Ton an, HD & Full Screen – Facebook News Feed Algorithmus für Facebook Videos wird angepasst.

Facebook Videos erzielen im News Feed nicht nur die höchste organische Reichweite, sie generieren im Vergleich zu anderen Formaten auch die meisten Interaktionen. Für den Facebook News Feed Algorithmus sind aber nicht nur die sichtbaren Interaktionen ein entscheidender Faktor. In einem weiteren Update des Algorithmus konzentriert sich Facebook auf weitere Interaktionen mit Facebook Videos.

Ton an…Ton aus – Interaktionen mit Facebook Videos

Auf Facebook for Business wurden weitere Faktoren für den News Feed Algorithmus angekündigt. Neben der Zeit die Nutzer mit einem Facebook Video verbringen, fließen ab sofort weitere nicht sichtbare Interaktionen  in die Ausgabe von Facebook Videos ein. Aktivieren Nutzer den Ton von einem Facebook Video, ist das ein positives Signal und die Anzahl von ausgespielten Videos im Facebook News Feed steigt.

Facebook Videos - Faktoren News Feed Algorithmus

Bildquelle: Facebook Jung & Naiv

Gleiches gilt, wenn Nutzer sich ein Facebook Video im Full Screen Modus ansehen. Wie beim Ton ist hierfür eine Interaktion der Nutzer nötig und diese Interaktion beeinflusst den News Feed Algorithmus. Das ist vergleichbar mit Facebook Fotos und Alben. Rufen Nutzer Fotos in der Detailansicht auf und klicken sich durch Alben, führt das nicht zwingend zu mehr Likes, Kommentaren und Shares. Die Nutzer interagieren aber mit dem Inhalt. Diese Interaktionen werden von Unternehmen noch häufig ignoriert und nicht ausreichend analysiert.

Facebook News Feed Algorithmus - Interaktionen mit Facebook Videos (Full Screen)

Bildquelle: Facebook Jung & Naiv

Auch wenn Nutzer HD bei einem Facebook Video aktivieren, zählt das als Interaktion. Nutzer wollen das Video in der bestmöglichen Qualität konsumieren, sprich sie interessieren sich in diesem Moment für das Video. Ob Nutzern das Video dann auch tatsächlich gefällt, spielt erst mal keine Rolle. Facebook geht es jedoch darum, dass Nutzern Videos gefallen, sie dies aber nicht durch eine sichtbare Interaktion äußern.

Bei dem Update geht es um die Ausgabe von Facebook Videos im News Feed. Es bezieht sich nicht gezielt auf eure Facebook Seiten. Ein Beispiel: Interagieren Nutzer viel mit Facebook Videos (aktiv und passiv) steigert sich die Anzahl von ausgespielten Videos im News Feed. Das kann eure Facebook Videos betreffen, aber natürlich auch Videos von anderen Seiten. Der Algorithmus berücksichtigt nicht nur Signale die sich auf Freunde, Seiten und Gruppen beziehen, sondern auch auf Formate.

Was das Update nicht ändern wird, ist das Facebook Videos auch ohne Ton funktionieren und verständlich sein sollten. Entscheidend ist, dass Nutzer sich von euren Videos angesprochen fühlen und sie sich ansehen. Mit Ton und ohne Ton. Bei einem Filmtrailer oder einem Musikvideo macht es natürlich wenig Sinn den Ton nicht zu aktivieren.

Go beyond the like

Im Großen und Ganzen gefallen uns die letzten Updates für den Facebook News Feed Algorithmus gut. Es stehen nicht mehr nur Likes und Shares im Vordergrund, sondern Facebook berücksichtigt immer mehr Faktoren, die sich auf den reinen Konsum von Inhalten beziehen. Sei es die Zeit die Nutzer mit Beiträgen im News Feed verbringen, die Verweildauer mit einem Facebook Video, oder die Klicks auf Links und Fotos. Nutzer können auf viel mehr Wegen mit Inhalten interagieren und das sollte für Unternehmen auch im Vordergrund stehen. Es geht um die Interaktion mit einem Inhalt und nicht darum möglichst viele Likes einzusammeln.

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Ton an, HD & Full Screen – Facebook News Feed Algorithmus für Facebook Videos wird angepasst. wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Es gibt mehr als Facebook & Twitter: So nutzen Unternehmen Social Media in 2015.

Die Adaption neuer und weiterer Social Media Kanäle schreitet immer weiter voran. Die Zeit der großen 3 (Facebook, Twitter, Google+) ist vorbei. Mit Instagram, Pinterest, Tumblr, Snapchat und mobile Messenger Apps ist nicht nur die Anzahl von erfolgreichen Social Media Kanälen gestiegen, Unternehmen haben auch immer mehr Möglichkeiten zur Verbreitung von Inhalten und zur Kommunikation mit bestehenden und potenziellen Kunden.

Im „The State of Social Marketing 2015″ Report hat sich Simply Meassured die Adaption und die Aktivität der Interbrand 100 in verschiedenen sozialen Netzwerken angesehen. Die Anzahl von Accounts an sich ist nicht entscheidend. Wer sich für eine Präsenz in einem sozialen Netzwerk entscheidet, der sollte es auch aktiv mit Inhalten bespielen. Entweder mit aufbereitetem und angepassten Content, oder mit exklusiven Inhalten die beispielsweise nur für Instagram erstellt werden.

Social Media 2015 -In welchen sozialen Netzwerken sind Unternehmen aktiv?

Wenn wir uns das Verhältnis ansehen fällt sofort auf, dass die meisten Unternehmen mit einer Präsenz auch aktiv sind. Auf Twitter sind beispielsweise 98 % der Interbrand 100 vertreten und alle Unternehmen sind auch aktiv. Auffällig ist der Unterschied lediglich bei Pinterest. Zwar verfügen 67 % über ein eigenes Profil auf Pinterest, doch nur 41 % sind auch aktiv. So eine große Diskrepanz gibt es bei keinem anderen Social Media Kanal.

Ein Grund hierfür könnte sein, dass Unternehmen von der Aktivität der Pinterest Nutzer „leben“. Befinden sich erst einmal eine gewisse Anzahl von Pins eines Unternehmens auf Pinterest, kommt die Maschine ins Laufen und erstellte Pins verbreiten sich quasi wie von selbst. Das ist richtig, nur sollten Unternehmen regelmäßig neue Pins auf Pinterest veröffentlichen, um die Netzwerkeffekte von Pinterest konsequent zu verbessern und zu optimieren. Pinterest benötigt kein klassisches Community Management. Dennoch muss Pinterest konsequent mit neuen Inhalten gefüttert werden. So steigern sich die Impressions der Pins und es wird mehr Traffic generiert.

Interessant ist auch die Adaption von Instagram. 85 % der Interbrand 100 haben ein Instagram Profil und 79 % veröffentlichen auch regelmäßig Inhalte. In den meisten Fällen werden zwischen 10-20 Instagram Fotos und Videos pro Monat veröffentlicht. Unternehmen können sich mit Instagram leichter anfreunden, beziehungsweise wissen wie sie den Kanal bespielen müssen. Inhalte werden anhand eines Redaktionsplanes erstellt, veröffentlicht und analysiert. Instagram verdeutlicht den Unterschied zu Pinterest nochmals.

Pinterest funktioniert anders als Instagram und Unternehmen müssen sich hieran erst gewöhnen. Beschreibungstexte und Keywords werden für die Webseite definiert. Das ist die Basis für Pins und keine Texte und Ansprachen, wie wir sie von Facebook, Instagram und teilweise auch von Twitter kennen. Promoted Pins werden Pinterest einen weiteren Schub verleihen. Ähnlich wie es sich aktuell auf Instagram abspielt.

Für Unternehmen ist es entscheidend die Unterschiede, sowie Stärken und Schwächen der einzelnen Social Media Kanäle zu kennen. Eine Publishing Strategie für alle sozialen Netzwerke funktioniert nicht.

Social Media Statistiken 2015 - Erfolgreichste Soziale Netzwerke und Aktivität von Unternehmen

Der State of Social Marketing 2015 Report liefert eine gelungen Übersicht zum Status Quo der dominanten sozialen Netzwerke. Neben Zahlen zur Aktivität der Interbrand 100 findet ihr noch viele weitere Statistiken zu den einzelnen sozialen Netzwerken. Oder we von euch hätte gedacht, dass 65 % der Interbrand 100 aktiv Google+ nutzen?

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Es gibt mehr als Facebook & Twitter: So nutzen Unternehmen Social Media in 2015. wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Facebook Lead Ads

Über die gerade angekündigten Lead Ads von Facebook kommt der US Experte Jon Loomer in seinem heutigen Beitrag geradezu in Schwärmen: AWESOME meint er. Worum geht es bei den neuen Lead Ads, die so noch nicht verfügbar sind?

Lead Ads

Wie im Bild zu erkennen, öffnet in den Lead Ads ein neuer call-to-action button in der Anzeige ein Formular. Dieses muss der Nutzer nun aber nicht ausfüllen, sondern das Formular wird aus den Facebook Userdaten vorausgefüllt und der Nutzer muss diese (seine) Daten in einem zweiten Schritt (Submit) nur noch bestätigen. Der Vorteil dieser Lead Ads liegt vor allem im mobilen Bereich auf der Hand. Kein lästiges Eintippen von Adressen etc. in Formular. Ein klarer Punkt.

Aber damit eine Anzeige auch zum Erfolg führt, wird die Anzeige allein nicht reichen. Denn wer möchte schon auf eine Anzeige einen Newsletter bestellen? Oder seine kompletten Daten übermitteln? Da wird es nicht nur mit der deutschen Zurückhaltung zu erklären sein, dass Lead Ads kein Wundermittel für die Leadgenerierung sind. Und bei allen Leads müssen wir ja vor allem auf die Qualität der Leads achten.

Erfolgreiche Lead Ads werden den Nutzer im Stream überzeugen müssen. Zum Beispiel durch eine tolle Story. Im (mobilen) Stream muss der Nutzer innerhalb weniger Sekunden davon überzeugt werden, hier die Daten zu übergeben. Diese Aufgabe übernimmt sonst die Landingpage. Diese ist zwar mit den Lead Ads von der Mechanik her überflüssig, nicht aber vom Inhalt eher: Denn die Landingpage hat ja nicht nur eine Formularfunktion, sondern vor allem die Aufgabe, den Nutzer zu begeistern. Hierfür hat die Landingpage weitaus mehr Möglichkeiten in Hinblick auf Gestaltung, Medien und auch Format.

Diese Botschaft nun in eine Anzeige zu verpacken bedeutet nichts anderes als die Botschaft auf ein Minimum zu komprimieren. Beim 20 EUR Gutschein für die Newsletter Anmeldung mag das noch funktionieren. Aber auch dort stellt sich dann die Frage nach der Qualität der gewonnenen Adressen und dem ROI.

Die Leads Ads brauchen für eine gute conversion vor allem ein: Eine gute Geschichte.

Ein schönes Wochenende wünscht Euch das ganze Team von Futurebiz und Brandpunkt aus Berlin.

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Facebook Lead Ads wurde zuerst von Andreas Bersch auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Facebook Add a Link – Optimiertes Teilen von Links auf Facebook.

Facebook hat seinen Publisher um ein weiteres Feature erweitert. Nutzer die ein Status Update verfassen, können jetzt auf Facebook nach passenden Links suchen und diese direkt in den Beitrag einfügen.

Die Funktion heißt „Add a Link“ und ist ab sofort in der Facebok für iOS verfügbar.

Facebook Add A Link Share

Interessant an dem Features ist, dass Nutzer im Publisher nach Links suchen können und Facebook anhand des Nutzerverhaltens und den „Signalen“ zu geteilten Links die Vorschläge generiert. Eine Begrenzung der ausgegeben Links konnten wir nicht feststellen. Die Linkliste ist endlos. :)

Facebook Add a Link - Leichteres mobiles Teilen von Links Facebook Add a Link - Vorbote für Facebook Suche?

Die Auswahl der Links beruht auf verschiedenen Faktoren. Natürlich ist der Suchbegriff entscheidend, er ist aber nicht für die Reihenfolge der ausgegebenen Links entscheidend. Facebook berücksichtigt auch ob Freunde einen Link geteilt haben und wie erfolgreich der Link auf Facebook an sich ist. Diese beiden Signale bilden im Kombination mit dem Suchbegriff die Auswahl der Links ab. Bei unseren ersten Tests scheint auch die Aktualität des Links eine Rolle zu spielen. Frische Links erscheinen weiter oben in der Auswahl und werden durch populäre Links ergänzt.

Damit Nutzer nicht blind Links teilen, können sie sich den Inhalt hinter der URL ansehen. Nun wird die Auswahl entweder bestätigt, oder verworfen.

Facebook Add a Link - Webseitenintegration

„Add a Link“ ist das Ergebnis eines Facebook Hackathon und soll Nutzern das Teilen von Links näher bringen und erleichtern. Das Feature zeigt aber auch, über wie viele Inhalte Facebook verfügt. Theoretisch könnte man das Feature auch zur Suche von geteilten Facebook Inhalten verwenden. Zu jedem Link werden das Datum der Veröffentlichung, die Anzahl der Shares, der Absender und ein Linkvorschau angezeigt. Ihr könnt auch nach Domains suchen und euch nur Links von einer bestimmten Quelle anzeigen lassen.

Das Feature ist interessant, aber wie Facebook mit den Suchergebnissen umgeht ist für mich noch interessanter. Theoretisch könnte Facebook das gleiche auch für Fotos und Videos machen. Vielleicht ist „Add a Link“ ja nur eine Vorstufe von einer Facebook Suchfunktion.

Um das Feature zu testen müsst ihr die Sprache eures iPhones auf Englisch setzen. Im Developer Blog findet ihr einen lesenswerten Artikel zur Entwicklung des Features. Ihr solltet es euch auf jeden Fall mal ansehen.

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Facebook Add a Link – Optimiertes Teilen von Links auf Facebook. wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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2 Mrd. Views pro Tag & Full-Screen Videos. Snapchat Sales Pitch mit Seitenhieb an Facebook & YouTube.

2 Mrd. Video Views generiert Snapchat jeden Tag. Mit dieser Zahl tritt Snapchat jetzt auch an Unternehmen und Agenturen in den USA heran und will zeigen, warum Snaps das beste Format für Bewegtbild im Netz sind.

Im Sales Pitch Deck kommuniziert Snapchat aber nicht nur die Views, sondern liefert noch viele weitere Informationen über die aufstrebende mobile App. Und einen kleinen Seitenhieb gegen Facebook und YouTube konnte sich Snapchat auch nicht verkneifen.

Jens Wiese von AllFacebook hat in einem Artikel zu Facebook und YouTube geschrieben: „…der Newsfeed ist auf ständige Konkurrenz unter den Beiträgen ausgelegt. Jeder Post versucht, spannender zu sein als alles, was ober- oder unterhalb passiert. Die Aufmerksamkeit des Nutzers hier länger als ein paar Sekunden zu binden: fast unmöglich.“

Genau diesen Punkt greift auch Snapchat auf. Hier geht es aber nicht nur um Facebook, sondern auch warum YouTube bei Videos bzw. der Aufmerksamkeit Snapchat unterlegen ist.

Snapchat vs. YouTube vs. Facebook Videos

Ein Argument lautet: „Always Full-Screen“. Und hier ist schon etwas dran. Während wir auf Facebook und YouTube mit anderen Inhalten konfrontiert werden, haben Snapchat Videos die Aufmerksamkeit der Nutzer voll und ganz für sich. Zumindest für 10 Sekunden.

Hinzu kommt, dass Snapchat Videos ein anderes Format haben. Smartphones drehen und warten bis die Ansicht des Videos wechselt, gibt es auf Snapchat nicht. Videos im Hochformat sind für Snapchat kein Problem, sondern die einzig richtige Lösung, da sie auf eine mobile Nutzung ausgerichtet sind. Einig von euch bekommen jetzt vielleicht Bauchschmerzen, aber Snapchat belegt die Vorteile dieses Formates auch mit Zahlen. In den USA steigt der Konsum von Videos im Hochkantformat deutlich an. Ein Grund hierfür ist auch Snapchat.

Mobile Videos - Optimales Format mit Snapchat Videos (Snaps)

Das kommt natürlich alles von Snapchat und Ziel ist es Kunden zu gewinnen. Es zeigt aber auch schön den Unterschied zu anderen Videoformaten auf und ein Alleinstellungsmerkmal ist immer ein gutes Argument. Besonders wenn man den Vorteil durch Statistiken belegen kann.

Die Full-Screen Ansicht ist für mich der größte Vorteil. Nutzer überlegen nicht weiter zu Scrollen. Vor Videos gibt es keine Werbung, es gibt keine YouTube Cards und es gibt keine Call-to-Actions. Es gibt nur das Video und um die volle Aufmerksamkeit der Nutzer. Hinzu kommt, dass Snapchat Videos leicht bearbeitet und mit zusätzlichen Informationen versehen werden können. Das ist nicht mit YouTube vergleichbar, aber ein weiteres Alleinstellungsmerkmal von Snapchat. Unternehmen müssen sich hiermit aber erst mal anfreunden. Wie das aussehen kann, zeigt Taco Bell die aktuell eine Snapchat Story veröffentlicht haben, die einen Einblick in das Taco Bell Headquarter liefert.

Snapchat Videos - Snapchat Story von Taco Bell

Bürotour mit Taco Bell auf Snapchat

Snapchat unterscheidet sich von anderen sozialen Netzwerken und mobile Apps. Inhalte werden nach dem Abspielen gelöscht und nehmen den kompletten Bildschirm des Smartphones ein. Dass die Nutzer sehr jung sind, hat Snapchat ebenfalls in dem Sales Pitch bestätigt. 63 % der Nutzer der 100 Mio. aktiven Nutzer sind zwischen 13 und 24 Jahren alt.

Snapchat ist eine interessante Plattform. Sie ist anders als Facebook, Twitter und Google+ und spricht eine junge Zielgruppe an. Auch in Deutschland ist Snapchat auf dem Vormarsch. Die meisten deutschen „YouTube Stars“ sind sehr aktiv auf Snapchat und auch Instagram Influencer haben die mobile App für sich entdeckt. Bei Teenagern ist Snapchat auch in Deutschland ein großes Thema und dieser Trend wird sich weiter fortsetzen.

Weitere Charts aus dem Snapchat Sales Pitch findet ihr beim Business Insider.

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2 Mrd. Views pro Tag & Full-Screen Videos. Snapchat Sales Pitch mit Seitenhieb an Facebook & YouTube. wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Verbesserte Instagram Suche: Instagram wird zur visuellen Suchmaschine

Soziale Netzwerke machen Google nicht nur beim Referral Traffic und beim Anzeigengeschäft Konkurrenz. Auch bei Suchanfragen werden Twitter, Pinterest, Facebook und jetzt auch Instagram immer wichtiger.

Suchergebnisse, egal wo, werden immer visueller und welches soziale Netzwerk steht für visuelle Inhalte? Instagram. Während man bis jetzt nur nach Personen und Hashtags suchen konnte, wurde die Instagram Suche jetzt deutlich erweitert. Neue Features in der Suche sind die Top Search und eine Ortssuche.

Instagram Top Search – Alle Informationen auf einen Blick

Die Top Search ist eine spannende Änderung. Anstatt entweder nach Personen oder Hashtags zu suchen, finden Nutzer in der Top Search alle relevanten Inhalte mit nur einer Suchanfrage.

Instagram Suche - Top Search mit Instagram Nutzern, Hashtags & Orten

Suchergebnisse für Berlin enthalten beispielsweise Instagram Profile die Berlin enthalten, einen Link zu verschiedenen Hashtags mit #Berlin und Orte aus Berlin, die Nutzer auf Instagram markiert haben. So können Nutzer schneller und leichter nach Instagram Fotos und Videos suchen und sich einen besseren Eindruck zu einem Hashtag und einem Ort machen.

Instagram Suche – Places

Orte erscheinen aber nicht nur in der Top Search, sondern haben in der neuen Instagram Suche ihren eigenen Bereich bekommen. Check-Ins bei Foursquare waren gestern. Jetzt werden Inhalte auf Facebook, Twitter und Instagram mit Ortsinformationen versehen. Und was liefert einen besseren Eindruck über ein Restaurant, eine Bar, oder auch ein Geschäft, als Fotos vom Ort und von Produkten?

Instagram Suche - Suchergebnisse für lokale Unternehmen Instagram Suche -  Instagram Fotos und Videos zu Orten

Für den lokalen Handel ist das eine spannende Änderung. Instagram Fotos mit Markierungen von Orten erhalten mehr Interaktionen und sind jetzt auch noch leichter in der Instagram Suche auffindbar. Wer für sein Unternehmen bis jetzt auf Ortsinformationen verzichtet hat, sollte das ändern, um von der Instagram Suche profitieren zu können. Hashtags sind auf Instagram wichtig. Ortsangaben sind mindestens genauso wichtig.

In den Suchergebnissen wird neben Instagram Inhalten auch ein Kartenauschnitt angezeigt. Im Kartenauschnitt ist der Ort der Suchanfrage markiert, es werden aber zusätzlich noch weitere Orte in der Nähe angezeigt. Instagram Marketing ist visuell und Instagram Marketing ist lokal.

Instagram Explore Tab

Ein weiteres Update ist der Explore Tab. Sammlungen, Collections, oder einfach kuratierte Inhalte scheinen gerade schwer angesagt zu sein. Auch Instagram kuratiert jetzt und stellt im Explore Tab die relevantesten Inhalte zu Hashtags und Orten zusammen.

Instagram Suche - Explore Tab mir kuratierten Instagram Inhalten

Allerdings ist der Explore Tab bis jetzt nur in den USA verfügbar. Das wird einfach daran liegen, dass jemand die Inhalte kuratieren muss und für jedes Land ist das ein großer Aufwand. Es wird aber hoffentlich nicht mehr lange dauern, bis der Explore Tab auch in Deutschland verfügbar ist. Beim Explore Tab geht es nämlich nicht nur um aggregierte Inhalte, sondern auch um aktuelle und angesagte Themen. Trending Places, Trending Hashtags und vieles mehr wird im Explore Tab gesammelt. Her damit!

Das Update für Instagram findet ihr ab sofort im Play Store und im App Store.

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Twitter Collections – Neue Produktseiten & Ortsinformationen für die Twitter Timeline.

Twitter steht für Echtzeitkommunikation, Nachrichten, Hashtags und ein gezielte Kommunikation in 140 Zeichen. Oder besser stand. Die Twitter Timeline wird immer visueller und mit Twitter Collections, sollen Menschen nun Orte und vor allem Produkte näher gebracht werden.

Was sind Twitter Collections?

Twitter Collections - Produktseiten auf Twitter

 

Game of Thrones Twitter Collection

Twitter Collections können als eine Sammlung von Tweets bezeichnet werden. Nur werden die Twitter Collections nicht nur durch Hashtags geordnet, sondern durch beispielsweise Produkte eines Online-Shops. Twitter Collections enthalten Tweets, Fotos und Verlinkungen zu Produkten. Jedes Produkt in einer Twitter Collection verfügt über eine Detailseite. Hier können Nutzer sich weitere Tweets zu dem Produkt anzeigen lassen, oder den Online-Shop aufrufen.

Twitter Collections - Detailansicht Produkt mit Link zu Online-Shop

 

Game of Thrones Twitter Collection – Produktdetailseite

Laut Twitter geht es um eine bessere Auffindbarkeit von Produkten. Fraglich ist für mich aber, wie groß ist das Bedürfnis auf Twitter nach Produkten zu suchen? Unternehmen verbreiten Produkte auf Twitter und unterstützen dies durch Twitter Anzeigen. Twitter ist aber sehr schnelllebig und kaum wurde ein Tweet veröffentlicht, wird er in der Twitter Timeline durchgereicht. Twitter Collections sollen primär auf die Twitter Suche einzahlen. Auf die Twitter Suche und auf die Google Suche.

Wir werden zukünftig immer mehr Tweets auch in den Suchergebnissen bei Google vorfinden. Der Test mit den Twitter Collections könnte auch ein Test für eine tiefere Integration von Twitter mit Google sein. Wenn es aber um die gezielte Suche nach Produkten geht, ist Google an sich und auch Google Shopping den Twitter Collections überlegen.

Twitter Collections - mobile Ansicht

 

Nike Basketball Twitter Collection – Lebron Elite

Twitter Collections vs. Google+ Collections vs. Pinterest

Twitter Collections sind nicht Google+ Collections und Pinterest vergleichbar.

Google+ Collections beziehen sich auf Themen und nicht auf Produkte. Des Weiteren gibt es bei Google+ Collections auch keine Detailseiten zu Inhalten, sondern es wird hauptsächlich mit Fotos und Verlinkungen gearbeitet. Bei Google+ Collections geht es um Informationen und bei Twitter Collections geht es um Traffic für Online-Shops und um Abverkäufe. Zumindest wenn Produkte im Vordergrund stehen.

Twitter Collections zu Orten liefern Nutzern erste Informationen und führen sie weiter zu Tweets von anderen Nutzern. So ganz ist mir noch nicht klar, welchen Vorteil das hat. Twitter zeigt beispielsweise verschiedene Restaurants aus einem bestimmten Stadtteil an. Jetzt können Nutzer weitere Tweets über das Restaurant aufrufen. Ein Grund für die Ortsseiten könnte die Kooperation mit Foursquare sein, die Twitter vor einigen Wochen eingegangen ist. Foursquare hat die Informationen zu Orten und Twitter hat die dazugehörigen Tweets. Aber auch hier wieder die Frage? Suchen wir auf Twitter nach Orten und Restaurantempfehlungen?

Und mit Pinterest haben Twitter Collections überhaupt nichts zu tun. Auf Pinterest suchen Nutzer nach Themen und Produkten. Die Ergebnisse der Pinterest Suche setzen sich aber nicht auch vorgegeben Pins zusammen, sondern stellen eine bunte Mischung von Inhalten dar. Es gibt Pins und Boards von Unternehmen und noch viel mehr Pins und Boards von Nutzern. Somit bilden die Ergebnisse auf Pinterest ein vollkommen anderes und vielfältigeres Bild ab.

Twitter Collections bieten Unternehmen eine neue Möglichkeit Produkte auf einer einzelnen Twitter Seite zu bündeln. Anstatt mit einzelnen Tweets zu arbeiten, können mit Twitter Collections mehrere Produkte kommuniziert werden. Die Verbindung zu Nutzerinhalten ist interessant und vergleichbar mit Erfahrungsberichten in Online-Shops. Zusätzlich erhält man Informationen zu verwandten Inhalten wie beispielsweise YouTube Videos.

Twitter verfügt über eine enorme Anzahl von Inhalten. Jetzt wird versucht diese Inhalte/Tweets für Unternehmen einzusetzen und mit Produkten zu kombinieren. Twitter Collections sind sozusagen der Ausgangspunkt zu Tweets von anderen Nutzern und verfügen zusätzlich über Verbindungen zu Twitter Profilen und zu Online-Shops. Somit wären Twitter Collections auch gut für Twitter Anzeigen geeignet.

Meine Empfehlung an Twitter wäre in der Detailansicht direkt auf die Tweets der Nutzer zu verlinken. Hier stecken die interessanten Informationen und hier kann man sich eine Meinung über das Produkt bilden. Nutzern können die Twitter Collections natürlich auch twittern. Im Tweet bekommt man neben einem Vorschaubild auch die Anzahl der enthaltenen Produkte angezeigt.

Twitter hat eine Liste mit allen Partnern veröffentlicht. Aktuell handelt es sich um einen Test. Es wurde aber schon jetzt angekündigt, dass weitere „Kuratoren“ in naher Zukunft ergänzt werden. Twitter entwickelt sich weiter und die Zeiten von reinen Text-Tweets mit bit.ly Links sind für Unternehmen vorbei. Twitter Cards, Twitter Anzeigen, Twitter Videos und jetzt Twitter Collections zeigen wohin die Reise von Twitter geht. Mit Google hat man einen mächtigen Partner und mit Foursquare sollen Ortsinformationen effizienter eingesetzt werden. Es tut sich viel bei Twitter und die Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen werden immer vielfältiger.

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Twitter Collections – Neue Produktseiten & Ortsinformationen für die Twitter Timeline. wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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