Social und Media: Warum Facebook, Instagram und Snapchat auf verstärkt auf unterschiedliche Feeds und Content Curation setzen werden.

Anstatt einer Trendprognose für das Jahr 2018, werfen wir einen Blick auf drei unterschiedliche Entwicklungen und wie sich diese auf die Nutzung von sozialen Netzwerken auswirken soll. Oder kann? Sowohl Facebook, als auch Instagram und Snapchat haben zum Jahresende Tests durchgeführt, neue Updates veröffentlicht oder grundlegende Änderungen angekündigt, die sich alle auf den Konsum von Inhalten beziehen.

Bildquelle Flickr: Fotograf – Wenchieh Yang „38/365 Black Drongo“ (CC0 1.0)

Mehrere Feeds für unterschiedliche Inhalte und Formate

Nachdem das News Feed Prinzip über Jahre unsere Social Media Nutzung geprägt hat, sehen wir jetzt einen erneuten Versuch, Inhalte aufzuteilen. Das prominenteste und meist diskutierte Beispiel ist der Explore Feed von Facebook. Menschen sind es gewohnt, Inhalte im News Feed zu konsumieren. Sie suchen in der Regel nicht nach Inhalten, sondern schauen sich das an, was ihnen von Facebook im News Feed präsentiert wird.

Bei dem Explore Feed Test in ausgewählten Ländern, wird dieser Ansatz auf den Kopf gestellt. Menschen müssen den Explore Feed aktiv aufrufen, um Inhalte von Seiten zu „entdecken“. Eine Trennung der Inhalte kann durchaus reizvoll sein. Aber nur dann, wenn Menschen zusätzliche Feeds auch wirklich aufrufen. Facebook müsste seine Nutzer umerziehen und das wird nicht einfach werden. Interessenlisten haben nicht funktioniert, da Menschen zu sehr an den News Feed gebunden waren.

Wir öffnen unsere Social Media Apps und der jeweilige Feed ist Dreh- und Angelpunkt unserer Nutzung. Der Explore Feed müsste prominent in der Facebook App platziert werden. Aber selbst dann, müssen die Nutzer davon überzeugt sein, ihn aktiv zu öffnen.

Martin Giesler vom Social Media Watchblog hat das gleiche Prinzip für Facebook Watch auf den Punkt gebracht. Wie beim Explore Feed, müssen Nutzer auch den Facebook Watch Bereich aktiv aufrufen. Mit überschaubarem Erfolg.

„Nutzer sind nur schwer von ihren Gewohnheiten abzubringen. Zu lange hat Facebook dem Nutzer beigebracht, Inhalte via News Feed zu entdecken. Facebook steht somit vor der großen Herausforderung, Nutzern wieder beizubringen, dass Inhalte nicht nur zu ihnen gepusht werden (Push), sondern dass Nutzer auch aktiv nach Inhalten Ausschau halten (Pull).“

Aber nicht nur Facebook testet getrennte Feeds. Snapchat macht die Trennung von Social und Media sogar zum Hauptfeature seiner neuen Version.

„Freunde sind keine Inhalte“

„Freunde sind keine Inhalte.“ Nur eine von vielen Aussagen von Evan Spiegel um zu verdeutlichen, dass eine Trennung von persönlichen und Inhalten von Medien und Unternehmen die richtige Lösung ist. Ob es wirklich die richtige Lösung ist und vor allem für Snapchat, steht noch in den Sternen. Sowohl der Ansatz von Snapchat als auch der Facebook Explore Feed basieren auf einem anderen Nutzerverhalten und es ist letztendlich wie immer. Die Nutzer werden entscheiden.

Instagram gibt die Pace vor

Den Ansatz von zwei getrennten Feeds hat Instagram bis jetzt am erfolgreichsten umgesetzt. Die Trennung ist zwar nicht strikt nach Inhalten von Personen und Unternehmen, aber Instagram ist das einzige soziale Netzwerk, welches zwei Feeds erfolgreich etabliert hat. Die Rede ist natürlich vom Instagram Stories Feed, der neben dem regulären Feed täglich von Millionen von Menschen genutzt wird. Klar, prominenter kann die Stories-Leiste kaum integriert werden und es handelt sich um einen anderes Format.

Instagram hat hier einen großen Vorteil. Menschen können verschieden Arten von Inhalten konsumieren, Stories werden von Nutzern und Unternehmen extrem gut angenommen, es entstehen weitere Werbeformate und die Verweildauer wird erhöht. Beim Schreiben des Artikels haben hingegen nur zwei Gruppen und zwei Seiten eine Facebook Story veröffentlicht. Nicht weil ich mit wenigen Seiten verbunden bin, sondern weil das Format nicht angenommen wird. Durch Stories ist Instagram komplexer geworden. Es ist aber noch weit von der Komplexität von Facebook entfernt. Ich finde in meiner Facebook App 31 Menüpunkte.

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Auf Instagram sind es vier relevante Bereiche. Die Stories-Leiste, der Feed, der Explore-Bereich und das Profil. Facebook hat viele Bereiche, die Musik spielt aber weiterhin im Hauptfeed.

Content Discovery für Plattformen und Menschen

Soziale Netzwerke haben kein Content-Problem, sie haben ein Discovery-Problem. Beziehungsweise haben sie die Aufgabe, Nutzer auf Umwegen zu kuratierten Inhalten zu führen. Wieder hat  Instagram erst spannende eine Lösung präsentiert, welche theoretisch auch auf Facebook vorstellbar wäre: Instagram Hashtag-Seiten. Anstatt Accounts direkt zu folgen, folgen Menschen relevanten Themen. Die Themen werden über Hashtags festgelegt und spielen schon jetzt eine prominente Rolle im Instagram Feed. Ich folge nur einer handvoll Hashtag-Seiten, die Auswirkungen in meinem Feed sind aber deutlich. Viel genutzte Hashtags habe ich direkt wieder entfernt, da die Auswahl und Qualität der Inhalte für mich nicht gepasst hat. Zu oft werden reichweitenstarke Hashtags genutzt, der Inhalt passt aber thematisch nicht oder nur am Rande. Als Unternehmen hat man jetzt zwei Möglichkeiten. Man geht auf breite Hashtags und versucht so, eigene Inhalte an die Feeds der Nutzer zu bringen. Solche Hashtag-Seiten werden mehr Abonnenten bekommen. Es besteht aber auch ein deutlich größerer Wettbewerb. Wenn die Inhalte dann auch nicht exakt zum Hashtag passen, kann das einen negativen Effekt haben. Aus diesem Grund solltet ihr diesen Ansatz auch nicht primär verfolgen. Geht auf speziellere Hashtags und zeigt mit relevanten Inhalten, warum man eurem Unternehmen vielleicht auch vollständig folgen sollte.

Thomas Meyer von Swat.io hat zu den Hashtag-Seiten einen schönen Beitrag verfasst, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

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Warum sollten Menschen auf Facebook nicht Themen folgen können? So könnte der News Feed mit zusätzlichen (und hoffentlich relevanten) Inhalten erweitert werden. Im Ansatz gibt es dies schon und Facebook präsentiert Inhalte, die „angesagt“ sind. Zu den eigenen Interessen passen sie mal besser und mal schlechter. Könnten Menschen hier gezielter auswählen, könnte dies den News Feed individuell verbessern. Facebook versucht dies mit dem Explore Feed.

Alle Tests und Features haben Auswirkungen auf die Art und Weise wie Inhalte konsumiert werden (sollen) und wie Marken und Unternehmen ihre Inhalte ausspielen können. Ob Snapchat für Unternehmen durch die Trennung von Social und Media wirklich attraktiver wird, wage ich zu bezweifeln. Gleiches gilt für den Explore Feed. Zumindest in seiner jetzigen Form und Integration in die Facebook App.  Wir haben immer mehr Inhalte, aber auch gleichzeitig immer mehr passive Konsumenten von diesen Inhalten. Soziale Medien werden weiter an neuen Wegen arbeiten, Menschen an Inhalte heranzuführen. Sie werden mehr Inhalte für Nutzer kuratieren und sie werden vor der Aufgabe stehen, dass Nutzerverhalten zu erweitern. In meinen Augen hat Instagram hier aktuell die besten Karten.

Und warum hat Twitter eigentlich noch keine Stories? 😉

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Social und Media: Warum Facebook, Instagram und Snapchat auf verstärkt auf unterschiedliche Feeds und Content Curation setzen werden. wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Facebook News Feed Algorithmus Update: Das Ende für Engagement Baiting.

Facebook hat ein Update für den News Feed Algorithmus veröffentlicht, welches viele Facebook Seiten betreffen wird. Je nach Blickwinkel, hat das News Feed positive oder negative Auswirkungen. Unternehmen, die auf Taktiken wie „Markiere einen Freund“, „Kommentiere mit…“, oder Reaction Votings setzen, werden zukünftig weniger organische Reichweite im News Feed erhalten.

Für mich ist es eine der besten Ankündigungen seit langem und ein klares Signal an Unternehmen, die sogenanntes Engagement Baiting betreiben. Funktionen von Facebook werden in Taktiken umgewandelt und sollen Nutzer zu Interaktionen verleiten. Das Prinzip ist identisch zu Klickbaiting. Nur werden Markierungen, Kommentare und Reactions verwendet. Was jetzt mit dem News Feed Update geschieht, haben wir schon oft beobachten können. Facebook Seiten versuchen den Algorithmus zu umgehen, beziehungsweise zu täuschen. Dabei geht es weder um die Ergebnisse von Votings, oder um inhaltliche Kommentare. Es geht nur um Engagement und das Ziel, die Reichweite zu steigern.

Facebook News Feed Algorithmus - Weniger Reichweite für Engagement Baiting

Die Beispiele in der Ankündigung von Facebook wird jeder von euch kennen und man hat sie in den unterschiedlichsten Variationen im News Feed gesehen. Fünf Facebook Taktiken werden zukünftig vom News Feed Algorithmus abgestraft:

Facebook Tag Baiting

„Markiere einen Freund…“. Eine sehr beliebte Taktik, mit dem Ziel möglichst viele Facebook Benachrichtigungen zu generieren. Der Ansatz generiert aber auch viele negative Nutzererlebnisse. Diese Erlebnisse sind den Seitenbetreibern aber egal, da es ihnen nicht um das Nutzererlebnis geht. Es geht ihnen um Engagement und mehr Reichweite. Mit SOCIAL Media hat das wenig zu tun.

Facebook Comment Baiting

Facebook News Feed Algorithmus -Reaction Votings Markiere einen Freund

„Kommentiert mit…“. Anstatt eine Benachrichtigung zu erzeugen, geht es hier um zusätzliche Meldungen im News Feed und den Gedanken, dass mehr Kommentare zu mehr Reichweite führen. Inhaltlich haben Kommentare dieser Art keinen Mehrwert und mit einer Diskussion nichts zu tun.

Facebook Vote & Reaction Baiting

Warum hat Facebook seine Reactions eingeführt? Der Ansatz war, dass ein Like nicht immer die passende Reaktion auf einen Inhalt ist. Aus diesem Grund wurden weitere Reaktionsmöglichkeiten eingeführt. Was machen Facebook Seiten? Sie funktionieren Reactions in eine Voting-Taktik um. Welche Reaction gewählt wird, hat erneut nichts mit der Funktion an sich zu tun.

Des Weiteren werden Aufforderungen für Likes, Herzen und Co. im neuen News Feed Update abgestraft. „Klicke Like wenn…“. Kennen wir seit Jahren und endlich schreitet Facebook ein und verbannt das Betteln um Likes.

Facebook Share Baiting

Menschen teilen Inhalte aus den unterschiedlichsten Gründen. Sie sollen aber keine Beiträge teilen, um beliebige Aufforderungen und Vorraussetzungen zu erfüllen. Teilnahmen an Gewinnspielen sind nur ein Beispiel.

Engagement Baiting ist nicht besser als Klick Baiting

Viele der Taktiken werden kombiniert und Menschen sollen Kommentieren, Freunde markieren und Beiträge teilen. Wer sich über Klick Baiting aufregt, aber auf solche Taktiken setzt, sollte sich einmal hinterfragen und sich die Prinzipien von sozialen Netzwerken nochmals vor Augen halten. Facebook wird für die fehlende Qualität im News Feed kritisiert und gleichzeitig wird der Feed mit „Markiere einen Freund…“ Mist vollgestopft.

Facebook sagt klar an, dass Seiten, die regelmäßig auf Engagement Baiting setzen, deutlich an Reichweite verlieren werden. Den Menschen wird es egal sein, ob sie seltener zu Interaktionen dieser Art aufgefordert werden. Solche Beiträge wird niemand vermissen und ob die Reichweite sinken wird, interessiert die Facebook Nutzer auch nicht.

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Facebook Messenger Statistiken für 2017: 7 Mrd. Nachrichten pro Monat, Messenger Bots & Messenger Plattform

Facebook messenger_statistiken-2017-logo

Facebook ist der dominante Player im Messenger Markt. Zumindest außerhalb von Asien. Mit dem Facebook Messenger und WhatsApp hat Facebook die zwei führenden Messaging Apps unter seinem Dach. Die Erfolgsstory vom Facebook Messenger setzt sich fort und dies spiegelt sich auch den Messenger Statistiken wieder.

Facebook Messenger Statistiken für 2017

Alle Statistiken stammen direkt von Facebook und wurden im Rahmen des Jahresrückblicks und auf der Messenger Plattform veröffentlicht.

📱 1,3 Mrd. Menschen nutzen den Facebook Messenger jeden Monat

Damit zählt der Facebook Messenger neben WhatsApp zu den meistgenutzten Messaging Apps.

📱 Jeden Tag gibt es über 7 Mrd. Konversationen im Facebook Messenger.

Gespräche werden fortgesetzt und neu gestartet. Pro Tag gibt es 260 Mio. komplett neue Nachrichtenverläufe im Messenger.

📱 2 Mrd. Nachrichten werden täglich von und an Unternehmen über den Messenger verschickt

📱 Über 200.000 Bots wurden für den Messenger entwickelt

Im April 2017 waren es noch 100.000 Messenger Bots

📱 2,5 Mio. neue Gruppen werden täglich im Facebook Messenger erstellt.

Im Durchschnitt besteht eine Gruppe aus zehn Menschen.

📱Über 17 Mrd. Video Chats in 2017

Messenger sind mehr als Textnachrichten. Die Anzahl der Videochats hat sich in 2017 mehr als verdoppelt.

📱Über 17 Mrd. Fotos werden jeden Monat über den Messenger verschickt.

Menschen teilen primär Inhalte über Messaging Apps und nicht mehr öffentlich im Facebook News Feed.

📱500 Mrd. Emojis wurden in 2017 verschickt

Emojis beeinflussen nicht nur Interaktionen auf Instagram, sondern sind auch ein zentrales Element des Facebook Messengers.

📱18 Mrd. Gifs wurden im Facebook Messenger in 2017 verschickt

Reaction Gifs, sind wie Emojis, eine weiteres visuelles Mittel, um sich mit seinen Freunden auszutauschen. Die Kooperation mit Giphy zeigt, welche Bedetung Gifs für den Facebook Messenger haben.

📱11 Mrd. Facebook Reactions wurden im Facebook Messenger genutzt

Facebook Reactions wurden auch im Messenger eingeführt und erfreuen sich großer Beliebtheit.

📱70 neue Spiele wurden in 2017 für den Facebook Messenger veröffentlicht

Der Facebook Messenger ist im Vergleich zu WhatsApp auch eine Plattform für andere Anwendungen.


Mit seinem Messenger hat Facebook eine weitere Plattform etabliert, die Marken und Unternehmen aktuell deutlich mehr technische Möglichkeiten bietet als die Nr. 1 aus Deutschland WhatsApp. Während sich WhatsApp im Kern eine Messaging App geblieben ist, geht der Facebook Messenger mit Bots, Games und Chat Plugins für Webseiten einen anderen Weg. Die Zahlen sprechen für Facebook.

zu den Instagram Statistiken 2017

zu den Snapchat Statistiken 2017

zu den Twitter Statistiken 2017

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Facebook Messenger Statistiken für 2017: 7 Mrd. Nachrichten pro Monat, Messenger Bots & Messenger Plattform wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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WhatsApp testet Business App – Unternehmensprofile, Statistiken & automatische Antworten

WhatsApp_Logo

WhatsApp testet Unternehmens-Accounts in Ländern wie Indien, hält sich mit Informationen und Ergebnissen aber weiterhin sehr bedeckt. Im WhatsApp FAQ sind jetzt aber weitere Details aufgetaucht. Dabei geht es um verschiedene Arten von WhatsApp Business Accounts und die Art und Weise, wie die Verifizierung abläuft.

WhatsApp Business Accounts – Mit Unternehmen chatten

Es wird vorerst drei Arten von WhatsApp Business Accounts geben.

Verifizierte WhatsApp Accounts für Marken:

Business Accounts von Marken erhalten ein grünes Siegel. So können Menschen direkt erkenne, dass es sich um die offizielle Präsenz auf WhatsApp handelt

Bestätigte WhatsApp Accounts für Unternehmen:

Verfügt ein Account über ein graues Siegel, handelt es sich um die bestätigte Telefonnummer eines Unternehmens.

WhatsApp Unternehmens-Account

Jetzt wird es spannend. Die Erklärung in den WhatsApp FAQs lautet:

Dieser Account benutzt die WhatsApp Business App, wurde aber nicht von WhatsApp verifiziert oder bestätigt. Ein Unternehmens-Account hat ein Siegel mit einem grauen Fragezeichen im Profil.

WhatsApp Business App? Die Testphase von WhatsApp läuft jetzt schon mehrere Monate und ein Ergebnis wird die WhatsApp Business App sein. Wer sich mit asiatischen Messaging Apps beschäftigt, kennt vielleicht einen ähnlichen Ansatz von Line. Unternehmen können eine Line Business App verwenden und hier ihren Abonnenten Inhalte zur Verfügung stellen und automatisierte Nachrichten verschicken. Bei Line ist es zusätzlich möglich, Nachrichten über einen Web-Client zu verwalten und zu versenden. Eine Funktion, die sicher auch WhatsApp für Unternehmen auf dem Schirm hat.

Line Business App - Line Unternehmensprofile

Brand Equity hat die Play Store Beschreibung der WhatsApp Business App veröffentlicht und man kann an der Beschreibung erkennen, in welche Richtung es gehen wird.

„As a test partner for ‚WhatsApp Business‘, you have early access to a wide range of new features that we’ve built with you in mind. As you experiment with what this new app has to offer, please share your experiences with us so that we can improve the product.“

Es soll unter anderem automatische Antworten, Business Profile und Statistiken in der App geben. Des Weiteren erhalten auch Nutzer neue Features, um Accounts von Unternehmen zu blockieren.

Die Ankündigungen von WhatsApp aus dem September nehmen so langsam Formen an und Unternehmen werden neue Funktionen bekommen. Wann genau, ist eine andere Frage. WhatsApp testet sehr ausgiebig und es werden meiner Meinung nach noch einige Monate vergehen, bis WhatsApp for Business dann auch tatsächlich veröffentlich wird.

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Instagram Hashtag-Seiten: Von Personen und Unternehmen zu Interessen.

Hashtags sind ein zentrales Element auf Instagram. Sei es für die Markierung von Inhalten im Feed oder in Instagram Stories. Jetzt haben Instagram Hashtags eine neue Funktion erhalten. Instagram Hashtag-Seiten kann man nun folgen und bekommt so automatisch thematisch relevante Inhalte in seinem Feed angezeigt.

Instagram Hashtag-Seiten folgen

Instagram Hashtag-Seiten folgen

Instagram Hashtag-Seiten zu folgen ist simpel. Wenn man auf einen Hashtag klickt, oder nach einem Hashtag sucht, erscheint auf den Hashtag-Seiten jetzt ein Follow Button. Einfach auf den Button tappen und schon erscheinen passende Inhalte im Feed.

Im Instagram Profil gibt es neben den Followern einen zusätzlich Bereich der anzeigt, welchen Hashtags Menschen auf Instagram folgen. Im Feed wird der Hashtag als Absender angezeigt und durch das Hashtag Icon sind die Inhalte klar von regulären Inhalten und Anzeigen abgegrenzt.

Instagram hashtag-Seiten - Darstellugn Instagram Account Instagram Hashtag Seite - Inhalte Feed

Der Instagram Feed wird hierdurch aber nochmals durcheinander gewirbelt und die Anzahl von unterschiedlichen Inhalten steigt weiter an.

Interessen folgen und keinen Personen

Das Prinzip kennen wir in ähnlicher Form von Pinterest dem „Interessennetzwerk“. Der Fokus auf Pinterest liegt auf Boards und nicht auf den Accounts. Instagram Hashtag-Seiten sind anders aufgebaut, aber es geht auch hier um Interessen und die Absender und Ersteller der Inhalte sind zweitrangig.

Instagram argumentiert mit dem Community-Ansatz und sagt auch, dass dies nur eine von vielen kommenden Funktionen sein wird.

Für Unternehmen und Influencer bedeutet dies, dass Inhalte auf einem weiteren Weg im Feed potenzieller Follower landen können. Wurde ein eigener Instagram Hashtag etabliert, könnte man Menschen dazu animieren, neben dem eigenen Account auch der Instagram Hashtag-Seite zu folgen.

Zusätzlich haben Menschen aber auch die Wahl, sich direkt für eine Hashtag-Seite zu entscheiden und so auf neue Accounts aufmerksam gemacht zu werden, anstatt selber nach Accounts zu suchen und diesen zu folgen. Des Weiteren macht Instagram eigenständig Vorschläge zu weiteren Hashtag-Seiten, die auf den Interessen der Nutzer basieren.

Instagram Hashtag-Seiten sind somit eine Chance, aber auch ein zusätzlicher Wettbewerber im Instagram Feed. Vorstellbar wäre auch, dass die abonnierten Hashtags auch als kuratierte Instagram Stories ausgespielt werden. Nicht wenn man auf der Hashtag-Seite ist, sondern direkt in der Stories Leiste.

Instagram wird nicht müde.

zur offiziellen Ankündigung

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#280Zeichen – Mehr ReTweets und Likes für längere Tweets.

Die Umstellung auf 280 Zeichen auf Twitter hat für viel Diskussionsstoff gesorgt. Hat Twitter seinen USP verloren oder war die Erweiterung schon lange überfällig? Wenn wir uns eine erste Analyse von Tweets mit mehr als 140 Zeichen ansehen, dann war sie überfällig. Tweets mit mehr als 140 Zeichen generieren mehr Engagement auf Twitter.

Das ist das Ergebnis einer ersten Analyse von Social Flow. Analysiert wurden Tweets mit maximal 140 Zeichen und die Unterschiede zu Tweets mit mindestens 141 Zeichen. Bei den generierten Klicks konnte Social Flow keine Unterschiede erkennen. Bei den generierten Likes und bei der Anzahl der Retweets hingegen schon.

Twitter Interaktionen - 280 Zeichen Tweets

Fast doppelt so viele ReTweets mit #280Zeichen

Die Unterschiede sind recht deutlich und aktuell sieht es so aus, als hätte Twitter alles richtig gemacht.

Eine ähnliche Entwicklung konnten wir auf Twitter auch bei der Umstellung von Favoriten auf Likes beobachten. Auch hier hat sich das Engagement erhöht. Durch die Echtzeit-Aktualisierungen der Interaktionen hatte Twitter nochmals nachgelegt und auch die Umstellung auf 280 Zeichen hat einen positiven Effekt auf die Interaktionen.

Es ist zwar nur eine erste Analyse und viele Marken, Unternehmen und Menschen haben bewusst längere Tweets veröffentlicht, um von dem Buzz #280Zeichen zu profitieren. Wie bei den meisten Änderungen kehrt nach wenigen Tagen wieder Normalität ein. So ist es durchaus möglich, dass sich auch bei den Interaktionen wieder ein Rückgang zeigen wird. Neue Features und angesagte Themen erhalten auf Twitter viel Aufmerksamkeit. Logischerweise war dies auch bei solch einem grundlegenden Update der Fall.

Twitter profitiert von dem höheren Engagement und auch Unternehmen sollten genau beobachten, wie sich die Länge ihrer Tweets auf die Interaktionen auswirkt. Natürlich retten längere Tweets keine schlechten Inhalte, aber anstatt Texte in 140 Zeichen unterzubringen, kann man jetzt mit den neuen Möglichkeiten arbeiten und so eventuell sein Engagement steigern.

via Buzzfeed

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Stories für YouTube: YouTube Reels bieten neue Möglichkeiten für Creator.

Nicht nur Instagram und Facebook stellen ihren Creatorn und Influencern immer neue Funktionen vor, auch auf YouTube hat sich in den vergangenen Monaten sehr viel getan. Mit dem YouTube Community Tab haben Creator die Möglichkeit, noch enger mit ihren Abonnenten zu interagieren. Der Community-Tab wird aktuell nur ausgewählten YouTubern zur Verfügung gestellt. Gleiches gilt für das neue Content-Format YouTube Reels.

YouTube Reels – YouTube Stories für Creator

YouTube Reels sind ein weiterer Beleg dafür, wie sich durch den Erfolg von Snapchat die Social Media Welt verändert hat. Ob es Snapchat Stories, Instagram Stories, WhatsApp Status oder jetzt YouTube Reels sind, Menschen sollen dazu animiert werden mehr Inhalte zu erstellen.

YouTube Creator investieren ihre meiste Zeit in die Produktion von neuen Videos. In der Zwischenzeit nutzen sie Instagram oder Twitter, um ihre Follower an ihrem Alltag teilhaben zu lassen, oder sie über die nächsten Videos, andere YouTuber oder beispielsweise eigenes Merch zu informieren. YouTube möchte natürlich, dass diese Inhalte und Ankündigungen nicht nur positiv auf Instagram und Twitter einzahlen. Die Inhalte sollen auch auf YouTube zur Verfügung stehen. Im Idealfall nur auf YouTube.


GIF
YouTube Reels - Stories für YouTube Creator

 

Genau hier setzen YouTube Reels und der Community-Tab an. Abonnenten sollen die YouTube Kanäle der Creator regelmäßig aufrufen und nicht nur dann, wenn ein neues Video veröffentlicht wurde.

YouTube Reels Features

Anders als bei Instagram Stories, können YouTube Creator ihre Reels auch dauerhaft veröffentlichten. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit andere YouTube Kanäle zu markieren. Hierdurch entsteht eine zusätzliche Option andere Videos zu empfehlen oder natürlich auch auf Kanäle von Marken und Unternehmen zu verweisen.

YouTube hat auch eigene Sticker entwickelt, welche in die Stories eingefügt werden können. Die sogenannten YouTube-y Sticker.

Reels are YouTube’s spin on the popular “stories” format, but designed specifically for YouTube creators. We learned that you want the flexibility to create multiple Reels and have them not expire, so we’ll give you those options. We’re also bringing creator-focused features like linking to YouTube videos and YouTube-y stickers.

 

YouTube Reels sind nicht mit dem Community-Tab verknüpft. Wenn man einen Kanal aufruft, gibt es einen eigenen Bereich. In der mobile App findet ihr unter Subscriptions jetzt aber eine eigene Reels-Leiste, wie man es auch von Instagram kennt.

YouTube Reels - Die Lochis  YouTube Reels - Stories mobile YouTube App 

Die Reels sind optisch von anderen Aktualisierungen abgehoben und werden als erstes angezeigt. Abonnenten sehen somit neue Videos im Feed, neue Community-Beiträge und jetzt auch YouTube Reels.

In Deutschland nutzen beispielsweise Die Lochis YouTube Reels, um ihre Abonnenten auf neue Videos aufmerksam zu machen. YouTube Reels stehen vorerst nur ausgewählten Kanälen zur Verfügung. Die Beta-Phase dient zum Testen des Features und ob Reels zukünftig allen Kanälen zur Verfügung stehen werden, ist aktuell noch nicht bekannt. Wenn man aber sieht, wie offensiv Instagram Stories platziert, dann sollte YouTube nicht zu lange warten und möglichst vielen Channels die Funktion freischalten.

zur Ankündigung im YouTube Creator Blog

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