Influencer Marketing – Warum der hashtag #ad nicht mehr reicht

Der von vielen Influencern zur Kennzeichnung von Werbung verwendete hashtag #ad reicht offenbar nicht mehr aus. Das Recht und auch die (gewerblichen) Abmahnvereine erreichen das Influencer Marketing. Nachdem das Manager Magazin über die ersten Urteile gegen Influencer berichtet hatte, haben wir Prof. Stefan Engels gebeten, die Entwicklung in einem kurzen Gastbeitrag einzuschätzen. Besucher der #INREACH Konferenz für Influencer Marketing haben Stefan Engels noch aus seinem lebhaften Streitgespräch auf dem Podium in Erinnerung.

Gastbeitrag: Die schönen Jahre sind vorbei – Das Recht erreicht die Influencer
Prof. Dr. Stefan Engels

Während die Landesmedienanstalten zuletzt noch versucht hatten, den Influencern größere Spielräume bei der Kennzeichnung von kommerziellen Inhalten zu gewähren, hat das Oberlandesgericht Celle mit Urteil vom 8. Juni 2017 (Az.: 13 U 53/16) diese Hoffnungen vorerst enttäuscht. Danach dürfen kommerzielle Inhalte in Social-Media-Angeboten (z. B. werbliche Posts auf Instagram) nicht mehr bloß an versteckter Stelle mit dem hashtag #ad gekennzeichnet sein.

Das Oberlandesgericht hatte eine Werbung für die Drogeriekette „Rossmann“ auf einem Instagram-Account zu beurteilen, die am Ende des Beitrages zwar mit dem hashtag #ad gekennzeichnet war, der allerdings in weitere Hashtags eingebettet wurde (nämlich nach #blackfriday und vor #eyes #shopping #rabatt #40prozent). Während das Gericht die ebenfalls wichtige Frage offenließ, ob der Hashtag #ad überhaupt als Begriff ausreichend ist, ist es im Übrigen zu der Überzeugung gelangt, dass durch die beschriebene Einbettung des Hashtag #ad dieser nicht zur Erkennbarkeit der Werbung ausreichend sei. Erforderlich sei vielmehr eine Erkennbarkeit auf den ersten Blick (vgl. § 6 Abs. 1 Nr. 1 TMG).


Auch in diesem Jahr sind rechtliche Aspekte Gegenstand des Programms der #INREACH Konferenz am 10.11.2017 in Berlin. Prominenter Redner ist Tobias Schmid, Direktor der Landesmedienanstalt NRW. Hier geht es zum ganzen Programm: Programm #INREACH Konferenz für Influencer Marketing.


Außerdem setzte sich der Senat damit auseinander, ob nicht der Post selbst als solcher klar als Werbung hätte erkannt werden können. Immerhin heißt es dort: „An alle Sparfüchse: AUFGEPASST! NUR morgen gibt es in allen Filialen von Rossmann & im Online Shop 40 % Rabatt auf Augen Make-Up! Viel Spaß beim Einkaufen!“. Demgegenüber ist der Senat – und dies ist durchaus kritikwürdig – der Auffassung, dass hieraus nicht auf den ersten Blick und ohne weitere Prüfung erkennbar sei, dass der Beitrag kommerzielle Kommunikation darstelle.

Also Achtung: Was für Print-, Rundfunk- und Onlinemedien schon immer galt, muss nun auch von den Influencern beachtet werden. Auch von den Landesmedienanstalten ist keine Hilfe zu erwarten, diese haben ihre Hinweise mittlerweile ergänzt und sehen den hashtag #ad nicht mehr als empfohlene Kennzeichnung vor. Die schönen Jahre sind also vorbei.

Praxistipp: Will man auf der sicheren Seite sein, wird der Beitrag am Anfang und mit dem Hashtag „#werbung“ bzw. „#anzeige“ gekennzeichnet. Ob und inwieweit es sich darüber zu streiten lohnt, ob nicht der hashtag #ad an hervorgehobener Stelle ausreichend sein könnte, bleibt dahingestellt. Im Rundfunkbereich waren entsprechende Versuche erfolglos, auch zeigt die Praxis noch keine Durchsetzung des Begriffs und ein entsprechendes Verkehrsverständnis dürfte ebenfalls nicht belegbar sein.

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Influencer Marketing – Warum der hashtag #ad nicht mehr reicht wurde zuerst von Andreas Bersch auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Facebook News Feed Update – Weniger Reichweite für Clickbaiting Videos und Videos mit statischen Bildern.

Es ist immer das gleiche Spiel. Clickbaiting für auf Facebook geteilte Links sind ein alter Hut. Da Videos im News Feed aber immer mehr an Bedeutung gewonnen haben, gibt es Clickbaiting für Videos. Hiergegen geht Facebook jetzt vor. Das Problem ist aber nicht nur Clickbaiting. Auch der Einsatz von statischen Fotos, die in Facebook Videos verpackt werden, ist Facebook ein Dorn im Auge. Damit ist nun Schluss.

Laut News Feed FYI geht es Facebook primär um zwei Mechaniken, die entweder Nutzer täuschen oder Formate nicht so einsetzen, wie es gedacht ist.

Das Ende für Facebook Videos mit statischen Fotos

Wir kennen diese Methode schon von Facebook Live Videos. Auch hier wurden statische Inhalte für Facebook Live genutzt. Mit einem Live Erlebnis hat das natürlich nichts zu tun und eine gute User Experience sieht auch anders. Gegen diesen Ansatz ist Facebook bereits vorgegangen. Aber anstatt etwas daraus zu lernen, wird die gleiche Mechanik für native Facebook Videos verwendet.

Facebook nennt Publisher und Unternehmen, die auf diese Mechanik sezten, „deceptive spammers“. Es geht nicht um Bewegtbild. Es geht nur um „gaming the News Feed“ und wie immer funktionieren solche Ansätze eine Zeit lang. Dann schreitet Facebook ein und es werden sich andere Tricks und Mechaniken überlegt.

Visual Statements versieht Videos noch mit einer kleinen Animation. Es ist somit kein statisches Bild, aber vom Prinzip her genau die Mechanik, gegen die Facebook mit seinem aktuellen News Feed Update vorgehen wird.

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Wie man fast 14 Mio. Videoaufrufe für ein Foto einsammeln kann, seht ihr hier.

Weniger Reichweite für Links mit Fake Video-Vorschaubildern

Halleluja! Nach Pre-Roll Ads sind Fake Play Buttons wohl das nervigste was es in sozialen Netzwerken gibt. Facebook Videos funktionieren gut, aber sie liefern natürlich weniger Referral Traffic. Was wird also schon seit Jahren gemacht? Man bastelt eine Linkvorschau und fügt einen Play-Button in das Vorschaubild. Nutzer wollen das Video abspielen, klicken auf den „Player“ und landen auf einer Webseite mit wunderschönen Bannern. Braucht kein Mensch und endlich geht Facebook auch offiziell gegen diese Mechanik vor.

Facebook News Feed - Weniger Reichweite für Fake Videos

Wird dies Auswirkungen auf meine Seite haben? Wer diese Clickbaiting (heißt es dann eigentlich Viewbaiting?) Mechaniken einsetzt, wird einen deutlichen Rückgang bei seiner Beitragsreichweite, seinen Klicks und Videoaufrufen sehen. Gut so!

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Facebook News Feed Update – Weniger Reichweite für Clickbaiting Videos und Videos mit statischen Bildern. wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Bessere Navigation, Lesbarkeit und moderne Optik: Neues Facebook Design & Funktion für Instagram Kommentare

Vielleicht sind euch schon die Änderungen an den mobilen Facebook Apps und dem News Feed aufgefallen. Wenn wir uns jetzt einmal die Änderungen von Facebook und das Design und Änderungen von Instagram ansehen, werden sich beide Apps optisch immer ähnlicher.

Threads – Neue Funktion für Instagram Kommentare

Während wir Threads unter Facebook Beiträgen schon lange nutzen, werden jetzt auch Instagram Kommentare in Kommentarthreads dargestellt. Generell ist Instagram im Vergleich zu Facebook klarer und reduzierter. Das liegt einerseits am kleineren Funktionsumfang, aber natürlich auch am Design von Instagram. Bei Kommentaren sah es allerdings anders aus und Diskussionen auf Facebook wurden wesentlich besser dargestellt.

Geht es also um Kommentare, dann lernt Instagram von Facebook und wir werden bald die neuen Threads unter Instagram Beiträgen zu schätzen lernen.

Instagram Kommentare - Kommentarthreads für Instagram

Die Threads sorgen nicht nur für eine bessere Lesbarkeit von Kommentaren und Diskussionen. Instagram verspricht sich von der neuen Darstellung der Kommentare sicher auch mehr Kommentare an sich und somit eine intensivere Auseinandersetzung mit den Inhalten. Auf Facebook hat der Ansatz funktioniert und für mich spricht nichts dagegen, dass es auf Instagram anders sein sollte.

Neue runde Profilbilder für Facebook

Runde Profilbilder auf Facebook kommen.

Bei den Kommentaren lässt Instagram sich von Facebook inspirieren. Bei den Profilbildern läuft es genau umgekehrt. Wir kennen runde Instagram Profilbilder und auch die Darstellung von Instagram und Facebook Stories erfolgt über runde Profilbilder. Man könnte auch einfach sagen, runde Profilbilder sind zeitgemäßer. Da Facebook die runden Profilbilder bereits für seine Stories nutzt, ist es also logisch, dass sie auch für den News Feed kommen werden.

Rufen Nutzer eine Facebook Seite auf, werden weiterhin quadratische Profilbilder angezeigt. Es ist sicher nicht entscheidend, aber wenn Facebook auf runde Profilbilder umstellt, dann sollten sie überall gleich dargestellt werden.

Facebook runde Profilbilder - News Feed

Bessere Navigation und bessere Lesbarkeit für den Facebook News Feed

Auf Medium erklären Shali Nguyen und Ryan Freitas welches Ziel das Redesign des News Feeds verfolgt (solltet ihr lesen). Es geht um eine bessere Lesbarkeit von Inhalten und eine klarere Navigation.

Im Facebook News Room schreibt Facebook, dass die Änderungen keine oder wenig Auswirkungen auf die Reichweite und den Referral Traffic haben werden. Da bin ich mir nicht so sicher. Denn nicht nur ändert sich die Darstellung der Facebook Linkvorschau, das neue Design hat Auswirkungen auf alle Inhalte und somit automatisch auch auf den Konsum von Inhalten im News Feed.

Während der Arbeit am neuen Design wurden sechs Vorteile identifiziert. Allein die Aussagen „pictures seem bigger“, „less busy“ und „text seems different, punchier“ zeigen, welche Auswirkungen das neue Design hat. Da alle Inhalte betroffen sind, kann es natürlich sein, dass sich die Anpassungen ausgleichen und somit „alles beim Alten bleibt“. Zumindest was die Reichweite und den Traffic betrifft. Das wird sich aber erst nach einigen Wochen zeigen.

Neuer Facebook News Feed 2017 - Redesign Facebook

Facebook Linkvorschau: Größere Vorschaubilder für geteilte Links

Im direkten Vergleich wird schnell klar, dass die Vorschaubilder für geteilte Links im neuen Design etwas größer sind. Der Unterschied mag nicht groß sein, aber größere Vorschaubilder sind sicher ein Vorteil.

Neue Facebook Linkvorschau - Facebook News Feed Design 2017

Es könnten also durchaus mehr Klicks durch die neue Facebook Linkvorschau generiert werden.

Neben den größeren Vorschaubildern hat sich auch der Aufbau der Linkvorschau geändert. Die URL erscheint jetzt über der Überschrift und nicht wie bisher darunter. Das wird auch Facebook Anzeigen betreffen.

Ich begrüße nahezu alle Anpassungen. Es ist immer etwas merkwürdig, wenn sich die Optik von einer App wie Facebook ändert. So ungewohnt es am Anfang ist, so schnell hat man sich an die Änderungen aber auch gewöhnt. Eine klarere Darstellung, bessere Navigation und Lesbarkeit sollte aber im Sinne von allen Menschen und auch Unternehmen sein.

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Interview mit Tobias Kuhlmann von PAUL HEWITT: „Influencer Marketing stellt einen Kernbereich unserer Marketingaktivitäten dar.“

Während Influencer Marketing für viele Marken und Unternehmen noch eine neue Disziplin darstellt, ist PAUL HEWITT bereits in 2013 mit Influencer Marketing in Berührung gekommen. Tobias Kuhlmann ist Director Social Media Marketing & PR bei PAUL HEWITT und erzählt im Interview, wie sich die Zusammenarbeit mit Influencern in den letzten Jahren entwickelt hat, wie Kooperationen und Kampagnen umgesetzt werden und warum ein direkter Kontakt zu den beteiligten Influencerinnen und Influencern so wichtig ist.

Influencer Marketing Case - Paul Hewitt

Unter dem Hashtag #paulhewitt findet man auf Instagram aktuell über 78.000 Inhalte und dem offiziellen Account folgen über 521.000 Menschen. Der Hashtag #getAnchored kommt auf knapp 25.000 Erwähnungen.

Influencer Marketing ist in Deutschland in 2016 immer mehr zum Gesprächsthema in der Branche geworden und in 2017 führt kein Weg mehr daran vorbei. PAUL HEWITT ist schon geraume Zeit auf Instagram aktiv. Wie sah dein erster Kontakt mit Influencer Marketing aus?

Tobias Kuhlmann: Eher zufällig. Anfang 2013 rief mich meine Freundin eines Tages an und erzählte mir, dass eine „Bloggerin“ ein Bild bei Instagram mit unserer Uhr hochgeladen hat und dabei den Hashtag #paulhewitt nutzte. Nach Rücksprache mit unserem Geschäftsführer haben wir dann beschlossen: Da machen wir was draus!

Wie hat sich die Zusammenarbeit mit Influencern über die Zeit bei euch entwickelt und worauf legst du bei einer Kooperation besonders viel wert?

Tobias Kuhlmann: Wir sind tatsächlich bei Null gestartet und haben uns in diesen damals noch neuen Markt komplett selbstständig eingearbeitet. Anfänglich habe ich dies noch neben meinem Studium alleine gemacht. Mittlerweile leite ich ein Team, welches für unser Unternehmen die Influencer-Kooperationen akquiriert und betreut.

Das Influencer-Marketing stellte sich für uns als junges Start-Up als kostengünstige, aber auch authentische Marketingmaßnahme dar. Anfänglich lief der Kontakt mit den Influencern immer noch sehr persönlich, inzwischen beobachten wir, dass viele dieser Influencer sich einer Agentur angeschlossen haben. Dennoch legen wir weiterhin sehr viel Wert darauf mit einem Influencer direkt zu kommunizieren und zu arbeiten. Dabei ist uns wichtig, dass der jeweilige Influencer mit seinem Account zu unserer Firmenphilosophie passt. Diese Philosophie lässt sich auf verschiedenste Lebensstile übertragen – sowohl auf den lässigen Skater, als auch auf den wissbegierigen Studenten oder anspruchsvollen Banker.

Wie strategisch geht ihr Influencer Marketing an und wie habt ihr euch intern aufgestellt?

Tobias Kuhlmann: Das Influencer Marketing stellt einen Kernbereich unserer Marketingaktivitäten dar. Wir haben für unsere Kernmärkte jeweils 2er-Teams abgestellt. Diese kümmern sich selbstständig und ausschließlich um die Kooperationen in diesen Ländern. Mir ist es besonders wichtig, dass die Teammitglieder einen direkten Bezug zu diesen Ländern haben. So arbeiten bei uns im Team Leute aus z.B. Italien, Frankreich sowie Spanien. Dadurch wird ein unkomplizierter Kontakt ermöglicht und gibt dem Influencer ein sicheres Gefühl. Überdies bieten uns die „Native Speaker“ wichtige Einblicke in die jeweiligen Märkte, die wir sonst so nicht erhalten könnten.

Influencer werden oft vorschnell in zwei Lager eingeteilt. Social Media Superstars und Micro Influencer. Worin liegen deiner Meinung nach die Hauptunterschiede?

Tobias Kuhlmann: Wir persönlich verwenden nicht den Terminus „Superstar“. Die Influencer werden schon aufgrund der Reichweite in zwei Lager geteilt. Allerdings gibt es mittlerweile auch schon Agenturen für Micro-Influencer, sodass zumindest monetär die Grenzen langsam verschwimmen.

Auf der anderen Seite darf man nicht vergessen, dass Mikro-Influencer oftmals ein noch besseres Engagement aufweisen können.

Wir versuchen daher einen ausgewogenen Mix zu fahren. Wir arbeiten sowohl mit Macro- als auch Micro Influencern zusammen. Für uns steht immer im Vordergrund, dass die jeweiligen Influencer – gleich welcher Kategorie – zu unserem Unternehmen und unseren Produkten passen.

Paul Hewitt ist auf Instagram sehr stark aufgestellt. Welche Rolle spielen für euch andere Kanäle wie YouTube und Snapchat? Könntet ihr euch auch hier eine Zusammenarbeit mit Influencern vorstellen?

Tobias Kuhlmann: Tatsächlich bespielen wir derzeit acht Social Media Kanäle. Auf so ziemlich jedem haben wir das Influencer-Marketing getestet und dabei festgestellt, dass nicht jeder Kanal unseres Erachtens dafür geeignet ist. Wir fokussieren uns daher auf die gängigen Plattformen wie Instagram, Facebook und Snapchat. Teilweise auch noch YouTube, allerdings sind die Kooperationen hier verhältnismäßig aufwendig und daher oftmals monetär zu hoch angesetzt. 

Wie siehst du die Zukunft von Influencer Marketing? Einmal für die Branche und vielleicht kannst du uns auch einen kleinen Ausblick auf eure geplanten Aktivitäten geben?

Tobias Kuhlmann: Wir sind der Überzeugung, dass das Influencer Marketing eine nachhaltige Zukunft hat. Daher setzen wir auch weiterhin auf diesen Bereich und werden diesen sogar noch ausbauen. Wir sind uns aber bewusst, dass wir durchaus auf Veränderungen in der Branche gefasst sein müssen und werden aus diesem Grund auch das klassische bzw. Online-Marketing natürlich nicht vernachlässigen.

Danke für das Interview Toby!

Die Zahlen sprechen für Paul Hewitt. Toby hat berechtigterweise angemerkt, dass Paul Hewitt im Ranking der erfolgreichsten Instagram Retail-Unternehmen, -Marken und -Eigenmarken aus Deutschland unberechtigterweise fehlt.

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Early Bird Tickets: INREACH – Konferenz für Influencer Marketing

INREACH - Influencer Marketing Konferenz Teaser_AD

PAUL HEWITT hat in vier Jahren jede Menge Erfahrungen im Bereich Influencer Marketing und Influencer Relations sammeln können. Profitiert von den Erfahrungen von anderen Marken und Unternehmen, lernt von spannenden Cases und tauscht euch mit Gleichgesinnten aus.

Wann? Wie? Wo? Auf der INREACH – Konferenz für Influencer Marketing. Alle Informationen zum Programm, zu den Speakern und der Location findet ihr auf INREACH.de.

Early Bird Ticket kaufen

 

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Interview mit Tobias Kuhlmann von PAUL HEWITT: „Influencer Marketing stellt einen Kernbereich unserer Marketingaktivitäten dar.“ wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Snap Inc 2017 : Aktuelle Nutzerzahlen zu Snapchat. 173 Mio. aktive Nutzer täglich. Zu wenig?

Snap hat seinen zweiten Quartalsbericht für 2017 veröffentlicht. Sowohl die Ergebnisse und die Reaktionen konnte man im Vorfeld schon erahnen. Die Analysten und Investoren sind nicht zufrieden und strafen den Aktienkurs von Snap ab. So sehen die offiziellen Snap Inc. Zahlen für Snapchat im Detail aus.

Snapchat Nutzerzahlen 2017 – 173 Mio. aktive Nutzer

Snapchat konnte im zweiten Quartal 7 Mio. weitere täglich aktive Nutzer für sich gewinnen. Für die Investoren zu wenig, aber wenn wir uns mal andere etablierte Netzwerke ansehen, dann steht Snapchat zum Beispiel besser da als Twitter, Pinterest und LinkedIn. Die offiziellen Nutzerzahlen konnte Snapchat auf 173 Mio. aktiven Nutzer steigern.

Offizielle Snapchat Nutzerzahlen 2017 - Q2 2017

Ich will nicht immer den Verteidiger von Snapchat spielen, aber bei der Deutung der Zahlen fällt zu oft der Vergleich zu Facebook und Instagram, gegen die jede andere App schlecht aussieht. Oftmals werden die Nutzerzahlen auch durcheinander gebracht. Facebook, Instagram und Twitter kommunizieren zwei Arten von Nutzerzahlen. Die monatlich aktiven Nutzer (MAU) und die täglich aktiven Nutzer (DAU). Snapchat kommuniziert immer nur die täglich aktiven Nutzer.

Es ist also nicht richtig, wenn man die 2 Mrd. aktiven Facebook Nutzer (MAU) mit den 173 Mio. (DAU) von Snapchat vergleicht. Natürlich liegt Facebook auch bei den DAUs klar vor Snapchat. Facebook kommt auf 1,3 Mrd. tägliche Nutzer und wächst auch nach über zehn Jahren pro Quartal immer noch schneller als Snapchat.

Im Vergleich zu Pinterest sieht es aber beispielsweise vollkommen anders aus. Während Pinterest auf 150 Mio. (MAU) kommt, erreicht Snapchat täglich mehr Nutzer. Wenn wir uns also fälschlicherweise nur auf die Nutzerzahlen konzentrieren und außer Facebook nichts von Bedeutung ist, müssten wir über Pinterest nicht mehr sprechen. Was natürlich falsch ist.

Oder Twitter. Twitter kommt auf 156 Mio. täglich aktive Nutzer. Damit liegt auch Twitter hinter Snapchat. Oder LinkedIn. Fast könnte man sagen, Instagram hat nur 400 Mio. DAUs? Das ist ja nicht mal ein Drittel von Facebook?

Mehr neue täglich aktive Nutzer wären natürlich noch besser, aber wenn Snapchat es schafft, in der Zielgruppe der Millenials weiter Stück für Stück zu wachsen und auch außerhalb von den USA noch zulegen kann, dann ist die Nutzerbasis nicht das Hauptproblem von Snap.

Umsatz pro Nutzer auf dem gleichen Level wie in 2016

Snap investiert viel in das Marketing und für die Zukunft ist entscheidend, wie sich diese Investitionen auszahlen. Immerhin konnte der Umsatz pro Nutzer (ARPU) wieder auf das gleiche Level wie Ende 2016 gebracht werden. Mit dem Business und Anzeigenmanager für Snapchat und den erhöhten Investitionen in das eigene Marketing muss Snap in den nächsten Monaten jetzt abliefern. Von den $ 4,23 ARPU von Facebook ist Snapchat noch weit entfernt, bietet aber auch nicht solch ein vielfältiges Anzeigenprodukt an. Da kommen aber auch Instagam, Twitter und Co. auch nicht heran.

Snapchat Statistiken - Umsatz pro Nutzer

Nichtsdestotrotz muss Snapchat hier abliefern und weitere Erklärungsarbeit leisten. Snapchat Anzeigen sind für viele noch ein Mysterium. Speziell in Deutschland sind die Cases noch überschaubar. In den letzten Monaten tut sich zwar etwas, aber Snap agiert immer noch zurückhalten. Vielleicht zu zurückhaltend?

Snapchat geht einen eigenen Weg, den viele Beteiligte aber nicht auf diese Art und Weise mitgehen möchten. So wurden beispielsweise reichweitenstarke Influencer kaum berücksichtigt und im Vergleich zu Instagram, YouTube und Twitter eher stiefmütterlich behandelt. Unternehmen können in großer Zahl erst seit wenigen Wochen auf den Snapchat Anzeigenmanager zugreifen. Das ändert sich jetzt und wenn Snapchat für eine Sache steht, dann sind es innovative Anzeigenformate.

Wir dürfen nicht vergessen, Snapchat ist der Grund dafür, warum Instagram heut so aussieht. Snapchat ist der Grund dafür, dass wir im Messenger Lenses über unsere Gesichter legen und in der Camera Effects Platform Filter für Fotos erstellen.

Die Anzeigenprodukte von Snapchat müssen jetzt auch verkauft werden, sonst hilft Snapchat auch seine treue und sehr aktive Community nichts mehr.

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Facebook Watch startet in den USA – Exklusive Shows und eigene Sendungen nur für Facebook

Ein Großteil der veröffentlichten Facebook Videos erzielt seine Reichweite in wenigen Stunden. Wenn sich Menschen nicht mit dem Absender (Facebook Seite) verbinden und mit den Inhalten interagieren, sinkt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sie regelmäßig Videos in ihrem News Feed angezeigt bekommen. Neben dem Veröffentlichen von Videos testet Facebook jetzt eine weitere Funktion für Publisher und Creator – Facebook Watch.

Exklusive Shows auf Facebook Watch

Facebook Watch - Exklusive Videoformate

Ihr könnt euch Facebook Watch wie einen gesonderten Bereich für Bewegtbild vorstellen. Anstatt aber einfach Videos auszuspielen, verfolgen die Inhalte auf Facebook Watch ein klares Thema und springen beispielsweise nicht zwischen Pranks, DIY, Cooking oder Sport hin und her. Watch ist Facebooks eigener Social TV Sender.

„Our goal is for Watch to be a platform for all creators and publishers to find an audience, build a community of passionate fans, and earn money for their work.“

Empfehlungen von Freunden und von der gesamten Facebook Community spielen bei Watch eine wichtige Rolle. Schauen sich eure Freunde eine bestimmte Sendung auf Facebook Watch an, landet sie in den Empfehlungen und baut so zusätzliche Reichweite auf. Wie wir es von Facebook Seiten oder YouTube Kanälen kennen, können Inhalte auf Watch abonniert und zu einer Watchlist hinzugefügt werden. Dieses Prinzip kennen wir wiederum beispielsweise von Netflix.

Facebook Social TV

Neben der klaren thematischen Ausrichtung von Watch ist eine regelmäßige und geplante Veröffentlichung von Videoinhalten entscheidend. Dabei spielt es keine Rolle ob die Inhalte über Facebook Live ausgestrahlt werden, oder ob sie im Vorfeld produziert wurden. Eine Kombination ist natürlich auch möglich.

Aktuell wird Watch in den USA getestet und erst danach komplett in den USA und in anderen Ländern ausgerollt. Es kann also noch etwas dauern, bis wir Watch von Facebook in Deutschland nutzen können. Sicher wird es dann noch etwas länger, bis es eigene deutsche Produktionen gibt.

Über ein Formular kann man sich aber schon jetzt als Creator für Watch anmelden. Das Formular liefert auch einen ersten Eindruck darüber, an wen sich Watch richtet und welche Themen Facebook gerne für Watch sehen würde.

Facebook Watch - Themen und Creator

So tauchen auch Vlogs und Podcasts bei den Formaten auf. Neben Publishern können natürlich auch Marken und Unternehmen eigene Inhalte auf Watch veröffentlichen.

Facebook hat zu Watch ein erstes Video veröffentlicht, welches den Aufbau und die Funktionen darstellt. Interessant ist dabei auch, dass es eigene Facebook Seiten für Watch Formate geben soll. Ein Beispiel ist Safari Live. Die Seitenkategorie ist die gleiche wie bei TV Shows.

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Watch ist die Fortsetzung von der Bewegtbildoffensive von Facebook und bestätigt die Ankündigungen, von eigenen und von Facebook produzierten Formaten. Eine Monetarisierung von Watch ist auch geplant und Facebook wird hier seine Stärken gezielt ausspielen.

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Mehr Messenger als Instagram – Warum Snapchat einen anderen Weg als Facebook & Instagram geht.

Der zweite Quartalsbericht von Snap Inc. steht kurz bevor und wenige Prognosen gehen in eine positive Richtung. Was ist aber, wenn Snapchat sich nicht so entwickeln möchte wie viele es erwarten? Was ist, wenn Snapchat nie das Ziel verfolgt hat, dass nächste Facebook zu sein?

Bei den Nutzerzahlen wird Snapchat keine riesigen Sprünge machen. Ein Vergleich zu Facebook und Instagram ist für Snapchat nicht realistisch und soll es wahrscheinlich auch nicht sein.

Snapchat Nutzer mit enorm hoher Aktivität…auch in 2017

166 Mio. Menschen nutzen Snapchat täglich. Natürlich ist die Zahl niedriger als von Facebook und Instagram. Snapchat hat aber nach wie vor eine seine sehr aktive und treue Nutzerschaft. Wie viele Apps werden jeden Tag 18x geöffnet? Nicht viele. In wie vielen Apps verbringen Nutzer über 32 Minuten pro Tag? Noch weniger.

Snapchat Statistiken und offizielle Nutzerzahlen 2017

Hinzu kommt, dass 60 % der Nutzer täglich Inhalte erstellen. So lange diese Zahlen nicht einbrechen, kann von einem Ende von Snapchat aktuell nicht die Rede sein.

Was wir bei Snapchat auch in 2017 nicht vergessen dürfen, ist die angesprochene Zielgruppe. Zwar ist Snapchat „älter“ geworden, aber Facebook richtet sich an eine viel breitere Zielgruppe als Snapchat. Auch Instagram hat einen höheren Altersdurchschnitt. Das kann man jetzt als eine Schwäche von Snapchat sehen oder aber auch als eine Stärke. Wer Millenials erreichen möchte, für den ist Snapchat relevant.

Laut eigenen Angaben soll es 5 Mio. aktive Snapchat Nutzer in Deutschland geben. Sprich 5 Mio. Menschen nutzen Snapchat in Deutschland jeden Tag. Das ist nicht relevant?

Auf Seeking Alpha gibt es einen lesenswerten Artikel zur Entwicklung von Snapchat, welcher sich genau mit diesem Ansatz befasst (mit Registrierung). Was in dem Artikel nicht aufgegriffen wird, sind die Unterschiede in der Nutzung. Durch die Forcierung von Instagram Stories hat sich auch der Einsatz von Direktnachrichten gesteigert. Snapchat ist aber deutlich mehr Messenger als Instagram. Auch das trägt zu der hohen täglichen Nutzung und der hohen Verweildauer von Snapchat bei.

Eine App, in der täglich über 3 Mrd. Inhalte von „nur“ 166 Mio. Menschen erstellt werden ist relevant. Ein Großteil der Inhalte wird privat im Chat verschickt und Nutzern geht es nicht darum, möglichst viele Views für ihre Stories zu erzielen. Bei Influencern sieht es anders aus, aber Nova Lana Love setzt beispielsweise weiterhin auf Snapchat und erzielt 100.000 Views für ihre Stories. Somit ist Snapchat vielleicht nicht mehr für alle Influencerinnen relevant, aber für bestimmte definitiv.

Ob ein Unternehmensprofil auf Snapchat relevant ist, ist eine andere Frage. Die Werbemöglichkeiten sind es für mich. Unabhängig von den Ergebnissen vom 10. August.

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Mehr Messenger als Instagram – Warum Snapchat einen anderen Weg als Facebook & Instagram geht. wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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