Gastbeitrag: Mobile Apps und die Erfolge des Influencer Marketing

Gastbeitrag Pablo Penny von Phiture

Im kompetitiven und teilweise gesättigten Markt für mobile Apps wird zunehmend nach Methoden gesucht, um effektive App-Marketing Kampagnen durchzuführen. Obwohl Facebook Kampagnen sehr effektiv sein können, sind sie auch verhältnismäßig teuer. Aktuelle Schätzungen gehen von einem durchschnittlichen Cost per Install (CPI) von 3,18 $ in Deutschland aus, wobei die Kosten je nach Industrie stark variieren.

Influencer-Marketing Kampagnen, die zum Beispiel auf Instagram oder YouTube durchgeführt werden, haben hingegen einige der niedrigsten Kosten auf dem Markt und können eine hohe Zahl von App-Installationen von hoher Qualität ermöglichen.

Kosten und Nutzen von Influencer App-Marketing Kampagnen

Mit einem Influencer von 500.000 Followern auf Instagram kommt man auf einen ungefähren Kontaktpreis von € 2.500. Also € 5 pro Tausend Followern. Ein Video auf YouTube mit 200.000 Views kostet ungefähr € 8.000 und somit € 40 pro Tausend Views. Dies ist selbstverständlich abhängig von der Bekanntheit der Influencer. Wobei bekannte Influencer durchaus hohe Kosten für Kampagnen verursachen können. Besonders interessant für Unternehmen ist daher die Zusammenarbeit mit vielen, weniger kostenintensiven Micro-Influencern. Diese haben zwar eine geringere Reichweite und verursachen höhere operative Kosten, gleichen dies allerdings gleichzeitig durch hohes Engagement aus. Micro-Influencer sind auf spezifische Zielgruppen fokussiert, zu denen sie eine enge Bindung haben und können somit hohe Erträge für Unternehmen ermöglichen.

App-Kampagnen, die mit Influencer-Marketing durchgeführt werden, zielen häufig auf jüngere Altersgruppen, die eine hohe Bindung zu bestimmten Influencern aufweisen. Dies ist sehr bedeutend für Apps, da nicht nur die Conversion und somit der Download der App wichtig sind, sondern die Retention, die angibt, wie oft der User zu der App zurückkehrt genauso. Gerade was die Retention angeht, sind Influencer Marketing Kampagnen oft erfolgreicher als konventionelle Kampagnen.

Ein Beispiel für eine auf YouTube durchgeführte Influencer-Marketing Kampagne ist die Fashion-App “Snupps”. In dem Video erklärt die Influencerin die Funktionen der App. Sie zeigt ihr eigenes Profil und nennt auch ihren Benutzernamen. Während sie erzählt, wie sie Snupps nutzt, werden die Funktionen auf einer iPhone-Darstellung im Video dargestellt. Ein Link in der Videobeschreibung führt direkt zu ihrem Snupps-Profil. Hier kann man sich natürlich ein Konto erstellen und findet die Links zum App-Store oder Google Play Store. Ein solches Video, welches sich an ein junges, tech-affines und App-interessiertes Publikum richtet, kann daher in signifikanten zusätzlichen Downloadraten und hohem Engagement resultieren.

Koordination zwischen App und Influencer-Marketing

Ein Großteil der App-Kampagnen, die zum Beispiel auf Instagram oder YouTube durchgeführt werden, enden jedoch mit der Empfehlung die App zu downloaden und zu nutzen. Dabei wird außer Acht gelassen, dass potenzielle Nutzer vor dem Benutzen der App zuerst die Downloadseite im App-Store besuchen, wo sie den Download betätigen (Conversion). Die Optimierung der Download-Seite in dem App-Store ist wichtig, da jeder am Download interessierter Nutzer diese Seite zuerst sieht. App-Kampagnen die Influencer Marketing verwenden, sollten sich dies zu Nutzen machen, indem sie in dem Banner des App-Eintrags oder in den Screenshots Abbildungen ihrer Influencer verwenden und die Darstellung ihrer Kampagne anpassen (z. B. der Snupps App-Store Eintrag). Der zusätzliche Vorteil liegt darin, dass eines der übergeordneten Ziele eines Influencers ist, die eigene Reichweite zu erhöhen. Besucher der App Seite, die über andere Kanäle auf die App gestoßen sind, werden somit auch auf den Influencer aufmerksam.

Influencer Marketing Mobile App Installs

Ein regelmäßiges Nutzen der App (Retention) ist zentral für den Erfolg einer Influencer-Marketing App-Kampagne. Insbesondere, da etwa 80 % der App-Nutzer innerhalb von 90 Tagen aufhören eine App zu nutzen. Was die wichtige Retention der jeweiligen App-Nutzer anbelangt, sollte in der App weiter durch Influencer-Marketing mit den Nutzern interagiert werden. Um die Nutzer dazu zu bewegen, die App häufig zu nutzen, sollten App-Anbieter und Influencer zusammenarbeiten. Beispielsweise indem spezielle Features von den Influencern beworben werden oder Influencer durch Push Benachrichtigungen mit Usern interagieren. Ansätze, welche Influencer dazu bewegen besonders leidenschaftlich über die App zu berichten, da sie direkt involviert sind, können besonders erfolgreich sein. Dies verhilft zu App-Downloads von hoher Qualität, da zusätzliches Interesse der Nutzer an der App besteht und somit eine hohe Kundenbindung generiert wird.

Strategischer Ansatz für Influencer-Marketing

Ein strategischer Ansatz, beginnend mit der Entscheidung, ob die App von Influencer-Marketing profitieren kann, ist für den Erfolg essentiell. Dies ist beispielsweise abhängig von der Altersgruppe oder ob die App für die Influencer selbst unterhaltsam genug ist. Relevante Influencer müssen identifiziert werden. Gleiches gilt für eine über einen definierten Zeitraum verlaufende Interaktion. Relevante Inhalte können durch verschiedene Ansätze des mobilen Marketing von Influencern an Nutzer vermittelt werden. Wobei man sich die enge Bindung von Influencern zu ihren Followern zunutze macht. Kontinuierliche Interaktion kann in treuen und zusätzlichen Nutzern resultieren. Eine erfolgreiche mit Influencern durchgeführte App-Marketing Kampagne sollte daher mit einer Empfehlung der App beginnen, allerdings auch im App-Eintrag und eventuell in der eigentlichen App weitergeführt werden. Natürlich sollte der Erfolg der Influencer-Marketing-Kampagnen gemessen werden. Beispielsweise durch Links in den Beschreibungen auf YouTube oder Instagram oder durch das Messen erhöhter Download-Zahlen in den App Stores.


Autor Pablo Penny:
pablo pennyPablo Penny berät Unternehmen und Start-Ups zu Mobile Marketing und ASO bei der Berliner Mobile Growth Beratung Phiture. Ihr könnt ihm auf Twitter oder Medium folgen.

 

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Social Media Nutzung der Gen Z – YouTube ist das beliebteste soziale Netzwerk. [Infografik]

Soziale Netzwerke und Apps verfügen oft über ähnliche Funktionen. Ein paar Beispiele. Snapchat hat Stories als Format etabliert und mittlerweile finden wir die Funktion auch in vielen anderen Netzwerken. Hashtags wurden durch Twitter zum Mainstream und sind auch auf Instagram nicht mehr wegzudenken. Früher stand YouTube für Bewegtbild, jetzt hat nahezu jedes Netzwerk seinen Fokus auf Video gerichtet.

Die Möglichkeiten gleichen sich immer stärker an. Die Motivation für die Nutzung unterscheidet sich aber nach wie vor deutlich. Aber auch hier gibt es Veränderungen zu beobachten.

Bildquelle Flickr: Fotograf Jonas Bengtsson „YouTube Generation“ (CC BY 2.0)

Defy Media hat in einer Umfrage 1.452 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren nach ihrer Social Media Nutzung befragt. Besonders spannend sind die Ergebnisse, warum und wofür die einzelnen sozialen Medien verwendet werden.

YouTube liebt bei der Gen Z klar an der Spitze

Bevor wir uns die Nutzung von sozialen Netzwerken im Detail ansehen, spricht die Gesamtübersicht der Nutzung bereits eine klare Sprache. 95 % der befragten Jugendlichen nutzen YouTube und 50 % können sich ein Leben ohne YouTube nicht mehr vorstellen. Das ist vielleicht ein wenig übertrieben formuliert, zeigt aber, welchen Stellenwert YouTube bei der Gen Z hat.

Instagram, Facebook und Snapchat liegen fast gleichauf, jedoch deutlich hinter YouTube zurück.

Snapchat für Freunde, Facebook für Nachrichten und YouTube für die Unterhaltung

Social Media Nutzung Gen Z - Kanalbild nach Nutzermotivation

Geht es um den Austausch mit Freunden, belegt Snapchat in der Umfrage mit 35 % den ersten Platz. Damit liegt Snapchat bei der Gen Z vor Facebook und Instagram. Wir denken bei Snapchat (und dem Vergleich mit Instagram) zu oft an Reichweiten und vergessen dabei, warum Snapchat sich zu einer der beliebtesten Apps entwickelt hat: private Kommunikation mit Freunden. Früher war das auch ein Merkmal von Facebook. Mittlerweile hat sich die private Kommunikation aber in den Facebook Messenger und andere Messaging Apps verlagert.

Bezogen auf den Konsum von aktuellen Nachrichten, hat Facebook auch bei Teenagern die Nase vorne und liegt zusammen mit YouTube an der Spitze. Snapchat schafft es beim Thema Nachrichten nicht in die Top 3 und liegt hinter Twitter. Gleiches gilt für Instagram.

Einkauftipps über YouTube und Instagram & Howto-Anleitungen auf YouTube und Pinterest

Bei Einkauftipps und Produktempfehlungen ist YouTube das meistbenutzte soziale Netzwerk. Welche Bedeutung Instagram und Influencer auf Instagram mittlerweile haben, bestätigt der zweite Platz. In der Umfrage liegt Instagram sogar noch vor Facebook. Ein Indiz dafür, dass Jugendliche kein Problem mit Produkten auf Instagram haben, wenn sie richtig in Szene gesetzt werden.

Gleiches gilt für YouTube. Werden Produkte entsprechend präsentiert und nicht einfach nur Werbespots hochgeladen, haben Marken und Unternehmen viele Möglichkeiten eine junge Zielgruppe zu erreichen. Eine Zusammenarbeit mit YouTubern verstärkt den Effekt, da die Aufmerksamkeit hier nochmals deutlich höher ist als in einem Markenkanal.

Für mich sind YouTube und Influencer auf Instagram einer der Hauptgründe dafür, warum Produktempfehlungen von den Befragten so positiv angenommen werden. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass eine Produktkommunikation auf Snapchat nicht einfach ist, beziehungsweise Jugendliche Snapchat aus anderen Gründen verwenden.

Beim Thema Howto-Anleitungen finden wir mit YouTube und Pinterest die zwei üblichen Verdächtigen auf den vorderen Plätzen. Das ist keine Überraschung, zeigt aber nochmals deutlich auf, wie sich das Nutzerverhalten unterscheidet. YouTube und Pinterest profitieren stark von den eigenen Suchfunktionen. Mit Google im Rücken hat YouTube sicher noch einen deutlichen Vorteil gegenüber Pinterest, aber auch auf Pinterest steigen die Suchanfragen immer weiter an. Das gilt zwar auch für Facebook. Aber irgendwie kommt es mir so vor, als möchte Facebook das Thema Suche nicht offensiv platzieren und kommunizieren. Die Facebook Suche ist für mich zu umständlich und erfordert viel zu viele Klicks, bis man bei einem halbwegs ansprechenden Ergebnis landet.

Alle weiteren Ergebnisse der Generation Now Umfrage findet ihr in der Infografik.

Social Media Nutzung 2017 Generation Z

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Update für Instagram Direct. Links auf Instagram via Direktnachrichten verschicken.

Nutzt ihr Direktnachrichten für eure Instagram Unternehmensprofile? Das solltet ihr. Mit dem letzten Update haben sich die Einsatzmöglichkeiten von Instagram Direct nochmals erweitert. Ab sofort könnt ihr auch Links über Instagram Direct verschicken.

Links via Instagram Direkt verschicken

Von anderen mobile Messaging Apps sind wir es bereits gewohnt. Wir verschicken Links auf WhatsApp oder über den Facebook Messenger, anstatt diese auf den Profilen unserer Freunde zu teilen. Auch Unternehmen nutzen Direktnachrichten von Kunden und Followern zu empfangen und auf Anfragen direkt und persönlich zu reagieren.

Auf Instagram sieht es für Unternehmen nicht anders aus. Auch hier nutzen Follower und Kunden die Direktnachrichtenfunktion für Anfragen. Viele Anfragen können mit zusätzlichen Informationen leichter beantwortet werden. Der Link ist dein Freund und führt Kunden direkt zu den benötigten Informationen.

Instagram Direkt - Links über Instagram Direktnachrichten verschicken

Links in Instagram Direct sind für Unternehmen ein klarer Vorteil. Speziell bei Standardantworten.

Natürlich erhofft sich Instagram von dem Update für Instagram Direct auch eine Steigerung der Nutzeraktivität. Beim Messenger hat es sehr gut funktioniert. Wir haben den Instagram Feed, Instagram Stories, Instagram Live und jetzt auch eine verbesserte Inbox.

Instagram Stories ziehen aktuell einen Großteil der Aufmerksamkeit auf sich. Aber auch Instagram Direct erhält regelmäßig Updates und neue Features. Fotos, Videos, Emojis, Reshares und jetzt auch Links werden in Instagram Direktnachrichten unterstützt. Jetzt fehlen nur noch Instagram Bots und die Instagram Direct Plattform. 😉

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Stories an die Macht! Instagram Location und Hashtag Stories für die Instagram Suche.

Instagram Stories bekommen das nächste Update. Nach der Verlinkung von Hashtags in Instagram Stories, erscheinen Stories nun auch im Instagram Explore Tab. Besser bekannt als die Instagram Suche.

Instagram spricht selbst von Location Stories und von Hashtag Stories. Die Verknüpfung liegt nahe. Instagram Stories unterstützen sowohl Locations als auch Hashtags. Beide Funktionen werden von Nutzern auch regelmäßig eingesetzt. Um die Sichtbarkeit von Instagram Stories weiter zu steigern, können sie jetzt auch über die Instagram Suche aufgerufen werden.

Instagram Location Stories

Die Inhalte einer Instagram Location Story werden aggregiert. Sucht ihr beispielsweise auf Instagram nach Berlin, findet ihr in der Location Story Inhalte von den unterschiedlichsten Orten in Berlin. Es muss also nicht zwingend Berlin in der Story angegeben werden.

Instagram Hashtag Stories - Instagram Suche 

Die Angabe des Ortes ist jedoch keine Garantie für die Aufnahme in die Instagram Location Story. Wie auf Snapchat werden die Inhalte ausgewählt und erscheinen nicht automatisch in den Stories. Anders würde es auch nicht funktionieren. Zumindest bei Großstädten. Nur öffentliche Accounts können in den Stories erscheinen. Wer ein privates Profil nutzt, braucht sich keine Gedanken zu machen.

Werden Inhalte in eine Location Story aufgenommen, erscheinen die Views, welche über die Instagram Suche generiert worden, an gewohnter Stelle. Hier können die Inhalte dann auch aus der öffentlichen Location Story entfernt werden. Wer also Ortsangaben in seinen Stories nutzt, muss jetzt immer damit rechnen, dass sie über die Instagram Suche auch von anderen Nutzern gesehen werden können.

Instagram Hashtag Stories

Die Funktionsweise von Instagram Hashtag Stories ist ähnlich. Basis ist hier nur nicht die Ortsangabe, sondern die verwendeten Hashtags. Eine Verbindung verschiedene Hashtags findet nicht statt. Eine Hashtag Story besteht immer nur aus öffentlichen Inhalten zum jeweiligen Hashtag.

Instagram Hashtag Stories - Instagram Suche

 

Während es bestimmt Menschen gibt, die in den öffentlichen Stories nicht erscheinen möchten, sieht es bei Unternehmen und Influencern natürlich anders aus. Über den Instagram Explore Tab entsteht jetzt zusätzliche Reichweite für Instagram Stories. Wird ein Inhalt aufgenommen, sollte dies für einen deutlichen Anstieg bei den Aufrufen einer Story führen.

Mehr Platz für Instagram Story Anzeigen

Natürlich profitiert auch Instagram hiervon. Einerseits rücken Stories noch weiter in den Vordergrund, andererseits generiert Instagram wertvolle Anzeigenplätze. Je häufiger eine Location markiert und ein Hashtag verwendet wird, umso höher sollten auch die Impressions von Story ADs sein. Zumindest müsste es so funktionieren. Beim ersten Betrachten habe ich noch keine Anzeigen ausgespielt bekommen. Das wird aber sicher nicht mehr lange dauern.

Gefühlt dreht sich aktuell alles um Stories. Snapchat führt seine Custom Stories ein und Instagram verbindet Stories mit Hashtags und Locations. Die Möglichkeiten für Unternehmen werden damit immer vielfältiger. Beide Formate werden aber auch gleichzeitig immer komplexer.

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Snapchat Custom Stories – Stories mit mehreren Personen erstellen

Stories haben sich mittlerweile als eigenständiges Format etabliert. Was auf Snapchat angefangen hat, finden wir jetzt auf Instagram, Facebook, WhatsApp und dem Facebook Messenger. Das führt dazu, dass Snapchat sich natürlich neue Funktionen für seine Stories einfallen lassen muss. Das ist jetzt passiert und das Ergebnis sind Snapchat Custom Stories.

Wie funktionieren Snapchat Custom Stories?

Snapchat Custom Stories

Mit Snapchat Custom Stories können Stories von mehreren Personen erstellt werden. Es sind quasi Stories für Gruppen. Beim Erstellen einer Story kann festgelegt werden, welche Kontakte Inhalte in der Snapchat Custom Story veröffentlichen dürfen.

Wie bei allen anderen Stories haben auch Custom Stories eine maximale Sichtbarkeit von 24 Stunden. Hier ändert sich also nichts. Gleiches gilt für die Sichtbarkeit der Story. Auch hier kann weiterhin definiert werden, wer die Inhalte sehen darf und wer nicht.

In einem ersten Video präsentiert Snapchat die Funktionsweise von Custom Stories.

Snapchat Custom Stories für Locations

Interessant ist auch die Möglichkeit, Custom Stories an bestimmte Locations zu koppeln. Das ist nicht nur für die private Nutzung hilfreich, sondern auch für Events, bei denen zum Beispiel mit Influencern kooperiert wird. Oder mehrere beteiligte Influencer schließen sich zusammen und erstellen eine Story.

Eine weitere Möglichkeit wäre bestimmte Teilnehmer von Events auszuwählen und so einen anderen Blickwinkel in den Custom Stories zu erzählen. Das Feature richtet sich auf den ersten Blick primär an Nutzer, aber bestimmt werden wir auch Custom Stories von Influencern und Unternehmen zu sehen bekommen.

Verbreitung für Stories sorgt für neue Features

Mit Custom Stories hat Snapchat ein Feature veröffentlicht, welches es für Instagram Stories noch nicht gibt. Instagram Stories unterstützen dafür Hashtags und es können andere Accounts markiert werden. Ist das die Zukunft von Stories? Einzelne Feinheiten je nach App? Oder wird Facebook die Funktion wieder adaptieren? Ich freue mich darüber, dass wir nahezu wöchentlich neue Updates und Features für die unterschiedlichen Story-Formate bekommen. So kann es gerne weitergehen.

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Die 10 erfolgreichsten Retail-Unternehmen auf Instagram

Instagram Follower sind bekannterweise nicht alleinentscheidend für den Erfolg auf Instagram. Wenn wir uns aber mal die reichweitenstärksten (Basis Follower) Retail-Unternehmen aus Deutschland auf Instagram ansehen, finden wir unter den zehn größten Accounts die eine oder andere Überraschung.

Strahlkraft von Bibi bringt mybilou den ersten Platz

Instagram mybilou bibi

Mit 112 Beiträgen wurden auf dem Instagram Account von mybilou die wenigsten Inhalte der Top 10 Retail-Unternehmen/-Brands veröffentlicht. Mit Bibi im Rücken kommt der Account dennoch auf 1,3 Mio. Follower. Auch die Like-Follower-Ratio (Verhältnis Interaktionen zur Followeranzahl) von 6 % ist Bestwert. Warum der Account so erfolgreich ist, bedarf keiner komplexen Analyse. Viel mehr ist es ein weiterer Beweis dafür, wie Bibi ihre Fans mobilisieren kann.

In die Top 10 hat es mit dem Dagi_Shop ein weiterer Account geschafft. Hier geht es nicht um eine Produktlinie, sondern um den Fanshop von Dagi Bee. Das Erfolgsgeheimnis ist das Gleiche wie bei Bibi und mybilou. Mit 5,9 % hat Dagi_Shop die zweitbeste Like-Follower-Ratio.

Die erfolgreichsten deutschen Handelsmarken und Handelsunternehmen auf Instagram

Bild- und Datenquelle: INFLUENCER.DB

Die Produkte von mybilou gab es zum Start exklusiv bei dm. Hinzu kommt, dass mit dm_deutschland mit 1,2 Mio. Followern einer der reichweitenstärksten Instagram Unternehmensauftritte ist. Die Posting-Frequenz ist auf Instagram bei dm_deutschland aber deutlich höher. Insgesamt wurden 978 Beiträge veröffentlicht. Aber sind das wirklich so viele?

Instagram Retail-Unternehmen Analyse 2017 Deutschland

Snipes & Asphaltgold mit höchster Instagram Postingfrequenz

Snipes hat mehr als fünfmal so viele Inhalte auf Instagram veröffentlicht wie dm_deutschland. Insgesamt waren es 5.158. Gemessen an den Followerzahlen kommt Snipes in dem Ranking auf den fünften Platz. Mit 5.481 Beiträgen liegt Asphaltgold noch vor Snipes. Beide Accounts sind Beispiele dafür, dass eine höhere Postingfrequenz auf Instagram über den Erfolg mitentscheiden kann. Eine regelmäßige Sichtbarkeit ist auf Instagram viel wert.

Nur mal zum Vergleich. Zalando kommt auf 387.000 Follower. Snipes hat über 718.000.

Viel User Generated Content für Kapten & Son

Mit Kapten & Son ist auch ein Retailer vertreten, der schon lange Zeit auf Influencer Marketing und Influencer Relations setzt. Die enge Zusammenarbeit mit Influencern hat nicht nur für eine Steigerung der Bekanntheit und Abverkäufe gesorgt. Die Aktivität hat auch enormen Einfluss auf User Generated Content. Unter dem Hashtag #bekapten gibt es über 31.000 Inhalte. #kaptenandson kommt auf über 41.000 Inhalte. So entsteht zusätzliche Sichtbarkeit.

Es entsteht aber auch viel Content, mit dem Kapten & Son arbeiten kann.

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Alles an einem Platz. Zentrale Übersicht von Facebook, Instagram & Messenger Benachrichtigungen

Instagram-facebook-messenger-notifications

Unternehmen können seit einiger Zeit eine zentrale Inbox für ihre Facebook Seiten, Facebook Nachrichten und Instagram verwenden. In der Praxis erweist sich die zentrale Inbox durchaus hilfreich, auch wenn Teilweise die Übersicht etwas leidet.

Jetzt testet Facebook eine ähnliche Funktion für Nutzer. Wer Facebook, den Messenger und Instagram installiert hat, bekommt in den verschiedenen Apps einen zusätzlichen Counter für sämtliche Benachrichtigungen.

Notification overkill?

Die zentralen Benachrichtigungen bestehen aus einem Counter und Menschen können direkt zwischen Facebook, Instagram und dem Messenger hin und her wechseln. Das ist auch der Unterschied zur zentralen Inbox für Unternehmen. Hier soll Unternehmen der Wechsel erspart bleiben. Seine Nutzer hingegen animiert Facebook zwischen seinen drei Apps zu wechseln.

facebook_messenger_instagram_benachrichtigungen

Bildquelle. Mari Smith

Alle drei Apps haben nicht nur eine überdurchschnittliche Verweildauer, sondern auch eine hohe Nutzungsfrequenz. Durch die aggregierten Notifications könnte Facebook beide Werte nochmals nach oben treiben. Besonders sehr aktive Nutzer könnten sich durch die zusätzliche Darstellung der Benachrichtigungen dazu verleitet fühlen, die verschiedenen Apps noch öfter zu verwenden. Das klassische FOMO Ansatz.

Aktuell soll es sich nur um einen kleinen Test handeln. Die Verbindung von Facebook, Instagram und dem Messenger bieten aber viele Möglichkeiten. Alle drei Apps sind eng miteinander verknüpft. Ein Verlierer durch das Feature könnten mal wieder die anderen Apps sein. Facebook schickt seine Nutzer über den Tag verteilt durch seine Apps und raubt anderen Apps damit wertvolle Zeit.

Können Unternehmen hiervon profitieren? Das Feature richtet sich an Nutzer. Wenn man aber an Instagram und Interaktionen mit Nutzern und Influencern denkt, können durchaus auch hier Vorteile entstehen. Interagiert man beispielsweise mit User Generated Content, erhalten die Nutzer eine zusätzliche Notification. Beziehungsweise wird die Benachrichtigung auch auf Facebook und im Messenger angezeigt.

via TechCrunch

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