Snapchat veröffentlicht Web-Version zu den Oscars

Snapchat ist eine „mobile only“ App. Zu den Oscars wurde jetzt eine Snapchat Web-Version veröffentlicht. Unter Snapchat Live können Menschen jetzt auch am Desktop Rechner Stories und Snaps verfolgen.

Snapchat Inhalte sind für Smartphones optimiert. Das spiegelt sich auch bei der Web-Ansicht wieder. Sämtliche Inhalte werden aus der mobile App übernommen. Es findet keine Aufbereitung für die Snapchat Web-Version statt.

Snapchat veröffentlicht Web-Version zu den Oscars

Ähnlich wie bei Vine und Tumblr TV laufen die Snapchat Inhalte zu den Oscars nacheinander ab. Zu jedem Snap wird der Zeitstempel mit Datum und Uhrzeit des Uploads angezeigt. Mit einem Klick auf den Snap kann man zum nächsten Inhalt wechseln. Ähnlich wie wir es von einem Tap bei einer Snapchat Story kennen.

Snapchat veröffentlicht Web-Version zu den Oscars II

Aktuell gibt es die Ansicht nur für Snaps zur Oscarnacht. Wechselt man auf Snapcht.com/live, findet eine Weiterleitung zu den Oscar Inhalten statt. Nur der Anfang? Die Snapchat Web-Version wird nicht mehr als eine Ergänzung zur mobile App darstellen. Das Snapchat eine Web-Version für weitere Events veröffentlichen wird ist jedoch gut vorstellbar. Ein Grund hierfür könnte sein, dass Snapchat Unternehmen zeigen möchte, wie „professionelle“ Inhalte zu Events aussehen und welche Möglichkeiten Snapchat für die Berichterstattung von Events bietet.

Um euch die Snapchat Web-Version anzusehen, müsst ihr übrigens euren Ad-Blocker deaktivieren. :)

Was meint ihr? Braucht Snapchat eine Web-Version?

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Social TV Benchmark Twitter & Facebook: die richtigen Inhalte zum richtigen Zeitpunkt.

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„Social TV beeinflusst Einschaltquoten.“
„Social TV liefert Prognosen, wie erfolgreich ein TV Format sein wird und wie sich die Zuschauerzahlen von Serien entwickeln.“
„Social TV ist Real-Time und der Treiber von Diskussionen bei großen Sportveranstaltungen.“

TV Sender haben schon lange erkannt, welchen Einfluss soziale Medien auf TV Formate haben. Bevor, während und nachdem Sendungen ausgestrahlt werden, verfassen Zuschauer Tweets, veröffentlichen Kommentare auf Facebook, oder konsumieren einfach die Inhalte anderer Nutzer. Doch wie viel Einfluss hat Social TV wirklich und wie viele Zuschauer beteiligen sich an Diskussionen und veröffentlichen eigenen Inhalte?

In Deutschland sind es schon seit Jahren die gleichen Formate, die für die meisten Tweets sorgen. Tatort, IBES, Germanys Next Topmodel, DSDS, TVOG und in der Vergangenheit Schlag den Raab. Das Verhältnis zwischen Zuschauern und Autoren (Nutzern die Tweets veröffentlichen) geht bei allen Sendungen aber sehr weit auseinander. Es geht soweit auseinander, dass man sich fragen muss, ob Social TV auf Twitter wirklich so viel Einfluss hat, oder ob wir uns etwas wünschen, was es in der Realität nicht gibt.

Social TV auf Twitter

Ein paar Beispiele: Der Tatort gilt als das Social TV Ereignis in Deutschland. Im Durchschnitt haben 9,6 Mio. Menschen in 2015 am Sonntag Abend den Tatort angesehen. Vom Gefühl her werden auch sehr viele Tweets veröffentlicht. Es sind aber „nur“ 7.500 Tweets pro Tatort, welche sich auf 5.000 Autoren (Unique) verteilen. Das sind 0,05 % aller Tatort Seher. 0,05 % sollen Einfluss auf ein TV Format haben?

Auch bei den Casting Shows, welche sich primär an eine jüngere Zielgruppe richten, sieht es ähnlich aus. 3.300 Tweets reichten #GNTM für Platz 1 bei den Trending Tweets in Deutschland. 2.100 Autoren war für die Tweets verantwortlich. Das sind 0,08 % der TV Zuschauer.

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Der Impact von Twitter auf TV Sendungen ist in Deutschland überschaubar. Gleichzeitig wird deutlich, welchen Einfluss eine relativ geringe Anzahl von Twitter Nutzern auf die Verbreitung von Hashtags auf Twitter haben. Für ein Trending Topic auf Twitter benötigt man nicht zehntausende von Tweets. Das Beispiel von #GNTM zeigt, dass 3.000 für den ersten Platz reichen. Wahrscheinlich hätten auch 2.000 Tweets ausgereicht.

„Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ gilt als das Social TV und Twitter Highlight von RTL. Während der letzten Staffel wurden über 400.000 Tweets mit dem Hashtag #ibes veröffentlicht. Mit dem gleichen Bild. 50 % der Tweets, also 200.000, stammen von nur 850 Twitter Nutzern! Die anderen Hälfte verteilt sich auf 35.000 Autoren. Im Vergleich zu den Zuschauerzahlen sind das nur 0,4 %.

Twitter stand lange Zeit für Social TV. Twitter ist Real-Time und vom Prinzip her ideal für Social TV geeignet. Das ist richtig, aber wie bei allen anderen Inhalten im Social Web dürfen wir nicht vergessen, dass ein Großteil der Nutzer Inhalte konsumiert. Die Anzahl der Autoren ist bezogen auf Social TV und Twitter gering. Aus diesem Grund empfiehlt es sich bei Social TV nicht nur auf Twitter zu achten, sondern auch auf Facebook. Zwar ist die Messung von Beiträgen und Kommentaren auf Facebook nicht so einfach wie auf Twitter, die Aktivität der Zuschauer ist aber definitiv vorhanden.

Auch Facebook ist Real-Time Social TV

60 % aller Interaktionen zu TV Sendungen passieren in Echtzeit. Also während die Sendung gerade läuft. Damit ist Facebook nicht weniger Real-Time als Twitter. Die Interaktionen sind nur nicht öffentlich einsehbar. Beim Finale der US Serie Breaking Bad konnten auf Facebook nahezu 4,5 Mio. Interaktionen gemessen werden. Das war in 2013. Im Vergleich dazu kam der Super Bowl 2016 auf 16,9 Mio. Tweets von 3,8 Mio. Autoren. Der Super Bowl zeigt, dass die Verteilung von Tweets und Autoren kein deutsches Social TV Phänomen ist, sondern auch in den USA gültig ist.

Social TV - Verteilung Tweets Super Bowl 2016

Nielsen hat nicht ohne Grund Facebook in seine Social TV Ratings mit aufgenommen und verlässt sich nicht mehr ausschließlich auf Twitter.

Zu Golden Globes gab es auf Facebook 19 Millionen Interaktionen von über 9 Mio. Autoren. Das sind deutlich mehr als beim Super Bowl auf Twitter. Auf Twitter gab es 4,4 Mio. Tweets zu den Golden Globes. Bei den großen Unterschieden bei den Nutzerzahlen ist das eigentlich nicht verwunderlich. Dennoch wird Social TV häufig mit Twitter gleichgesetzt, obwohl Facebook der wichtigste Akteur in diesem Bereich ist.

Bei Social TV dürfen wir uns aber nicht nur die Nutzer ansehen, welche Inhalte veröffentlichten. Wichtig ist auch, wie Unternehmen agieren. Einerseits mit eigenen Inhalten auf Twitter und Facebook, aber auch wie sie soziale Netzwerke in TV Formate integrieren. Das kommt in meinen Augen bei vielen Sendungen noch viel zu kurz. Ich meine auch nicht das Einblenden und Vorlesen von Tweets. Das ist absoluter Standard. Vielmehr geht es um die Aktivierung der Nutzer, der Kommunikation von Hashtags und dem Mehrwert, der durch eine Beteiligung an einer Diskussion entstehen kann (und soll).

Matthias Mehner (Head of Social Media bei ProSiebenSat.1 Media AG) weiß wie wichtig eine gute Kommunikation während einer TV Sendung auf Facebook ist.

„Bei Germany’s Next Topmodel spielt die Parallellkommunikation auf Facebook während der Sendung eine wichtige Rolle. Auf Twitter sieht es anders aus, da sich hier einfach zu wenige Zuschauer aus der relevanten Zielgruppe tummeln. Social TV bezieht sich in erster Linie auf Zuschauer, die bereits TV schauen. Das ist gut für die Zuschauerbindung – bringt uns aber nicht unbedingt mehr TV Zuschauer, sondern eher den sozialen Medien mehr aktive Nutzer.“


#SocialTV nutzt den Plattformen mehr als TV Sendern.
Click To Tweet


Ein typische Kommunikation sieht in TV Deutschland so aus: Zum Start und in Ausnahmefällen auch nochmals während der Sendung, wird ein Hashtag eingeblendet. Das wars. Das „Zwitschern“ bei Circus HalliGalli kann man schon fast als Innovation bezeichnen. Namen von Sponsoren und Werbung werden brav erwähnt und eingeblendet. Zuschauer werden aber nach wie vor nur sehr dezent auf die sozialen Medien und Hashtags hingewiesen. Vielleicht weil die TV Sender wissen, dass Social TV wenig Einfluss hat? Oder vielleicht hat Social TV nicht den Einfluss, weil es oft noch stiefmütterlich und sehr dezent kommuniziert wird?

„Wir denken immer von Plattform zu Plattform und versuchen da jeweils den relevanten Content anzubieten und dieser sieht auf Facebook anders als auf Twitter aus. Zu Interaktionen: ganz Klar unser KPIs bei Facebook während der Sendung – Wir wollen, dass TV Zuschauer, welche auch auf Facebook sind, ihre Meinung sagen und mit der Community interagieren. Das gleiche gilt natürlich auch auf Twitter, nur ist die Community da viel kleiner und somit auch unser Aufwand geringer.“

In Blick in die USA zeigt ein anderes Bild. Wir finden Hashtags in Sportstadien, es gibt unterschiedliche Hashtags pro Segment einer TV Show, Moderatoren twittern während den Sendungen (oder erwecken zumindest den Eindruck), Prominente und Influencer werden während der Übertragung aktiv und in den Werbepausen werden exklusive Inhalte der Formate über die sozialen Medien und/oder eigene mobile Apps veröffentlicht.

Ein Hauptproblem bei Social TV ist, dass wir darauf warten, dass Zuschauer aktiv werden. Wir blenden kurz einen Hashtag ein und dann wird schon jemand twittern. Kann man machen, aber dann wird Social TV weiterhin eine Randerscheinung bleiben. Dazu zählt auch der Einsatz von Media und die Produktion von Inhalten, die für Social TV abgestimmt sind. Des Weiteren darf Social TV nicht mehr nur auf Twitter gespielt werden, sondern muss auch auf Facebook, ja in die gesamte Kommunikation mit integriert werden. Ein ganz wichtiger Aspekt hierbei sind mobile Apps. Durch zusätzliche Inhalte und Push Benachrichtigungen kann die Attraktivität von Sendungen und von der Beteiligung an Diskussionen deutlich gesteigert werden. Gemeint sind keine plumpen Aufforderungen wie „Jetzt unter dem Hashtag #ibes twittern und gewinnen“, sondern Inhalte die im linearen TV nicht stattfinden, oder sich auf die Sendung aktuell beziehen.

Bildquelle Flickr: Fotograf – Lee Nachtigal

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Social TV Benchmark Twitter & Facebook: die richtigen Inhalte zum richtigen Zeitpunkt. wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Facebook Reactions sind Interaktionen. Nicht mehr & nicht weniger.

Facebook Reactions Gif

Welche Aussage haben die neuen Facebook Reactions? Facebook hat Reactions weltweit veröffentlicht und sofort nach der Ankündigung ging es bei der Berichterstattung drunter und drüber. Was bedeuten Reactions für Unternehmen? Haben Reactions Auswirkungen auf die Reichweite? Werden Reactions unterschiedlich bewertet?

All diese Fragen zeigen, wie unterschiedlich Reactions interpretiert werden. Reactions beziehen sich auf die Meinungen von Menschen zu veröffentlichten Facebook Inhalten. Ganz wichtig. Facebook Reactions beziehen sich immer nur auf Beiträge und stellen keine Meinung zu Unternehmen dar. Aus diesem Grund werden sie auch von Facebook nicht unterschiedlich bewertet. Ein „Love“ ist nicht wertvoller als ein „Angry“. Ein „Wow“ wird von Facebook nicht anders interpretiert als ein „Like“.

Facebook Reactions - Auswirkungen und Verständnis

Bildquelle: Geoff Teehan – Medium

Anfangs müssen sich Unternehmen und Community Manager an die neuen Reactions gewöhnen, ohne diese falsch zu interpretieren. Ein Beispiel. Wir veröffentlichen einen Artikel mit dem Titel: „Facebook Videos können nur noch in Kombination mit Anzeigen veröffentlicht werden.“ Klickt man hier Gefällt mir? Wahrscheinlich nicht. Dank der neuen Facebook Reactions können Menschen jetzt mit Angry reagieren. Die Reaktion ist aber nicht mit negativem Feedback, wie dem verbergen von Beiträgen im News Feed, vergleichbar. Sie stellt die Meinung der Facebook Nutzer dar, ohne dabei einen Bezug zum Absender darzustellen. Zumindest in den meisten Fällen. Würde Facebook den Beitrag veröffentlichen, wäre ein direkter Bezug der Reaktion zu Facebook vorhanden.

Facebook Reactions beenden auch endlich die Gefällt mir = mein Beileid Posts. Beiträge dieser Art sind zwar mittlerweile etabliert und nahezu normal, haben aber immer einen faden Beigeschmack. Facebook Reactions lösen dieses Problem.

Einzelne Facebook Reactions auswerten und analysieren?

Unternehmen und Community Managern stehen jetzt deutlich umfangreichere Statistiken für veröffentlichte Beiträge zur Verfügung. Das heißt aber nicht, dass in Reportings alle Reactions analysiert werden müssen. Nach wie vor ist entscheidend, wie viele Menschen mit einem Inhalt interagieren. Die bekannten eingebundenen Nutzer. Facebook Reactions ändern an der Kennzahl nichts, sie geben Menschen nur mehrerer Optionen mit Inhalten zu interagieren.

Facebook Reactions könnten dazu führen, dass Interaktionen mit Inhalten steigern. Einfach weil das teilweise unpassende „Gefällt mir“ durch zusätzliche Interaktionsmöglichkeiten erweitert wird. Geoff Teehan (Facebook Product Designer) hat einen lesenswerten Artikel zu Facebook Reactions auf Medium veröffentlicht – Reactions: Not everything in life is Likable.

„People had told us that they’d like more ways to express themselves on Facebook. About a year ago, Mark brought together a team of people to start thinking seriously about how to make the Like button more expressive. We were excited to start this process — It’s not every day you get the chance to work on such an important piece of a company’s product.“

 

http://ift.tt/1nWd04MReactions: Not everything in life is Likable

Reactions sollen verdeutlichen, wie Menschen auf bestimmte Inhalte reagieren. Zu jedem Beitrag werden die drei am häufigsten verwendeten Facebook Reactions angezeigt. Das kann die Interaktionen beeinflussen, besonders bei kontroversen Themen. Dennoch ist jede Reaction nur eine Interaktion. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es wird einige Zeit vergehen, bis man beurteilen kann, welchen Einfluss Facebook Reactions auf die Interaktionen und somit auch die Reichweite haben.

Wir sind uns alle bewusst, dass Likes nicht ausschließlich entscheidend sind. Wir haben Klicks, Views, Shares, Kommentare und je nach Anzeigenziel viele weitere KPIs. Was für Gefällt mir Klicks gilt, trifft auch auf Facebook Reactions zu. Das sollten wir bei der Anfangseuphorie nicht vergessen.

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Snapchat in Deutschland mit mehr aktiven Nutzern als Twitter

Sowohl Snapchat und Twitter halten sich mit Nutzerzahlen für einzelne Länder sehr bedeckt. Die letzen offiziellen Snapchat Nutzerzahlen lagen bei über 100 Mio. aktiven Nutzern. Im aktuellen Quartalsbericht hatte Twitter 305 Mio. aktive Nutzer kommuniziert.

Wenn es also keine offiziellen Zahlen gibt, werden die Analysetools aktiv. SimilarWeb hat die aktive Nutzung von Snapchat, Twitter, Instagram und Facebook analysiert und mit der Anzahl der installierten Apps verglichen. Das Ergebnis lautet: Snapchat hat in Deutschland mehr aktive Nutzer als Twitter! 6,1 % der analysierten Nutzer verwenden Snapchat aktiv. Bei Twitter sind es nur 2,0 %. Das Ergebnis zeigt sowohl die Stärke von Snapchat als auch die Schwäche von Twitter.

Snapchat in Deutschland mit mehr aktiven Nutzern als Twitter

Bildquelle: The Information

Wenig überraschend ist Twitter auf mehr Android Smartphones installiert. Das Problem ist die Aktivität der User. Auch Instagram ist Twitter bei der aktiven Nutzung deutlich enteilt und hat auch noch einen komfortablen Vorsprung vor Snapchat. Des Weiteren sehen wir, wie das schon so oft tot gesagte Facebook auf mehr aktive Nutzer kommt als alle anderen analysierten Netzwerke zusammen. Das ist aber keine Überraschung. Der deutliche Unterschied zwischen Snapchat und Twitter aber schon.

Snapchat wird nach wie vor häufig als reines Teenie-Netzwerk bezeichnet und ist ja sowieso nur in den USA erfolgreich. Das mag vielleicht noch vor einem Jahr der Fall gewesen sein. In 2016 hat sich die Situation geändert. Nicht grundlos werden Unternehmen wie Neckermann, Sixt und Bild auf Snapchat immer aktiver und investieren mehr Zeit in die Erstellung von Snapchat Stories.

Snapchat liegt nicht nur in Deutschland vor Twitter. In den USA und Groß Britannien sieht die Situation identisch aus. In Indonesien und Spanien liegt Twitter vorne. Eine Ausnahme bildet das Twitter-Land Japan. Hier liegt Twitter mit 17,6 % sogar noch deutlich vor Instagram. Snapchat findet in Japan quasi nicht statt. Das mag an der großen Verbreitung von Line liegen, welches den japanischen mobile Messenger Markt dominiert.

Wie gesagt, es handelt sich nicht um offizielle Statistiken. Eine Basis von 100 Mio. analysierten Android Smartphones ist dennoch aussagekräftig und zeigt, dass auch bei Snapchat die Zeiten als Nischennetzwerk beendet sind.

Auf The Information findet ihr die interaktiven Charts zur Analyse. Solltet ihr euch bookmarken, wenn mal wieder über die Relevanz von Snapchat bei euch diskutiert wird. :)

via Malte Gosche auf Twitter (wie passend)

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Statistiken für Instagram Videoaufrufe jetzt für IOS und Android verfügbar.

Instagram hat damit angefangen Videoaufrufe von Instagram Videos anzuzeigen. Vor einigen Tagen wurden die Statistiken zu den Videoaufrufen angekündigt. Wir sehen die Instagram Videoaufrufe in der Android und iOS App von Instagram.

Interessant ist, dass Instagram die Videoaufrufe auch für ältere und bereits veröffentlichte Instagram Videos anzeigt. Wenn ihr also Instagram Videos eingesetzt habt, könnt ihr euch rückwirkend ansehen, wie oft diese aufgerufen wurden.

Instagram Videos können mit Facebook Videos mithalten

Instagram Statistiken zu Videoaufrufen jetzt verfügbar   

Um einen ersten Vergleich zu den Videoaufrufen von Facebook Videos zu ziehen, haben wir uns einmal die Facebook Seite und den Instagram Account der NBA angesehen. Die NBA ist in beiden sozialen Netzwerken sehr aktiv und veröffentlicht täglich mehrere Fotos und Videos. Auf Facebook kommt die NBA auf fast 29 Mio. Gefällt mir Angaben. Der Instagram Account wird von über 13 Mio. Menschen verfolgt. Aber wie sieht das Verhältnis bei den Videoaufrufen aus?

Instagram Statistiken - Instagram Videoaufrufe_Views_App

Ein Instagram Video der NBA kommt beispielsweise auf über 490.000 Videoaufrufe bei 93.500 Likes. Das gleiche Video generierte auf Facebook 380.000 Videoaufrufe und 10.000 Likes. Gemessen an den Interaktionen und den Videoaufrufen ist Instagram für die NBA also effektiver als Facebook. Obwohl die Facebook Seite mehr als doppelt so viele Fans hat.

Die NBA kommt täglich auf mehrere Millionen von Videoaufrufen auf Instagram. Facebook Videos sind auch sehr erfolgreich. Die Performance der Instagram Videos zeigt jedoch, wie wichtig die Kombination von nativen Facebook und Instagram Videos ist. Des Weiteren ist es gutes Beispiel dafür, wie unterschiedliche Arten von Videos auf Facebook und Instagram verteilt werden. Dabei geht es nicht nur um die Videodauer, sondern auch um den Inhalt der Videos an sich. Die Top 10 Spielzüge werden auf Instagram sehr kompakt veröffentlicht, während auf Facebook die ausführlichere Version mit Wiederholungen geteilt wird.

In der Desktop-Ansicht werden die Instagram Videoaufrufe übrigens (noch) nicht angezeigt. Wirklich schlimm ist das nicht, da die Inhalte zu 99,9 % in den mobile Apps konsumiert werden.

Bis jetzt wurde bei Instagram primär auf die Interaktionen, Erwähnungen und verwendeten Hashtags geachtet. Durch die Anzeige der Videoaufrufe verfügt Instagram jetzt über eine weitere schlagkräftige Statistik, welche die letzten Zweifler überzeugen sollte. Da Instagram die Videoaufrufe analog zu Facebook misst (3 Sekunden sind ein View) ist ein Vergleich ebenfalls sehr gut möglich.

Könnt ihr die Statistiken zu den Instagram Videoaufrufen auch schon sehen und seid ihr zufrieden mit den Ergebnissen?

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Statistiken für Instagram Videoaufrufe jetzt für IOS und Android verfügbar. wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Rosige Zukunft: Instagram wächst bis 2020 stärker als alle anderen sozialen Netzwerke.

Instagram wird sich als die Nummer 2 der sozialen Netzwerke hinter Facebook etablieren und den Abstand zu Twitter weiter vergrößern. Das besagt eine Prognose von emarketer, welche sich mit dem Wachstum von sozialen Netzwerken und dem Instagram Wachstum im speziellen befasst.

So sollen Instagram in den USA über 116 Mio. Menschen im Jahr 2020 aktiv nutzen. Das wäre ein Plus von 26,9 Mio. Menschen im Vergleich zu 2016. Im gleichen Zweitraum würde Twitter nur um 13,9 Mio. Nutzer wachsen. Es handelt sich um keine offiziellen Nutzerzahlen, da emarketer aber alle sozialen Netzwerke mit der gleichen Methodik bewertet hat, bietet die Prognose einen interessanten Einblick in die Entwicklung der Instagram Nutzerzahlen im Verhältnis zu Facebook, Twitter, Pinterest und Tumblr.

Instagram Wachstum - Prognose Instagram Nutzerzahlen 2014 bis 2020

Instagram Wachstum stellt andere sozialen Netzwerke in den Schatten

Setzt sich die Entwicklung der Nutzerzahlen so fort, dann rückt auch Pinterest immer näher an Twitter heran. Beziehungsweise kann Twitter zwar wachsen, seinen Vorsprung auf Pinterest aber nicht ausbauen und gleichzeitig setzt sich Instagram weiter von Twitter ab. Die aktuellen Instagram Nutzerzahlen für Deutschland stehen bei 9 Mio. aktiven Nutzern. Über 75 % aller Instagram Nutzer kommen nicht aus den USA.

Instagram ist in den USA in 2015 um über 20 % gewachsen. Auch in 2016 und 2017 sieht die Prognose ein zweistelliges Wachstum. Das schafft kein anderes soziales Netzwerk. Dieser Trend setzt sich bis 2020 fort und Instagram wächst stärker als alle anderen sozialen Netzwerke.

Ich glaube, dass die Prognose von emarketer sehr konservativ ist. Zumindest was die Entwicklung von Instagram betrifft. Die Instagram Nutzerzahlen sind innerhalb von neun Monaten von 300 Mio. auf 400 Mio. angestiegen. Das heißt nicht, dass Instagram in dem gleichem Tempo weiter wächst, aber wie groß das Interesse der Social Media Nutzer aktuell ist und ich sehe nicht, dass dies sich so schnell ändern wird. Ein soziales Netzwerk taucht in der Prognose leider nicht auf. Neben Instagram ist Snapchat die mobile App der Stunde. Gemessen an den veröffentlichten Inhalten liegt Snapchat deutlich vor Instagram. Die Snapchat Nutzerzahlen liegen bei über 100 Mio. aktiven Nutzern. Damit liegt Snapchat noch deutlich hinter Instagram mit 400 Mio. aktiven Nutzern zurück. Speziell was das Marketing und die Aufmerksamkeit betrifft, haben Instagram und Snapchat in 2015 für viel Gesprächsstoff gesorgt. Beide Apps haben aber schon einige Jahre auf dem Buckel. Instagram wurde im Oktober 2010 veröffentlicht und Snapchat hat im September 2011 das Licht der Welt erblickt. Ja, Snapchat feiert dieses Jahr schon seinen fünften Geburtstag.

Sowohl Instagram als auch Snapchat haben es geschafft, sich im Kern auf Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer zu konzentrieren. Diese Bedürfnisse stellen die mobile Nutzung in den Vordergrund. Hier wird es keinen Abbruch geben und aus diesem Grund stehen Instagram und Snapchat eine rosige Zukunft bevor.

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„Virtual Reality ist die nächste Plattform“. Facebook gründet eigenes Social VR Team

VR is the next platform - Facebook plant soziale Funktionen für Gear VR

„VR is the next platform“. Facebook hat große Ambitionen und rüstet sich für die Zukunft von Virtual Reality. Die Partnerschaft mit Samsung ist dabei nur ein Faktor. Wie bei allen Kanälen, werden auch bei Oculus Rift und der Samsung Gear VR die Inhalte über den Erfolg entscheiden.

Trendforce prognostiziert einen Markt in Höhe von $ 70 Mrd. bis 2020. 2016 sollen es bereits $ 6,7 Mrd. sein. Träumerei? Schon jetzt wurden über eine Millionen Stunden Gear VR Videomaterial (360 Grad Videos) konsumiert. Über 200 Apps gibt es für Gear VR. Eine Zahl die sich sehr schnell erhöhen wird. Facebook hat das Potenzial früh erkannt und jetzt gilt es alle Voraussetzungen für einen Erfolg zu liefern.

Entwicklung Virtual Reality Markt 2016 bis 2020

Facebook gründet Social VR Team

Virtual Reality bedeutet für Facebook nicht nur mobile Gaming. Es geht auch darum Inhalte zu erstellen und mit Freunden zu teilen. Aus diesem Grund wurden jetzt ein eigenes Social VR Team gegründet, welches sich genau diesen beiden Aufgaben annimmt.

We’ve already helped people connect in a wide variety of ways on mobile devices — ranging from Facebook and Instagram to Messenger and WhatsApp — and now we want to apply that same approach to the new medium of VR. In the future, VR will enable even more types of connection — like the ability for friends who live in different parts of the world to spend time together and feel like they’re really there with each other.

Das neue Social VR Team befindet sich noch im Aufbau. Eine enge Zusammenarbeit mit Oculus Rift und Facebook soll dafür sorgen, dass Virtual Reality nicht nur durch die Software und Inhalte überzeugt, sondern auch durch soziale Funktionen, die wir von Facebook, Instagram und WhatsApp kennen. Irgendwann wird es soweit sein, dass wir nicht mehr von Virtual Reality sprechen, sondern von einzelnen Netzwerken und Apps die auf Virtual Reality basieren. Alle großen Player wie Google, Microsoft und Sony wollen ein Stück vom Kuchen abhaben. Im Moment entsteht aber schon wieder der Eindruck, als wäre Facebook allen wieder einen Schritt voraus.

Gamer braucht Facebook nicht zu überzeugen. Diese Zielgruppe brennt für Virtual Reality und ist auch bereit in neue Hardware zu investieren. Der Preis ist hier nicht der entscheidende Faktor. Für alle anderen Menschen benötigt Facebook jedoch zusätzliche Features und Anwendungsbeispiele. 360 Grad Videos waren der Anfang. Dank Gear VR wird das Nutzererlebnis nochmals deutlich verbessert. Spätestens an diesem Punkt sollten Unternehmen hellhörig werden und sich mit dem Thema Bewegtbild für Gear VR (oder Virtual Reality im Allgemeinen) befassen. Der Markt ist noch sehr jung, aber wenn er sich wirklich so entwickelt, dann werden wir immer mehr Inhalte produzieren, die weit über die Darstellung der aktuellen 360 Grad Videos für Facebook und YouTube hinausgehen.

„VR is the next platform“ und Facebook gibt mal wieder das Tempo vor.

Bildquelle Facebook – Mark Zuckerberg

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