualität der Inhalte sieht es natürlich anders aus.

Eine alternative Möglichkeit wäre, sich die Interaktionen pro 1.000 Follower/Fans anzusehen. So wird gewährleistet, dass die großen Unterschiede bei den Followerzahlen nicht mehr so stark ins Gewicht fallen.

Sportmannschaften teilen die meisten Inhalte auf Instagram

Aber zurück zu den Benchmarks zu Instagram und Facebook. RivalIQ hat ermittelt, dass Sportmannschaften auf Instagram die höchste Postingfrequenz haben und 1,56 Beiträge pro Tag veröffentlichen. Je nach Saison und Anzahl von Spielen kann dieser Wert natürlich stark schwanken.

Instagram-Benchmark-Frequenz-2019

Die NBA liegt beispielsweise deutlich darüber. Im Januar waren es über 500 Instagram Posts, was ein Tagesdurchschnitt von 17 ist. Plus Stories und plus IGTV. Der englischsprachige Account der Bundesliga kam im Januar 2019 auf 150 Beiträge. So viel zu den Durchschnittswerten und Benchmarks.

Unternehmen aus der Fashion & Beauty Branche veröffentlichen täglich Inhalte auf Instagram. Das liegt einerseits an den ausgereiften Influencer Relations und am doch teilweise deutlichen Early-Adopter-Vorsprung dieser Branchen.

Beide Branchen veröffentlichen auf Instagram mehr Inhalte, als die in die Kategorie Influencer eingeordneten Profile.

Je nach Account weichen die Zahlen sehr deutlich von den Benchmarks ab. Die Modebranche ist auf Instagram deutlich aktiver als auf Facebook und die Anzahl der veröffentlichten Inhalte sollte sich schnell und deutlich weiter in Richtung Instagram verschieben.

Bei den Facebook Benchmarks liegen Medienunternehmen mit über acht Beiträgen pro Tag deutlich vorne. Der Facebook News Feed ist immer noch ein wichtiger Trafficlieferant und diese Option bietet Instagram bekanntermaßen nicht.

Medien setzen weiterhin auf stark auf Facebook

Facebook-Benchmark-Frequenz-2019

Dass die durchschnittlichen Interaktionen auf Instagram höher als auf Facebook sind, ist kein Geheimnis. Aber welche Branche kommt auf die höchste Interaktionsrate? Fashion, Beauty oder Sport, da hier auch die meisten Inhalte veröffentlicht werden? Nein.

Die mit Abstand höchsten Interaktionsraten fast 4 % auf Instagram erzielen die großen Universitäten. Den zweiten Platz teilen sich dann die Sportmannschaften und Non-Profit Organisationen.

Welche Branchen erzielen das höchste Engagement auf Instagram?

Instagram-Benchmark-Interaktionen-2019

Während es auf Instagram doch deutliche Unterschiede bei den Interaktionen gibt, liegen die Facebook Benchmarks im Branchenvergleich auf einem relativ konstant niedrigen Level. Zumindest im Verhältnis zu Instagram.

Facebook Interaktionsraten auf einem konstant niedrigen Level

Die Modebranche kommt auf eine Interkationsrate von 0,04 % und belegt sogar den letzten Platz.

Das ist aber durchaus zu verschmerzen, dann die Branche sich schon länger auf Instagram fokussiert. 3,96 % reichen für den Spitzenplatz auf Instagram. Für die Alkoholindustrie reichen 0,14 % für Platz 1 auf Facebook.

Schaut euch die Zahlen an, aber bitte deutet sie richtig. Behaltet die unterschiedlichen Faktoren im Hinterkopf und nutzt die Zahlen als Übersicht. Die Benchmarks sind eine Einordnung und stellen für euch kein Ziel dar.

Wenn ihr euch für detaillierte Statistiken zu den einzelnen Branchenbenchmarks interessiert, werdet ihr bei RivalIQ fündig. Die Ergebnisse basieren auf der Analyse von über 2,2 Mio. Facebook und Instagram Posts.

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TikTok Anzeigen in der Übersicht: Hashtag Challenges, native Videos & Lenses

Über 4 Mio. Menschen nutzen die App TikTok in Deutschland jeden Monat. Zeit für TikTok Anzeigen?

Gemessen an den Nutzerzahlen kann TikTok noch nicht mit Facebook, Instagram oder auch Snapchat mithalten. Die 4,1 Mio. aktiven Nutzer sind aber ein klares Signal und die Aufmerksamkeit von Marken und Unternehmen wird sich früher oder später auch auf TikTok richten.

Welche TikTok Anzeigen gibt es?

TikTok steht bei seinen Anzeigen noch am Anfang. Auf einen Werbeanzeigenmanager wie von Facebook werden wir sicher noch einige Zeit warten müssen. Dennoch gibt es bereits einige interessante Informationen zu den verfügbaren und geplanten Anzeigenformaten auf TikTok.

Native Videoanzeigen im TikTok Feed

Insgesamt vier Formate wurden im Pitch von TikTok vorgestellt. Bei den Formaten geht TikTok durchaus einen anderen Weg als beispielsweise Facebook. Mit dem In-feed Native Video gibt es lediglich ein Format, welches direkt im Feed stattfindet und sich so native in das Nutzererlebnis integriert.

Für die nativen Videoanzeigen ist kein TikTok Account notwendig. Die Videos haben eine Länge von 9 bis 15 Sekunden.

Gesponserte TikTok Lenses

Ein weiteres Format, welches wir auch von Facebook oder Snapchat kennen, sind Anzeigen in Form von Lenses. Hier stehen Unternehmen 2D, 3D und gesponserte AR Lenses zur Verfügung. Für Snapchat waren sponsored Lenses das Format, welches anfangs die meiste Aufmerksamkeit bei Marken und Unternehmen generiert hat. Genau das versucht TikTok auch. Aktuell ist die Qualität der Filter und Lenses aber noch schlechter als bei Snapchat. Hier zahlt sich immer noch die längere Erfahrung von Snapchat aus.

TikTok Hashtag Herausforderungen

TikTok-Anzeigen-Hashtag-Challenge-Huawei

Die sogenannten Hashtag Herausforderungen gibt es in dieser Form nicht auf Instagram oder auf Twitter. Beide sozialen Netzwerken stellen Hashtags in den Mittelpunkt der User Experience, stellen Unternehmen aber kein bezahltes Format zur Verfügung. Snapchat verfügt über Linsen-Challenges, welche aber nicht auf Hashtags basieren.

Somit sind die Hashtag Challenges von ein Format, welches so nur in der TikTok App verfügbar ist.

Die Kombination aus einer Hashtag Challenge und Influencern wird von TikTok selbst empfohlen. Über passende und reichweitenstarke Influencer wird Aufmerksamkeit für die Challenge generiert, es entsteht erster User Generated Content und die Anzeige sorgt für die zusätzliche Verbreitung der Challenge.

Influencer spielten bereits bei musical.ly eine Rolle. Die damals sogenannten Muser haben dabei ähnlich agiert, wie es jetzt von TikTok kommuniziert wurde. Wie bei jedem sozialen Netzwerk gilt auch bei TikTok, dass man sich nicht von den Zahlen blenden lassen und potenzielle Partner genauer analysieren sollte.

Huawei Mobile hat bei dem Hashtag #gönndirpsmart 52 Mio. Aufrufe.

Eine Hashtag Challenge hat mit Abstand das größte User Envolvement und wenn ich spekulieren müsste, wird dies für Unternehmen das spannendste Anzeigenformat. In Kombination mit Influencern und User Generated Content ist sehr viel möglich und es ist ein Format, welches in dieser Form nur auf TikTok verfügbar ist.

TikTok Brand Takeover Anzeigen

Die Brand Takeover Anzeigen haben mit der Nutzung und Funktion der App nichts zu tun. Ein sehr ähnliches Format gab es bereits beim Vorgänger musical.ly.

TikTok-Anzeigen-Native-Video

Die Anzeige wird direkt beim öffnen der App angezeigt und kann aus einem Bild oder einem Gif bestehen. Über einen Call-to-Action können Nutzer beispielsweise auf eine Landing Page gelenkt werden. Die Kombination mit einer Hashtag Challenge soll auch möglich sein. Fortnite, Huawei und Twentieth Century Fox setzen beispielsweise schon auf die Brand Takeover Anzeigen.

Twentieth Century Fox kombiniert die Anzeige mit einer Hashtag Challenge. Der Hashtag #movelikemerlin wird in der Anzeige kommuniziert und hat auf TikTok über 1,1 Mio. Aufrufe generiert. Im Unterschied zu den regulären Challenges ist auf der Hashtag-Seite zusätzlich noch ein Link integriert.

Erfolgsmessung von TikTok Anzeigen

Die Erfolgsmessung basiert hauptsächlich auf Impressionen, Klicks und Videoaufrufen. Bei der Hashtag Herausforderung kommen dann noch Statistiken wie die Anzahl der generierten Videos mit dazu.

Bei den nativen Videos und den Nutzervideos stehen zusätzlich Informationen zu den Interaktionen zur Verfügung. Hierzu zählen Likes, Shares, Kommentare, aber auch die Gesamtzahl der Views und die Wiedergabedauer.

Wenn ihr euch jetzt für TikTok Anzeigen interessiert, dann gibt es für euch die Anlaufstelle advertise@tiktok.com. Aktuell richten sich die TikTok Anzeigen an größere Unternehmen und Kampagnen. Laut Digiday soll der CPM fix bei $ 10 liegen.

Auch wenn ihr jetzt nich sofort aufspringen und Anzeigen auf TikTok schalten müsst, solltet ihr euch mit dem Kanal und den Formaten an sich beschäftigen. Die Anzeigen stehen erst am Anfang und die Priorität von TikTok wird weiterhin beim Nutzerwachstum liegen. Je mehr aktive Nutzer TikTok hat, umso relevanter wird der Kanal für Werbekunden. Logisch!

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Facebook Studie: Unternehmen teilen am häufigsten Links & Videos generieren die meisten Interaktionen

Auch wenn es in 2019 bei vielen Marken und Unternehmen Instagram First (berechtigterweise) heißt, spielt Facebook natürlich weiterhin eine zentrale Rolle beim Social Media Marketing. Keine Frage.

Quintly hat eine aktuelle Version seiner Facebook Studie veröffentlicht und dabei über 105 Mio. Facebook Inhalte analysiert. Die Ergebnisse zeigen sehr schön auf, wie Unternehmen ihre Content Strategie (hoffentlich gibt es eine) auf Facebook umsetzen. Gleichzeitig lässt sich erkennen, wo es Probleme gibt und warum teilweise falsche Prioritäten beim Facebook Marketing gesetzt werden.

54,9 & aller Facebook Posts von Unternehmen sind Link-Posts

Google hat Facebook als wichtigster Trafficlieferant vor ein paar Monaten endgültig abgelöst. Dennoch ist Facebook, wenn es rein um soziale Netzwerke geht, beim Referral Traffic führend. Zumindest bei den meisten Unternehmen.

Das 54,9 % der veröffentlichten Beiträge Link-Postings sind, ist doch etwas überraschend. Natürlich ist es wichtig soziale Netzwerke für die eigenen Kanäle zu nutzen. Dies ist sogar eine Kernaufgabe. Die klare Dominanz kann auch auf der deutlich höheren Aktivität von Publishern basieren.

Des Weiteren ist dies ein Indiz dafür, dass Reichweite und vor allem Interaktion nicht mehr das primäre Ziel auf Facebook sind.

Fotos folgen mit 29,1 % und somit haben wir fast doppelt so viele Link-Posts im News Feed wie Fotos. Zu Videos ist der Abstand noch größer. Nur 14,1 % der geteilten Posts sind native Facebook Videos.

Wie seit Jahren ist die Mischung der Inhalte entscheidend. Facebook ist aber keine planlose Linkschleuder und die Regeln von Facebook sollten bei der eigenen Strategie berücksichtigt werden. Natürlich ist die Produktion von Videos aufwendiger als die von Bildern. Die Frequenz ist auf Facebook aber für Unternehmen schon lange nicht mehr entscheidend. Sondern die Botschaft, die Qualität und wie die Inhalte auf die eigenen Ziele einzahlen. Wenn ein Video bessere Ergebnisse als beispielsweise sieben Bilder erzielt, gibt es keinen Grund, der gegen einen gezielten Einsatz von Videos auf Kosten der Frequenz von Bildern geht.

Je kleiner die Facebook Seite, desto mehr Bilder werden veröffentlicht

Interessant dabei ist auch, dass kleinere Facebook Seiten mehr Bilder teilen. Bis zu 10.000 Fans sind 54 % der Inhalte Bilder. Bei Seiten mit mehr als 100.000 Fans sind es nur noch 29 %. Ein weiteres Indiz dafür, wie sich die strategische und inhaltliche Ausrichtung bei größeren Unternehmen in den letzten Jahren geändert hat.

Facebook-Inhalte-Verteilung-Seiten

Neben den Zielen spielen hier sicher auch die verfügbaren Ressourcen eine Rolle. Aber wie gesagt, lieber weniger qualitativ hochwertige und zielgerichtete Inhalte als eine hohe Frequenz. Das gilt für Unternehmen egal welcher Größenordnung.

Facebook Videos generieren die meisten Interaktionen

Interaktionen sollten immer als Mittel zum Zweck betrachtet werden. Quintly hat ermittelt, dass Videos mit Abstand die meisten sichtbaren Interaktionen generieren. Wenn man jetzt noch die eingebunden Nutzer analysieren würde, wäre der Abstand noch deutlich größer.

Marken und Unternehmen teilen am häufigsten Links, obwohl das Format deutlich weniger Interaktionen generiert. Kein Problem und auch kein Fehler, sondern ein anderer Ansatz, welcher andere Ziele in den Vordergrund stellt und sich endlich von dem „Interaktion um jeden Preis“-Ansatz entfernt.

Facebook-Formate-Interaktionen-Videos-2019

Jedes Unternehmen muss für sich selbst entscheiden, welches Format am besten auf die gesetzten Ziele einzahlt. Die Ergebnisse sprechen beim Volumen für Link-Postings und bei den Interaktionen für Videos. Bilder waren über Jahre das dominante Format auf Facebook. So wie es aussieht, ist diese Zeit jetzt endgültig vorbei. Das kommt in vielen Fällen nicht überraschend, da auch in Kombination mit Anzeigen, ein Bild nur sehr begrenzt eingesetzt werden kann.

Die komplette Studie gibt es bei Quintly zum Download.

Welches Facebook Format ist bei euch die Nummer 1?

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Von der Content-Strategie, über die Kanalstrategie, hin zur Formate-Strategie

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Die eigene Content-Strategie ist strategisch über der Social Media Kanalstrategie angesiedelt. Social Media Kanäle wie Instagram werden jedoch immer komplexer und so ergeben sich eigene Strategien für unterschiedliche Formate und Funktionen.

Die größten Auswirkungen auf eine individuelle Kanalstrategie stellen Stories dar. Auch hier ist wieder die Content-Strategie entscheidend. Doch die Bespielung, die Aufbereitung und die Distribution von Stories unterscheiden sich grundlegend zum Instagram Feed.

Stories, Feed & Direktnachrichten: Es gibt nicht mehr die „eine“ Kanalstrategie

Neben den Stories haben wir noch Instagram Live, Instagram Direct und Instagram Anzeigen. Wenn also von einer Instagram Strategie die Rede ist, dann gibt es einzelne Ansätze für Stories, den Feed, für Instagram Direct und je nach Unternehmen auch für Instagram Live.

Livestreams haben wir beispielsweise auch auf Facebook und auf YouTube. Facebook Live ist Bestandteil der Facebook Strategie, bedarf aber einer eigenen Herangehensweise und Umsetzung, welche dann wieder auf die übergreifende Kanal- und Content-Strategie einzahlen muss.

Neue und zusätzliche Formate bieten Unternehmen mehr Möglichkeiten und Vorteile, sollten aber immer auch strategisch betrachtet und genutzt werden. Viele Ansätze lassen sich dabei dann wieder kanalübergreifend nutzen.

Entscheidend ist, dass man beispielsweise bei seiner Stories-Strategie die unterschiedlichen Facetten von Instagram, Snapchat und YouTube berücksichtigen muss. Beim Social Media Advertising gilt das Gleiche. Zwar möchte Facebook, dass wir am einfachsten bei allen Placements immer den Haken setzen, aber generell zu empfehlen ist das natürlich nicht.

Neue Features und Formate benötigen neue Strategien

Mit IGTV kommt auf Instagram ein weiterer Kanal mit dazu, welcher nochmals eigene Anforderungen, aber auch Möglichkeiten, bietet. IGTV-Videos können auch im Instagram Feed verbreitet werden. Was man bei vielen Unternehmen sieht, ist ein Wiederverwertungsansatz innerhalb von IGTV. Sprich es werden bestehende Videos veröffentlicht und keine speziell für den Social Media Kanal IGTV produzierten Videos. Was jetzt passiert, ist das die Videos weder für IGTV noch für den Instagram Feed optimiert sind.

Man könnte jetzt natürlich sagen, dass die Instagram Strategie besagt, dass der Kanal zur Verlängerung von bestehenden Inhalten genutzt und möglichst effizient und kostensparend agiert wird. Ein durchaus nachvollziehbarer Ansatz, da die Aufwände für die Content-Produktion nicht weniger werden. Mit einer optimalen Nutzung von Instagram hat das dann aber wenig zu tun. Zwar können IGTV Videos noch nicht beworben werden, aber wenn die Instagram Bewegtbildstrategie schon nicht durchdacht ist, dann wird es bei der Paid-Strategie nicht einfacher.

Stories-Strategien sind noch oft ausbaufähig

Speziell bei Stories wird deutlich, welche Unternehmen sich mit dem Format und der Stories-Strategie befasst haben und wer einfach sämtliche Kampagnen verlängert, ohne die Besonderheiten des Formates zu berücksichtigen. Natürlich ist der Haken schnell gesetzt und Facebook weist immer so schön darauf hin, dass man doch weniger Menschen erreichen würde. Doch ist es sinnvoll Anzeigen auch in Stories auszuspielen, wenn sie nicht für das vertikale Format optimiert sind? Ist es sinnvoll sich mit suboptimalen Anzeigen zu präsentieren, während die eigenen Wettbewerber die Möglichkeiten der Fullscreen Experience voll ausschöpfen?

Der strategische Einsatz von Kanälen und die optimale Verwendung der unterschiedlichen Formate ist zwar der Content-Strategie untergeordnet, aber sie ist zwingend notwendig, um die Anforderungen der Strategie zu erfüllen.

Formate und Kanäle geben die Strategie nicht vor. Sie müssen aber so genutzt werden, dass sie auf die Content-Strategie einzahlen. Des Weiteren sollte die Paid Strategie auch immer Bestandteil der Content und der untergeordneten Kanalstrategie sein. Und das auch wieder auf der Ebene der Formate, der Funktionen und der Nutzung.

One-Size-Fits-All funktioniert nicht

Facebook hat im Werbeanzeigenmanager gute Arbeit geleistet und führt Unternehmen relativ klar durch die Zieldefinition und die Verknüpfung mit den passenden Formaten. Der One-Size-Fits-All Ansatz geht jedoch in genau die andere Richtung. Zwar gibt es weiterhin Formate, die nicht bei jedem Kampagnenziel zur Verfügung stehen.

Kombinationen von Kanälen und Formaten können sehr effektiv sein. Sie können aber auch das Gegenteil bewirken. Speziell auf Instagram erwarten Menschen Unternehmen, die kreativ und unterhaltsam auftreten. Eine nicht optimierte Anzeige für Instagram Stories und ein abgeschnittenes IGTV Video stehen hierfür aber sicher nicht.

Auswirkungen von Instagram auf die Markenwahrnehmung. Quelle: Facebook IQ

Eine effiziente Content-Produktion ist dabei ebenso entscheidend, wie eine effiziente Content-Distribution. Kein Part sollte auf Kosten des anderen reduziert werden. Es ist aber durchaus die Regel, dass beispielsweise bei Stories andere Inhalte veröffentlicht werden müssen und auch eine andere Zielgruppe die Inhalte konsumiert. Die Menschen, die Unternehmen auf Instagram erreichen, unterscheiden sich im Feed, in Stories und in IGTV.

Gleiches gilt auch für Videos. Kürzere Videos und Videoanzeigen richten sich oftmals an andere Zielgruppen, als organische Longform Videos auf YouTube und Facebook. Es gibt also nicht nur Unterschiede bei den Funktionen, sondern auch noch bei der Art und Weise, wie Inhalte umgesetzt werden.

Beispielhafte Darstellung der einzelnen Teilstrategien

Kanalstrategie Format-Strategie Paid Strategie Zielgruppenstrategie
Instagram z.B. Stories, Direct, Live & IGTV Feed, Stories, Kanalübergreifend, Influencer Power User, Neukunden, Bestandskunden
Facebook News Feed, Stories, Live, Messenger Feed, Stories, Audience Network, Messenger, Pixel Power User, Neukunden, Bestandskunden
YouTube Channel, Branded Channel, YouTube Live, Stories YouTube ADs, SEA Power User, Neukunden, Bestandskunden, Abonnenten, Search

All diese Punkte gilt es bei einer Social Media Strategie zu beachten. Ansonsten werden wieder über Jahre neue Inhalte für relativ neue Kanäle und Formate produziert, ohne dabei auf die eigenen gesetzten Ziele einzuzahlen. Je besser und klarer die übergreifende Content-Strategie definiert ist, umso schneller können Unternehmen agieren und ihre bestehenden Ansätze für neue Formate und Funktionen adaptieren.

Genau das stellt aber das Problem und die Schwierigkeit dar. Viel zu oft wurden Kanalstrategien entwickelt, die aber nicht einmal alle unterschiedlichen Ausprägungen berücksichtigen. Instagram Stories sind hier ein Paradebeispiel.

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Mehr Sichtbarkeit: IGTV kommt in den Instagram Feed

Vertikale Videos sind weiter auf dem Vormarsch. Mit IGTV hat Instagram einen eigenen Kanal für vertikale Videos, die ab sofort auch im Instagram Feed verlängert werden können. Somit war der Test erfolgreich und die Option steht jetzt allen Unternehmen zur Verfügung.

Teaser für IGTV-Videos im Feed

Der Instagram Feed und IGTV haben unterschiedliche Formate. Während IGTV-Videos die Fullscreen Experience für sich nutzen, werden sie im Feed im Format 4:5 ausgespielt. Ihr müsst also darauf achten, wie euer Video im Feed und auf IGTV dargestellt wird. Hier eine Orientierung zur optimalen Darstellung von Instagram:

IGTV-Instagram-Feed-Teilen

Es ist somit keine unmittelbare Verlängerung der IGTV-Videos, sondern eher ein Teaser.

So teilt ihr IGTV-Videos im Feed

Voraussetzung für IGTV im Feed ist eine minimale Videodauer von einer Minute. Dabei wird die erste Minute des Videos im Feed abgespielt. Dies stellt gleichzeitig auch die maximale Länge von Videos im Feed dar.

Wird ein IGTV-Video geteilt, enthält der Beitrag einen Button, mit dem das Video im Vollbild geöffnet wird. Wenn ihr ein IGTV-Video veröffentlicht, könnt ihr den Share für den Feed anwählen und das Video wird ausgespielt. Zusätzlich erscheint in eurem Profil das IGTV Thumbnail.

Bei der NBA auf Instagram könnt ihr euch die Funktion einmal ansehen. Der Übergang vom Feed zu IGTV ist nahtlos. Wirklich sehr gut gemacht.

IGTV-Instagram-Feed-Button

Nach Stories wird jetzt auch der Feed für IGTV genutzt

Die ersten Reaktionen zu IGTV waren gemischt. Ich persönlich glaube an das Format. Einmal weil es perfekt zu unserer Smartphone-Nutzung passt, den steigenden mobilen Videokonsum aufgreift und Instagram über die Mittel und Wege verfügt, das Format zu pushen.

Innerhalb von Instagram Stories kann schon seit einiger Zeit auf IGTV verlinkt werden. Des Weiteren gibt es die Hinweise und das IGTV Icon über dem Stories-Bereich.

Die Integration von IGTV im Instagram Feed ist der nächste logische Schritt, um die Verbreitung und Akzeptanz zu stärken. Bewerben können die Videos nicht. Noch nicht.

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