Wer sind diese Instagram Influencer überhaupt?

Influencer gibt es auf den unterschiedlichsten sozialen Netzwerken. Sie bespielen unterschiedliche Themen, erstellen Fotos, Blogartikel, Vines und Videos und werden für ihre Follower zu Meinungsbildern, oder sogar zu echten Idolen. Zusammen mit INFLUENCER.DB haben wir uns einmal die Influencer Landschaft auf Instagram angesehen. Denn vielleicht habt ihr euch schon mal die Frage gestellt: Wer sind diese Influencer überhaupt.

Insgesamt hat INFLUENCER.DB über 45.000 Instagram Profile analysiert. Dabei wurden die Influencer in sechs Kategorien unterteilt. Food, Travel, Fashion, Beauty, Sport & Fitness und „Andere“. Es gibt natürlich noch viel mehr Themenfelder, um aber einen überschaubaren Überblick zu verschaffen, haben wir die Top Kategorien und Themen ausgewählt. Die Followerzahl ist nicht zwingend ein Indikator für einen Influencer. Auf Instagram spielt sie aber dennoch eine wichtige Rolle und so wurden nur Instagram Influencer mit mindestens 15.000 Followern analysiert. Wichtig war ebenfalls, dass es sich um aktive Profile handelt, die mindestens einmal pro Woche neue Inhalte veröffentlichen.

Weibliche Instagram Influencer in der Überzahl

Instagram Influencer - Statistiken zu Followern, Interaktionen und Themen

Themenübergreifend sind 56 % der Influencer weiblich. Das liegt vor allem an den Bereichen Fashion mit 65 % und Beauty mit 84 % weiblichen Influencern (heißt das dann Influencerrinnen?). Fashion ist auch der Bereich, in dem die meisten Influencer aktiv sind. Über 17.000 Instagram Influencer veröffentlichen regelmäßig Fotos und Videos und allein diese Zahl verdeutlicht, welchem Wettbewerb sich Unternehmen gegenüber sehen. Die Kooperation mit Influencer bietet viele Möglichkeiten, aber gleichzeitig entsteht auch ein hoher Wettbewerb, Einmal durch die hohen Reichweiten, aber auch durch die Beziehungen zu den Followern und die Qualität der erstellten Inhalte, welche oftmals von Unternehmen nicht in dieser Art und Weise produziert werden.


56 % aller #Instagram #Influencer sind weiblich.
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Instagram Influencer aus Deutschland

744 Influencer mit mindestens 15.000 Followern kommen aus Deutschland. Auch bei uns ist das Thema Fashion ein Dauerbrennen und liegt mit 303 Influencern vor dem Thema Sport und Fitness mit 200 Influencern. Wettbewerb besteht natürlich nicht nur zwischen Unternehmen und Influencern, sondern auch zwischen den einzelnen Influencern. Die Situation unterscheidet sich natürlich, da in vielen Fällen auch ein freundschaftliches Verhältnis herrscht. Ähnlich wie wir es auch von Blogs kennen, die soweit es meine Erfahrungen betreffen, in den meisten Fällen sehr kollegial miteinander umgehen.


744 #Instagram #Influencer aus Deutschland haben über 15.000 Follower.
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Entscheiden sich Marken mit Influencern zu kooperieren, ist nicht eine hohe Anzahl von Influencern entscheidend, sondern die richtige Auswahl der Influencer.

Travel mit den höchsten Interaktionsraten auf Instagram

Das Thema Reisen sorgt generell für sehr gutes Bildmaterial und setzt sich von anderen Inhalten auf Instagram deutlich ab. Auch wenn Instagram Influencer aus diesem Themengebiet vielleicht nicht die meisten Follower haben, generieren sie im Durchschnitt die meisten Interaktionen. Travel ist somit ein gutes Beispiel dafür, dass nicht nur die Followerzahlen entscheidend sind, sondern die veröffentlichten Inhalte. 1,77 % der Follower „liken“ im Durchschnitt die veröffentlichten Inhalte. Wenn wir das auf die 63.996 Follower umrechnen, kommen wir auf 1.133 Likes pro geteiltem Foto oder Video. Es gibt aber auch Influencer die auf eine deutlich höhere Interaktionsrate kommen und Werte von über 10 % erzielen. INFLUENCER.DB nennt den Wert die Like-Follower-Ratio und gibt diesen für alle Influencer mit aus.

Instagram Influencer - Travel mit der höchsten Interaktionsrate

An Fashion führt kein Weg auf Instagram vorbei

Fashion sorgt nicht nur für die meisten Instagram Influencer, sondern auch für die Influencer. mit dem mit höchsten Durchschnitt an Followern. 86.582 Follower, Zahlen von denen viele Unternehmen noch weit entfernt sind, sind der Durchschnittswert. Nur Influencer aus dem Bereich Sport & Fitness haben noch ein paar Follower mehr – 87.821. Aber auch die anderen Themengebiete rufen beeindruckende Zahlen hervor. Mit 56.029 schneiden Food Influencer noch am schlechtesten ab. Obwohl hier von schlecht nicht die Rede sein kann.


Fashion und Fitness Influencer haben im Durchschnitt über 85.000 Follower auf #Instagram.
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Ein Ende des Wachstums ist auch nicht in Sicht. Die Influencer aus sämtlichen Themengebieten können ihre Followezahlen konstant steigern. Travel Influencer generieren mit 1,37 Follower-Wachstum die meisten neuen Anhänger pro Monat. Hochgerechnet auf die durchschnittliche Anzahl von 63.996 Followern wären das 877 neue Follower pro Monat. Und das alles organisch.

Solch ein Wachstum ist aber nur dann möglich, wenn die eigenen Follower regelmäßig mit neuen Inhalten versorgt werden. Auch bei der Aktivität sind Fashion Influencer vorne mit dabei und veröffentlichen 0,85 Beiträge pro Tag. Das sind fast sechs Beiträge pro Woche. Hier sollten sich Marken ein Beispiel nehmen und sich klar machen, dass ein Instagram Account nicht mit einer Handvoll Bildern pro Monat bespielt werden kann. Themenübergreifend liegt der Durchschnitt mit 0,79 Fotos/Videos pro Tag nur etwas niedriger.


#Instagram Influencer veröffentlichen mindestens 5 Inhalte pro Woche.
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Wenn ihr mehr über Influencer Marketing erfahren möchtet, es gibt noch ein paar Tickets für unsere Konferenz #INREACH, auf der wir das Thema ausgiebig und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten werden.

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In sozialen Netzwerken shoppen: Pinterest Buyable Pins oder Facebook Shops?

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Das soziale Netzwerke nicht nur für Branding, Service und Community eingesetzt werden, sondern auch beim E-Commerce, mobile Commerce und Social Commerce eine Rolle spielen, ist kein Geheimnis mehr. Verkaufen auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram und Pinterest funktioniert. Sei es über die veröffentlichten Inhalte, über Anzeigen, oder über eigens entwickelte Funktionen, die speziell für den Abverkauf entwickelt wurden.

Shoppen in sozialen Netzwerken: Der Feed schlägt immer das Profil

Viel diskutiert werden aktuell die neuen Optionen die Facebook für Seiten anbietet und Pinterest Commerce mit Buyable Pins auf Pinterest. Auf den ersten Blick könnte man denken, beide Features erfüllen den gleichen Zweck und verfolgen den gleichen Ansatz. Dem ist nicht so. Ehrlich gesagt verstehe ich noch nicht ganz, warum Facebook und Shopify die Facebook Shops so umgesetzt haben. Sowohl die Präsentation der Produkte, als auch die Suche und Individualisierungsmöglichkeiten haben noch viel Luft nach oben. Wenn ihr euch einmal den Facebook Shop von Joseph Nogucci anseht, immerhin eine Seite mit fast 250.000 Fans, werdet ihr schnell erkennen, dass keines der Produkte im Shop auch nur einen Like erhalten hat. Das ist sicher nicht das primäre Ziel, denn es geht darum Produkte zu verkaufen. Bei den veröffentlichten Beiträgen sieht es auch nicht viel besser aus. Man kann also erkennen, dass die reine Integration des Shops verpufft und nur durch eine gelungene Kommunikation und durch gute Inhalte funktionieren wird.

Auf allfacebook wurde auch ein weiterer Facebook Shop von MVMT Watches erwähnt. Über 800.000 Fans und null Interaktion mit den Produkten. Woran liegt das?

Auch wenn es jetzt möglich ist seine Produkte auf Smartphones zu präsentieren, ändert das nichts am Nutzerverhalten. Der Shop-Bereich wird von den Menschen nicht manuell aufgerufen und selbst wenn man auf der Seite einmal landet, erscheinen in vielen Fällen andere Inhalte (z.B. Facebook Videos) vor dem Facebook Shop. Ohne eine Kommunikation der Produkte wird der Shop keine Ergebnisse erzielen, da die Produkte nicht im News Feed erscheinen. Eine Alternative zu Facebook Anzeigen und kreativen Postings sind Facebook Shops nicht.


Facebook Commerce - Facebook Shops für Facebook Seiten
 Facebook Shops - Nutzer müssen Facebook nicht verlassen? Stimmt nicht ganz

Bessere Optik und größere Auswahl dank Pinterest Buyable Pins

Pinterest macht es bei seinen Buyable Pins geschickter. Sowohl die Auffindbarkeit von Produkten, die Präsentation selbiger und der Bezahlvorgang erinnern mehr an einen Online-Shop mit sozialem Kontext und nicht in einer reinen (und etwas lieblosen) Produktauflistung. Natürlich sind Pinterest und Facebook von Grund auf unterschiedlich. Pinterest ist wesentlich produktlastiger. Das ist wahrscheinlich auch ein Grund dafür, warum das Feature mehr auf die Bedürfnisse der Nutzer einzahlt. Auch wenn ihr uns die Interaktionen mit den Buyable Pins ansehen, hat Pinterest die Nase vorne. Produkte in Facebook Shops erhalten nahezu keine Likes. Buyable Pins hingegen werden oft gespeichert und somit auch im Pinterest Feed anderer Nutzer platziert.

Pinterest Buyable Pins - Check Out direkt auf Pinterest  Pinterest Commerce - Social Commerce Shops mit Buyable Pins

Ein großer Vorteil von Buyable Pins ist, dass sie sowohl nach Kategorien als auch nach Marken sortiert werden. So können Nutzer entweder nach Pullovern stöbern, oder gezielt bei Nordstrom nach Produkten suchen. Nordstrom setzt übrigens keinen Facebook Shop ein, hat dafür aber eine Vielzahl von Produkten als Buyable Pin auf Pinterest gelistet.

Große Unternehmen setzen in den USA verstärkt auf Buyable Pins

Auf Facebook sehe ich welche Produkte im Shop integriert sind und auf Pinterest kann ich nach Produkten suchen und mich inspirieren lassen. Ich kann Preisspannen definieren, meine Lieblingsfarbe auswählen und fühle mich so wesentlich näher an einem Online-Shop. Der große Vorteil von Facebook liegt in der Reichweite, welche aber bei den Facebook Shops nicht mehr existent ist, beziehungsweise müsste sie durch Posts und Anzeigen initiiert werden. Dann können Unternehmen aber auch gleich auf die eigene Webseite verlinken, oder auch ihre mobile Apps kommunizieren.

Shoppen auf Pinterest - Definition Preisspanne für Buyable Pins  Social Commerce auf Pinterest - Feed mit Buyable Pins

Asos, Target, Walmart, Nordstrom und wie die ganzen Social Media und Social Commerce Pioniere alle heißen, setzen auf Buyable Pins, aber nicht auf die Shopify Facebook Shops. Produkte werden über Beiträge auf Facebook, Facebook Anzeigen, Tweets und Instagram verbreitet. Diese Unternehmen setzen somit also lieber auf die vielfältigen Anzeigen- und Targetingoptionen als auf stark reduzierte Facebook Shops. Generell finde ich, dass sich das Feature eher an kleine Unternehmen und KMUs richtet, die beispielsweise über keine eigenen mobile App verfügen. Aber mehr als eine Ergänzung wird es auch in diesen Fällen nicht sein.

Buyable Pins stehen aktuell nur für die mobile App von Pinterest zur Verfügung. Macht in meinen Augen auch Sinn, da speziell mobiles Shopping, oder mobile Online-Shops noch nicht immer überzeugen können. Über einen Start in Deutschland ist noch nichts genaues bekannt. Bis jetzt können nur Pinterest Nutzer aus den USA shoppen. Eine deutsche Version der „Kauf es auf Pinterest“ Seite gibt es aber schon. Hoffentlich ist das ein gutes Zeichen und wir können Buyable Pins auch bald in Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen.

Bildquelle Flickr: Fotograf – Håkan Dahlström

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Influencer der ersten Stunde – Robert Basic auf der #INREACH

Robert Basic war schon Influencer als noch niemand von Influencer Marketing gesprochen hat. 2003 hat Robert das Blog Basic Thinking gestartet. Über 12.500 Artikel wurden veröffentlicht und Robert hat viele Blogs und Entwicklungen kommen und gehen sehen.

Robert Basic auf der INREACH

Influencer Marketing wird heutzutage oft mit YouTube und Instagram gleichgesetzt, aber es gibt noch viele weitere Facetten. 2009 hat Robert Basic den Blog Basic Thinking verkauft und sorgte für viel Gesprächsstoff in der Blogosphäre (ein Begriff den man auch immer seltener hört). Damals wurden Blogger noch häufig als Exoten betrachtet und gerade Medienunternehmen haben Blogs noch nicht wirklich ernst genommen. Das sich das geändert hat, liegt auch an Robert Basic, der vielen zeigte: „Hey, wir können mit dem Bloggen Geld verdienen und es gibt sogar Unternehmen, die wollen meinen Blog kaufen.“ Zu dieser Zeit gab es noch kein Instagram und YouTube war noch bei weitem nicht auf dem Level von heute.

Als Wenige mit dem Bloggen um die Jahrtausendwende begannen, gab es wortwörtlich Nichts, was uns das Leben bequemer machte! Weder war Social Media ein Begriff noch gab es YouTuber, nicht einmal Google war besonders heiß auf Blogs. Uns, statische Webseiten, Foren, Chats und die jungen Blogs, mehr gab es nicht. Harte Zeiten. Stimmts? Nein, nicht wirklich. – Robert Basic

Wir freuen uns Robert Basic als Gast auf der #INREACH begrüßen zu dürfen, speziell weil hier zwei Welten aufeinander treffen. Einmal die aufstreben Influencer von Instagram und YouTube und ein Blogger der ersten Stunde, mit einem differenzierten Ansatz und Blick auf die Entwicklung von Blogs und Influencer Marketing.

Interressant wird aber nicht nur der Austausch mit Influencern, sondern auch mit den Unternehmen. Unternehmensblogs haben sich etabliert, sie werden aber häufig halbherzig umgesetzt. Es fehlt die Ausdauer, die Leidenschaft und die persönliche Note, welche gerade Blogs wie Basic Thinking zu dem gemacht hat, was sie heute sind. Natürlich hat ein „Blogger“ im Unternehmen eine andere Herangehensweise und muss sich an die unterschiedlichsten Vorgaben halten. Aber gerade die Persönlichkeit eines Bloggers sorgt für eine klare Abgrenzung zu Wettbewerbern und hilft Unternehmen dabei, aus dem Einheitsbrei herauszustechen.

Ich beklage das nicht, weil ich den Archetypus Blogger im Kopf habe, sondern stelle lediglich fest, dass wir aus Unternehmenssicht keine innovativen Blog-Konzepte erwarten können. Ich sehe in diesem Segment keine Veränderungen mit Leuchtturm-Charakter. Es gab keine Innovationen und es wird keine geben.

Vielleicht sind aber gerade die „neuen“ Influencer dazu in der Lage. Ihre Reichweite in sozialen Netzwerken ist enorm und hier spürt man auch die persönliche Note und Leidenschaft, welche vielen Corporate Blogs fehlt.

Was Robert Basic noch so alles in seiner Bloggerzeit erlebt hat und wie er die Zukunft von Blogs sieht, könnt ihr in der lesenswerten Artikelreihe „die Geschichte von Blogs“  auf Basic Thinking lesen.

Alle weiteren Infos zur ersten Influencer Marketing Konferenz in Deutschland findet ihr auf INREACH.de.

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Warum wir in 2016 nicht mehr über organische Reichweite auf Facebook sprechen sollten.

Sie sind wieder da – Studien über die sinkende organische Reichweite auf Facebook. AdWeek berichtet über eine Studie von Locowise, welche eine durchschnittliche organische Reichweite von 7,25 % für Facebook Seiten ermittelt haben. Ignite Social Media spricht von 1 % bis 3 %. Das erste Problem bei diesen Zahlen ist der fehlende Bezug zur Seitengröße. 7,25 % von was? Das zweite Problem liegt in der Strategie von Unternehmen, die zu viel Aufmerksamkeit auf organische Reichweiten legen. Ich kann auch Artikel nicht mehr Lesen, welche 10 Tipps zur Optimierung der organischen Reichweite auflisten.

Eine organische Reichweite von X % ist kein Facebook Ziel

Das Ziel  auf Facebook ist nicht die organische Reichweite zu optimieren. Es gibt nach wie vor viele Beispiele von Facebook Seiten, welche über eine „hohe“ organische Reichweite verfügen. Es gibt aber noch viel mehr Beispiele von Facebook Seiten, auf denen Inhalte für die Tonne produziert werden. Das liegt einerseits an der Qualität der Inhalte, es liegt aber auch an der fehlenden Strategie für die Verbreitung der Inhalte. Wir müssen uns immer überlegen, was will ich mit meinen Inhalten bezwecken und wie kann ich meine Ziele erreichen. Auch wenn ein Beitrag organisch viele Interaktionen und/oder Klicks generiert, sollten Unternehmen sich überlegen, wie sich durch Facebook Anzeigen ihre Ergebnisse noch weiter verbessern können.

Facebook Seiten organische Reichweite 2015 - Hören wir auf in organischen Reichweiten zu denken

Wir allen möchten eine hohe organische Reichweite. Wir möchten auch viele Suchanfragen und Klicks über Google und eine hohe Öffnungsrate von unserem Newsletter. Das Jahr 2015 ist jetzt fast zu Ende und eine organische Reichweite von X % sollte endgültig als KPI, Ziel, oder was auch immer verschwinden. Wir sollten uns auf die Gesamtreichweite konzentrieren, auf die Anzahl von absoluten Interaktionen, auf Klickzahlen, auf komplette Videoaufrufe und auf Installationen von mobile Apps. Es wird noch so viel Potenzial verschenkt, nur weil in organischen Reichweiten gedacht wird. Facebook hat sich verändert und wird sich noch weiter verändern.

Fans interagieren stärker mit Facebook Anzeigen

Socialbakers hat ermittelt, dass 3 % aller News Feed Beiträge (Desktop) Facebook Anzeigen sind. Ein Grund hierfür ist, dass Nachrichten- und Medienseiten immer dominanter im News Feed werden und dreimal so viele Interaktionen wie Unternehmensseiten generieren. Wir können und sollten uns von Medienseiten inspirieren lassen, aber Unternehmen können die Inhalte nicht kopieren. Es stellt sich somit die Frage, welche Inhalte sind für meine Kunden/Zielgruppe relevant und wie kann ich die bestmöglichen Ergebnisse erzielen, beziehungsweise durch Facebook Anzeigen meine Ergebnisse weiter verbessern.

Wer darauf verzichtet und sich über eventuell sinkende organische Reichweiten aufregt, lebt in der Vergangenheit und lässt sich viele Chancen auf Facebook entgehen. Zum Beispiel interagieren Fans auch häufiger mit Facebook Anzeigen als Nicht-Fans. Ein Indiz dafür, dass sich Fans für die Inhalte interessieren, wenn sich über Anzeigen im News Feed darauf aufmerksam gemacht werden. Laut Locowise setzen über 43 % der analysierten Unternehmen mittlerweile auf Facebook Anzeigen. Dieser Wert wird weiter steigen und erfolgreiche Unternehmen wissen genau, welche Inhalte sie bewerben und welches Targeting sie verwenden müssen. Die Kombination aus guten Inhalten und den richtigen Facebook Anzeigen ist für viele Unternehmen der entscheidende Faktor und keine Listen, mir irgendwelchen Tipps zur Steigerung der Reichweite. Viel wichtiger ist es zu verstehen, welche Inhalte in den News Feeds der eigenen Fans und Zielgruppen erscheinen, wie die Interaktionen mit diesen Inhalten aussehen und wie man seine eigene Inhalte in diesem Umfeld platzieren und effektiv verbreiten kann.

Nur wenige Unternehmensinhalte werden „viral“

Dabei brauchen wir auch nicht von „viralen“ Inhalten zu sprechen. Klar, es gibt sie, aber die Situation ist die gleiche wie bei der organischen Reichweite – es ist nicht die Regel. Auch hierfür hat Socialbakers interessante Zahlen ermittelt, welche die Verbreitung von Inhalten von Medienseiten mit Unternehmensseiten vergleichen. Wenig überraschend, werden Nachrichten deutlich häufiger geteilt als Unternehmensbeiträge.

Facebook Organische Reichweite - Marken im Vergleich zu Medienseiten

Medienseiten generieren 74 % ihrer Impressions organisch. Grund hierfür sind eine höhe Anzahl von Kommentaren und Shares, die zu weiteren News Feed Meldungen führen. Unternehmen haben diese Anzahl nicht und kommen aus diesem Grund nur auf 18 % organische Impressions und aus dem gleichen Grund auf 76 % bezahlter Impressions.

Das Zusammenspiel von relevanten Inhalten und Facebook Anzeigen ist wichtiger denn je. Unternehmen investieren viel Zeit in der Erstellung von Inhalten und nun gilt es diese Inhalte zu verbreiten. Menschen warten auf Facebook nicht auf neue Beiträge von Unternehmen, deswegen müssen sich Unternehmen um die Verbreitung der eigenen Inhalte kümmern. Mit dem einfachen absetzen eines Facebook Pots ist es in den meisten Fällen aber nicht getan und viele Inhalte versauern auf der eigenen Facebook Seite.

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Wie aktiv sind erfolgreiche Unternehmen auf Pinterest? 18 veröffentlichte Pins pro Tag & 44 erstellte Boards.

Pinterest eignet sich für die Keyword Recherche, ist als visuelle Suchmaschine einsetzbar und ist nach Facebook der größte Trafficlieferant im Social Web. Unternehmen generieren auf Pinterest aber auch eine hohe Anzahl von Interaktionen und Pins verbreiten sich über einen langen Zeitraum.

Quintly unterstützt seit kurzem Pinterest Analytics und hat in diesem Schritt eine erste Studie veröffentlicht, welche die Performance von Unternehmen auf Pinterest analysiert. Um die Ergebnisse der Studie bewerten zu können, ist es wichtig das Prinzip von Pinterest zu verstehen. Das Ziel oder die besser die Aufgabe von Unternehmen besteht darin, eine hohe Anzahl von Pins auf Pinterest zu haben. Sei es durch die Veröffentlichung eigener Pins, oder durch Pins von Nutzern, die auf die Sichtbarkeit des Unternehmens und der eigenen Domain einzahlen. Je mehr Pins für eine Domain auf Pinterest vorhanden sind, umso höher sind die Impressions, der Traffic und die Interaktionen mit den Pins.

Unternehmen auf Pinterest mit hoher Posting-Frequenz

Das Volumen und die Frequenz sind somit auf Pinterest wesentlich höher als auf anderen sozialen Netzwerken. Das hat auch Quintly ermittelt. Die analysierten Unternehmen auf Pinterest veröffentlichen im Durchschnitt 18 Pins pro Tag. Auf Facebook sind es im Vergleich nur 1,85 und auf Instagram 1,1 Beiträge pro Tag.

Postingfrequenz in sozialen Netzwerken - Unternehmen auf Pinterest mit der höchsten Frequenz aller sozialen Netzwerke via Quintly

Viele von euch fragen sich jetzt vielleicht, woher jeden Tag 18 neue Fotos, Videos, oder Gifs kommen. Es werden durchaus eigenen Inhalte für Pinterest erstellt, der Großteil der veröffentlichten Pins setzt sich aber aus bereits bestehenden und erstellten Inhalten zusammen. YouTube Videos werden gepinnt, Bilder aus Blogartikeln werden gepinnt, Produkte von der Webseite werden gepinnt, Instagram Fotos werden gepinnt und so weiter und so weiter. Nur so ist es möglich, regelmäßig eine hohe Anzahl von Pins zu veröffentlichen.

Aber nicht nur die Anzahl der veröffentlichten Pins ist ein wichtiger Faktor, sondern auch die Kategorisierung und Zuordnung der Pins in die entsprechenden Boards. Ein weiterer Unterschied zu anderen sozialen Netzwerken. Nutzer folgen häufig einzelnen Boards von Unternehmen und nicht dem kompletten Account. Je breiter die bespielten Themen auf Pinterest sind, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer nur bestimmten Boards folgen. Unternehmen verfügen im Durchschnitt über 44 Boards und jedes Board enthält 489 Pins. Mit diesen Durchschnittswerten kämen wir auf 21.516 veröffentlichte Pins! Die Zahlen beziehen sich auf große und sehr aktive Unternehmensprofile auf Pinterest. Sie zeigen aber auch, wie eine hohe Anzahl von Pins auf Pinterest entscheidend ist.

Regelmäßige Aktivität auf Pinterest führt zu hoher Interaktion

Die veröffentlichten Pins der analysierten Profile generieren 141 Interaktionen. Hierzu zählen Repins (seit kurzem „gespeicherte Pins“), Likes und Kommentare. Während es auf Facebook in der Regel mehr Likes als Shares gibt, haben wir auf Pinterest eine andere Situation. In den meisten Fällen speichern Nutzer Pins in ihren eigenen Boards und vergeben deutlich weniger Likes. Eine stärke von Pinterest und ein Nutzerverhalten, welches auf die Ziele von Unternehmen spürbar einzahlt.

Statistiken zur Aktivität von Unternehmen auf Pinterest - Veröffentlichte Pins, Boards und Pinterest Interaktionen via Quintly

//de.slideshare.net/slideshow/embed_code/key/6XgyEn9s1KvouQ

 

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Test: Selbstzerstörende Nachrichten à la Snapchat für den Facebook Messenger.

700 Mio. Menschen verwenden den Facebook Messenger jeden Monat. Die stärkste Konkurrenz für den Messenger kommt mit WhatsApp von Facebook selbst. Mit 900 Mio. Nutzern liegt WhatsApp noch vor dem Messenger und spricht aufgrund des Funktionsumfangs und Aufbaues auch teilweise andere Zielgruppen an. Wenn wir den Facebook Messenger Kosmos einmal verlassen, sind die größten Wettbewerber WeChat, Line und natürlich Snapchat.

WeChat und Line bieten mehr Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen, welche Facebook mit seinem Projekt Messenger for Business angreifen und letztendlich auch hinter sich lassen wird. Aber vor allem Snapchat sorgt für viel Diskussionsstoff in den letzten Wochen und Monaten. Von Teenagern schon seit Jahren gefeiert, haben nun auch immer mehr Unternehmen Snapchat auf dem Schirm. Gleiches gilt natürlich auch für Facebook, dessen Übernahmeangebot von Snapchat ja bekanntlich abgelehnt wurde. Die Reaktion von Snapchat hat Facebook sicher nicht gefallen und was macht Facebook dann logischerweise? Features die Nutzer von Snapchat kennen, oder die für die Stärken von Snapchat stehen, werden analysiert, abgewandelt und in den Facebook Messenger oder Facebook integriert. Bei der Bildbearbeitung hat Facebook sich schon von Snapchat inspirieren lassen und aktuell wird ein weiteres Feature im Messenger getestet: selbstzerstörende Nachrichten.

Facebook Messenger - Selbstzerstörende Nachrichten im Snapchat Style

Facebook testet selbstzerstörende Nachrichten im eigenen Messenger

Wie Buzzfeed berichtet, gibt es aktuell einen kleinen Test in Frankreich, bei dem Facebook Messenger Nachrichten automatisch nach einer Stunde gelöscht werden. Anscheinend gibt es nur diese eine Zeitspanne, die Nutzer entweder aktiveren, oder den Messenger wie gehabt verwenden können. Das ist natürlich nicht das gleiche Feature wie bei Snapchat, aber die Argumentation von Facebook geht genau in diese Richtung.

“Starting today, we’re conducting a small test in France of a feature that allows people to send messages that disappear an hour after they’re sent. Disappearing messages gives people another fun option to choose from when they communicate on Messenger. We look forward to hearing people’s feedback as they give it a try.”

Der Spaß steht bei Snapchat klar im Vordergrund und es werden nicht ohne Grund so viele Nachrichten verschickt. Die Argumente die jetzt für den Unternehmenseinsatz von Snapchat fallen, sind im Prinzip nur eine Übertragung der Gründe, warum Nutzer Snapchat verwenden. Die Erstellung von Inhalten ist spontan und wenn ein Foto oder Video einmal nicht so gut gelungen ist, verschwindet es nach kurzer Zeit und ist nicht mehr sichtbar. Eine Sichtbarkeit von einer Stunde ist ein Unterschied zu einer Sichtbarkeit von wenigen Sekunden. Ich halte es aber durchaus für möglich, dass Facebook die Sichtbarkeit weiter reduziert, beziehungsweise weitere zeitliche Optionen für die Verfügbarkeit von Messenger Nachrichten bietet.

Facebook ist sehr gut darin Technologien zu adaptieren und auf die Nutzungsgewohnheiten seiner Nutzer und seiner Apps zu übertragen. Auch wenn Snapchat ein großer Erfolg ist, hört man von vielen Leuten die Aussage, sie würden denn Sinn von Snapchat nicht verstehen. Denn Sinn einer selbstzerstörenden Nachricht verstehen sie aber und auch die Bedienung des Messengers von Facebook. Viele mobile Messenger Apps sind sehr ähnlich aufgebaut und sind von den Funktionen nahezu identisch. Snapchat ist hier die Ausnahme.

Facebook hat eine ähnliche Strategie schon bei Emoticons und Messenger Stickern eingesetzt. Zuerst gab es Sticker bei Line und WeChat. Mittlerweile zählen Sticker aber auch zu einem Kernfeature des Messengers und es kommen fast jede Woche neue Sticker mit dazu. Facebook hat seine Sticker etabliert und neben dem Facebook Messenger werden sie auch häufig direkt in Facebook Kommentaren verwendet. Mit den selbstzerstörenden Nachrichten wird es ähnlich ablaufen und wer weiß, vielleicht gibt es in naher Zukunft auch selbstzerstörende Facebook Beiträge. Facebook Seiten können schon seit längerer Zeit Beiträge mit einem Datum versehen, zu dem sie im News Feed und auf der Chronik maximal sichtbar sind.

Über einen Rollout des Fetures in Deutschland und weiteren Ländern ist noch nichts bekannt.

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Die Zukunft der visuellen Suche – Neues Feature von Pinterest zur Suche ohne Texteingabe

Pinterest sieht sich selbst nicht als soziales Netzwerk, sondern als visuelle Suchmaschine mit sozialen Funktionen. Somit ist Pinterest „social by design“, jedoch mit einem klaren Fokus auf die Pinterest Suche. Über die Möglichkeiten die Pinterest bei der Suche nach Produkten, Themen und für die eigene Inspiration liefert, haben wir schon häufiger im Blog berichtet. Die Suchanfragen steigen immer weiter an und jetzt stellt Pinterest seinen Nutzern ein neues Feature zur Verfügung, welches eine Bild-in-Bild-Suche ohne Texteingabe ermöglicht.

Visuelle-Suche-Pinterest-Lupe

Im Pinterest Blog ist von einem „crazy-fun“ Feature die Rede. Ja, es macht „fun“, aber es steckt noch wesentlich mehr dahinter. Wenn ein DIY Blog beispielsweise einen Pin von einem dekorierten Wohnzimmer teilt, kann über die Lupe in der rechten oberen Ecke des Pins, einzelne Elemente vergrößert und hervorgehoben werden. Das spannende hieran ist, dass Pinterest den Bildausschnitt erkennt und automatisch verwandte Pins anzeigt. Wenn ihr die Lupe auf eine Lampe richtet, zeigt euch Pinterest unmittelbar weitere Pins dieser oder ähnlicher Lampen an. Befindet sich im gleichen Pin ein Poster und ihr richtet die Lupe hierauf, erscheinen Pins des Posters und Nutzer werden auf Webseiten und Shops geführt.

Die Möglichkeit noch genauer nach Produkten zu suchen, wertet die Pinterest Suche nochmals deutlich auf. Nutzer finden leichter heraus wie ein Produkt wirklich heißt, wo sie weitere Informationen zum Produkt finden, wo sie es kaufen können und welche ähnlichen Produkte es gibt. Und das alles ohne irgendeine Keyword-Optimierung und ausgefeilte Beschreibungstexte.  Was am Anfang nach einer Spielerei aussieht, könnte sich zu einem mächtigen Werkzeug der Pinterest Suche entwickeln. Hinzu kommt, dass Pinterest so fehlende und falsche Beschreibungstexte umgeht und Nutzern dennoch die passenden Ergebnisse ausspielt.

Pinterest Suche - Neues Feature für Bild-in-Bild-Suche

In der rechten unteren Ecke des Pins findet ihr die Lupe

Pinterest Suche - Neues Feature mit Bilderkennung

Pinterest spielt verwandte Pins für bestimmte Bildausschnitte aus

Pinterest Suche - Über die Lupe Details auf Pins entdecken

Die neue Suchfunktion steht für die Desktop Version und die mobile App von Pinterest zur Verfügung. Sie erscheint aber noch nicht bei allen Pins. Es sieht so aus, als würde Pinterest ebenfalls ermitteln, für welche Pins die Lupe geeignet ist. Das Feature funktioniert bei Produkten, Designs, Farben, oder Tierrassen. Bei der Gesichtserkennung gibt es aktuell aber noch ein paar Probleme und die Auswahl der verwandten Pins ist noch nicht optimal. Das Feature ist ja aber auch erst wenige Tage alt und durch das Feedback der Nutzer und weitere interne Tests, wird sicher bald eine weitere Verbesserung eintreten. Das Thema Gesichtserkennung wird dann in Deutschland bestimmt auch wieder für ein paar Diskussionen sorgen. Zwar werden auf Pinterest nicht viele private Fotos veröffentlicht, aber dennoch ist eine Gesichtserkennung über die neue Suchfunktion möglich.

Die offizielle Ankündigung zum neuen Feature findet ihr im Pinterest Blog.

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Verkehrte Welt? Facebook Interaktionen mit Videos & Fotos sinken. Links & Textbeiträge legen zu.

Sind Videos wirklich die Treiber von Facebook Interaktionen im News Feed, oder möchte Facebook hier Werte verkaufen, die in der Realität vielleicht ganz anders aussehen?

Die positive Entwicklung der Views von Facebook Videos ist ungebrochen. 8 Mrd. Views werden durch Facebook Videos täglich generiert. Views zählen jedoch zu den passiven Facebook Interaktionen im News Feed. Nutzer werden nicht aktiv und Liken, Kommentieren und Teilen den Beitrag. Die Interaktion ist in diesem Fall der View an sin, welcher sich positiv auf die Verbreitung und Reichweite von Facebook Videos auswirkt. Natürlich erzielen Facebook Videos auch sichtbare Interaktionen. Im aktuellen Digital Advertsing Report (Digital Index Q3 2015) von Adobe wurde jedoch ermittelt, dass die Interaktionen mit Facebook Videos zurückgehen, beziehungsweise sich auf einem niedrigeren Level befinden als vor einem Jahr. Wie bitte?

Fotos erzielen auf Facebook die meisten Interaktionen

Diese Aussage hatten wir in den vergangenen Jahren schon in den unterschiedlichsten Kombinationen. Einmal sind Videos vorne, dann Links, dann wieder Fotos und dann wieder Videos. Die Zahlen von Adobe sind aber dennoch bemerkenswert, denn Fotos erzielen mehr als doppelt so viele Facebook Interaktionen wie Videos. Laut Adobe kommen Fotos im dritten Quartal 2015 auf eine Interaktionsrate von 3,5 %. Facebook Videos lediglich auf 1,7 %.

Facebook Interaktionen nach Format - Welche Formate erzielen die meisten Interaktionen

Textbeiträge und Link-Posts legen bei Facebook Interaktionen wieder zu

Die Analyse der Interaktionsraten steht auch für die Aktivität der Unternehmen. Was wir sehen, ist wie Unternehmen auf Facebook agieren und welche Inhalte und Formate sie primär veröffentlichen. Es zeigt sich mal wieder, dass wir uns nicht nur auf einzelne Formate konzentrieren sollten. Nicht das Format entscheidet, sondern der Inhalt und welches Ziel mit dem Inhalt verfolgt wird.

Während Videos und Fotos weniger Interaktionen generieren als noch vor einem Jahr, konnten Link-Posts und Textbeiträge zulegen. Für viele stellt das eine verkehrte Welt dar, da über Monate andere Studien und Analysen kommuniziert wurden. Ich finde die Entwicklung sehr spannend, da sie zeigt, wie wir uns von Trends, Aussagen und Studien lenken lassen, dabei aber häufig unsere eigenen KPIs aus den Augen verlieren. Sicher spielt Bewegtbild und eine visuelle Kommunikation eine immer größere Rolle. Der Erfolg von Instagram, Snapchat und auch Pinterest sprechen für sich. Wenn man aber beispielsweise mit anderen Content-Formaten seine Zielgruppen besser ansprechen und seine Inhalte besser kommunizieren kann, sollte man nicht auf zwanghaft versuchen Videos zu produzieren.

Des Weiteren bestätigt die Analyse, wie ein Anstieg bei Videos auf Facebook zwar die Views insgesamt nach oben treibt, hierdurch aber natürlich auch der Wettbewerb im News Feed steigt. Für die Nutzer ist das insgesamt eine positive Entwicklung, da der Qualitätsanspruch zunimmt.

Ziele sind entscheidend und nicht Content-Formate

Wählt das Format aus, was zu euren Inhalten am besten passt und nicht das Format, welches gerade von Netzwerken „gefördert“ wird. Lasst euch jetzt aber auch nicht davon beeinflussen, dass die Interaktionen mit Videos in der Studie von Adobe gesunken sind. Wenn Facebook Videos für euch das richtige Format sind (und das ist es in vielen Fällen), dann optimiert und baut eure Videos aus. Klammert euch aber nicht an ein Format, sondern bleibt variabel. Denkt in Inhalten und nicht in Formaten. Was wollt ihr mit euren Postings erreichen? Wie könnt ihr eure Ziele durch den Einsatz von Facebook ADs verbessern und welches Format ist hierfür am besten geeignet. Wenn ihr beispielsweise Traffic generieren möchtet und eure Link-Posts im Verhältnis weniger Kommentare und Likes generieren, ist das nicht zwingend ein Problem. Bei Link-Posts zählen die Klicks auf den Link und im zweiten Schritt erst die sichtbaren Interaktionen. Es gibt einen Zusammenhang beider Metriken, aber wie der Name schon sagt, geht es bei Link-Posts um den Link und eine möglichst hohe Anzahl von Klicks. Bei Videos geht es wiederum um Views und eine hohe Wiedergabedauer und nicht um Klicks. Zwar könnt ihr einen Link in eure Videos integrieren, aber Traffic ist nicht das primäre Ziel eines Facebook Videos sondern ein ergänzendes Ziel.

Und fangt bitte nicht damit an Textbeiträge mit bit.ly Links zu teilen. Diesen Trend hatten wir schon einmal und es hat kein gutes Ende genommen.

Adobe berechnet die Interaktionsrate übrigens nicht nur Anhand von Likes, Kommentaren und Shares, sondern berücksichtigt auch andere Interaktionen wie Klicks.

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Verkehrte Welt? Facebook Interaktionen mit Videos & Fotos sinken. Links & Textbeiträge legen zu. wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Von Blogger Relations zu Influencer Relations. – Interview mit Agnes Happich von Audi

Erfolgreiche Blogger sind Experten und Alleskönner. Sie verfassen nicht nur Artikel in ihren Blogs, sondern wissen auch wie sie ihre Inhalte in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und YouTube verbreiten. Ein wichtiger Punkt, denn die Distribution der Artikel ist mindestens genauso wichtig wie die Erstellung. Wie wertvoll Blogger für Unternehmen sind, hat auch Audi erkannt. Im Interview erklärt Agnes Happich von Audi, wie sich Blogger Relations zu Influencer Relations gewandelt haben und warum eine Pflege der Beziehungen und die Unterstützung von Bloggern höchste Priorität bei der Zusammenarbeit mit Influencern haben.

Zusammen mit Michael Masuch von der TUI Group wird Agnes Happich einen Vortrag zu dem Thema auf der INREACH Konferenz halten, bei dem es nicht nur um die Zusammenarbeit, sondern auch um die Bewertung der Influencer Relations und des Influencer Marketing geht.

Welchen Stellenwert haben Blogger in der Kommunikation bei Audi?

Wir wollen, dass im Netz über Audi, über unsere Autos gesprochen wird. Genau das tun Blogger. Aber nicht nur die. Wir arbeiten auch mit YouTubern, Facebookern und anderen Online-Multiplikatoren zusammen. Deshalb sprechen wir nicht mehr von Blogger Relations, sondern von Influencer Relations.

Wer bei Google zum Beispiel nach dem Kofferraumvolumen des Audi SQ5 sucht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits auf der ersten Seite auf Influencer stoßen. Deren Beiträge sind also besonders sichtbar. Und sie werden als besonders glaubwürdig empfunden, das zeigt etwa eine großangelegte Studie von Capgemini. Ich denke, das liegt daran, dass Influencer in ihrer Perspektive und Sprache oft ganz subjektiv und nah am Kunden sind. Deshalb sind Influencer für uns eine enorm wichtige Zielgruppe. Und deshalb gibt es bei Audi eine eigene Ansprechpartnerin, die relevante Influencer identifiziert und maßgeschneiderte Formate entwickelt.

Welche Zielgruppen kann Audi über die Blogger erreichen?

Wir arbeiten mit Techblogs, Autoblogs, Lifestyle- und Designblogs und demnächst auch mit Mamma-Bloggerinnen. So erreichen wir sehr unterschiedliche Zielgruppen und durch die teilweise starke Spezialisierung dieser Blogger auch ganz besondere Nischen. Beispielsweise haben einige Techblogger Leser, für die ein Smartphone mittlerweile prestigeträchtiger ist als ein Auto. Und denen können wir zeigen, dass ein vernetztes Auto heute auch ein Mobile Device ist. 

Welche Formate produzieren Sie für Blogger?

Die meisten Influencer berichten sehr subjektiv und aus der Ich-Perspektive. Deshalb geben wir ihnen nach Möglichkeit viel Zeit für ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit unseren Autos. Blogger sind in der Regel Experten auf ihrem Gebiet und legen viel Wert auf authentische Kommunikation auf Augenhöhe. Deshalb versuchen wir bei Blogger-Events, Frontalbeschallung zu vermeiden und setzen eher auf Dialog mit unseren Experten und Entwicklern. Influencer sind außerdem Multitasker, sie posten auf unseren Veranstaltung, machen ihre eigenen Fotos und drehen oft noch Videos. Dabei unterstützen wir auch technisch, etwa mit Kameraleuten, die beim Dreh und Schnitt der Videos helfen.


Blogger sind Experten auf ihrem Gebiet und legen viel Wert auf authentische Kommunikation.
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Können Sie dazu kurz ein Beispiel skizzieren?

Ein Beispiel für so ein Influencer-Event war #HuntingTheLight. Wir haben bei Audi sehr innovative Lichttechnologien, etwa die Audi Matrix LED-Scheinwerfer. Damit können Sie permanent mit Fernlicht fahren, entgegenkommende oder vorausfahrende Fahrzeuge werden automatisch ausgeblendet. Wir ließen die Influencer dieses Licht selbst erfahren und zwar dort, wo es im Winter auch tagsüber dunkel ist – in Nordnorwegen, weit nördlich des Polarkreises, bei Schnee und Eis.

AUDI - Von Blogger Relations zu Influencer Relations auf der INREACH

Wir haben das Event als Polarexperience gestaltet, als spielerische Jagd nach dem Nordlicht. Expeditionsmobile waren Audi A6 Avant – natürlich mit dem permanenten Allradantrieb quattro. Herausgekommen sind lebendige, emotionale Geschichten und fantastische Bilder mit Audi A6 vor grünem Polarlichthimmel. Technik wurde unmittelbar erlebbar. 

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Verlieren Blogger durch die YouTube und Instagram Stars an Relevanz für die Unternehmenskommunikation?

Wir unterscheiden bewusst nicht zwischen Bloggern, YouTubern oder Instagrammern, wir sprechen von Influencern. Es ist nicht einfach, hier Reichweite und Relevanz zu vergleichen, weil die meisten Influencer mit ganz verschiedenen Kanälen arbeiten. Sie drehen Autotestvideos für YouTube, posten Bilder von Felgen und Displays auf Facebook und Instagram, schreiben ausführliche Testberichte auf ihren Blogs und verlinken alles auf Twitter. Wir haben aufgrund dieser Komplexität ein eigenes Rankingsystem, das Reichweiten und Interaktionsraten auf all diesen Kanälen gewichtet und vergleichbar macht. Für uns ist der gesamte Output eines Influencers entscheidend. 

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Von Blogger Relations zu Influencer Relations. – Interview mit Agnes Happich von Audi wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Erst Snapchat, dann Twitter und jetzt Instagram. Wenn soziale Netzwerke auf Content Curation setzen.

Das Kuratieren von Inhalten hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und dem klassischen Newsletter zu seinem zweiten (oder dritten) Frühling verholfen. Content Curation ist aber nicht nur für Blogs, Newsletter und Apps wie Flipboard ein spannendes Thema. Auch die großen sozialen Netzwerke haben Content Curation für sich entdeckt und bereiten User Generated Content zu bestimmten Themen für die eigenen Nutzer auf.

Von Snapchat Stories über Twitter Moments hinzu Trending Topics auf Instagram

Snapchat geht bei seinen Snapchat Stories sehr clever vor. Angesagte Themen und aktuelle Events werden nicht nur in der App an Nutzer kommuniziert, sie sind zusätzlich ein gutes Beispiel für Content Curation und wie hierdurch den Nutzern ein Mehrwert geboten werden kann. Sei es Halloween, der Start der NBA Saison oder MTV Music Awards, Snapchat kuratiert Inhalte zu den Themen und animiert gleichzeitig Nutzer dazu, passende Inhalte zu den Stories zu erstellen.

Content Curation auf Instagram

Bildquelle re/code

Mit Moments verfolgt Twitter einen ähnlichen Ansatz. Auch hier werden Tweets und Vines zu bestimmten Themen gesammelt und unter den Menüpunkt Moments kuratiert. Twitter setzt jedoch stärker auf Inhalte von „offiziellen“ Accounts wie beispielsweise der Major League Baseball.

Das Ziel ist identisch zu Snapchat. Nutzern werden Inhalte zu potenziell relevanten Themen präsentiert, um einerseits die Verweildauer zu steigern und zweitens Nutzer dazu animieren, ebenfalls Inhalte zu erstellen.

Content Curation mit Snapchat Stories MLB

Instagram hat Content Curation ebenfalls für sich entdeckt und testet die Funktion bereits seit einigen Monaten in den USA. Ausgangspunkt sind Hashtags und Ortsangaben, die von Nutzern für Fotos und Videos verwendet werden. Ein aktuelles Beispiel für Content Curation auf Instagram ist ebenfalls Halloween. US Nutzer wurden auf Instagram prominent auf die kuatierten Inhalte verwiesen und konnten sich so schnelle einen Überblick darüber verschaffen, welche Inhalte geteilt worden sind, aber auch welche Inhalte bei Instagram selbst auf positive Resonanz gestoßen sind.

Theoretisch können Nutzer auf Instagram und Twitter eigenständig nach den Hashtags suchen. Auf beiden Netzwerken werden die Ergebnisse auch nach „beliebten“ Inhalten und „allen“ Inhalten aufgeteilt. Dennoch ist eine manuelle Auswahl etwas anderes und hat das Ziel, noch mehr Qualität und auch Abwechslung zu liefern. Ein weiterer Vorteil liegt darin, beispielsweise nur bestimmte Inhalte zu kuratieren. Zum Beispiel nur Videos, oder nur Schwarzweiß-Fotos. Solch ein Filter ist über die reguläre Suche bei Instagram nicht möglich.

Interessant ist auch der Ansatz von eyeem, die Content Curation mit Foto-Wettbewerben verbinden. Nutzer können an dem Wettbewerb teilnehmen und die „besten“ Fotos erscheinen dann in einer manuell erstellten Auswahl.

Content Curation eyeem Missions

Beim Thema Content Curation sehen wir eine ähnliche Entwicklung wie beim Publishing – die großen sozialen Netzwerke setzen nicht mehr nur auf die Verbreitung von kuratierten Inhalten, sie werden selbst aktiv und sie haben einen großen Vorteil. Snapchat, Twitter und Instagram wissen genau, welche Inhalte bei ihren Nutzern gut ankommen, Interaktionen generieren und weiter verbreitet werden. Des Weiteren werden sie schneller sein und gerade bei „allgemeineren“ Themen eine schnelle und gute Auswahl von Inhalten zusammenstellen. Wer also bisher selbst kuratierte Inhalte erstellt und verbreitet hat, sollte sich auf der einen Seite die Auswahlen und den Aufbau der sozialen Netzwerke ansehen und andererseits versuchen eine individuellere Note in seine kuratierten Inhalte einfließen zu lassen.

Content Curation mit Twitter Moments

Bis jetzt ist die Themenauswahl von Twitter, Snapchat und Instagram noch sehr breit. Bis jetzt. Speziell Twitter könnte hier noch aktiver werden und beispielsweise aktuelle Nachrichten und weitere Themengebiete in Moments bündeln und zum kuratierten News-Ticker avancieren.

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Erst Snapchat, dann Twitter und jetzt Instagram. Wenn soziale Netzwerke auf Content Curation setzen. wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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