Ist ein Schutz vor den neuen Facebook AGB möglich

Niemand wartet auf die neuen Facebook AGB aber morgen ist es soweit. Was bringen die neuen AGB und wie kann man sich vor Ihnn schützen?

Zunächst erweitert Facebook die Datennutzung über die Facebook Seite hinaus. Über das Atlas Programm verfolgt Facebook dann auch das Surfverhalten auf anderen Webseiten und wird diese Daten speichern. Wer sich also auf einer Webseite Babyartikel anschaut, wird dann auf Facebook andere Anzeigen zum Thema Kleinkind sehen; denn facebook hat dieses Verhalten gespeichert und analysiert. Problematisch ist dabei natürlich die Speicherung im Zusammenhang mit den weiteren von Facebook gespeicherten Daten, aus denen Facebook ein immer dichteres Informationsprofil der Nutzer webt.

Wie kann man sich dagegen schützen? Nur durch die konsequente Aufsplittung der Browser. Wer nicht möchte, dass Facebook das gesamte Internetverhalten mitschreibt, der wählt für Facebook einen anderen Browser und kapselt die Facebook Nutzung so ein.

Ferner will Facebook auch mehr Daten aus Eurem Smartphone ziehen: Neben Daten zur verwendeten hardware vor allem Daten über Euren Aufenthalt. Hier geht es Faceook vor allem um ein Angebot der ortsbasierten Werbung. Im obigen Beispiel Kleinkinder könnte Facebook also Anzeigen zu Angeboten in der Nähe machen, z.B. über Sonderangebote eines Drogeriemarktes.

Wie kann man sich dagegen schützen? Dies ist schon schwieriger, da der Facebook App der Zugriff auf dei GPS Daten entzogen werden müßte. Dies wird den Nutzungsumfang der App einschränken. Wer das nicht möchte, kann nur die Nutzung ortsbezogener Aktivitäten einschränken, z.B. check-ins.

Die weitaus größte Gefahr für den Datenschutz resultiert aber sicherlich aus einer Verbindung von Facebook Nutzerprofil mit der Nutzung der Messanger Dienste (Facebook Messenger, WhatsApp). Auch wenn Facebook (noch) bestreitet, dass hier Daten dienstübergreifend zusammengeführt werden, wird dies irgendwann erfolgen; denn die Strategie von Facebook für die Messenger Dienste ist eine massive Monetarisierung nach einer Phase des massiven Aufbaus von Reichweite.

In diesem Fall bleibt nur die Hoffnung, dass auf europäischer Ebene der Gesetzgeber eingreift. Das aber ist noch ein langer Weg.

So gut also der morgige Schritt für die auf datengetriebenen Anzeigenformate und die Facebook Aktionäre ist – für den Datenschutz und das Individuum ist es das nicht.

Hier findet Ihr die aktuellen Hinweise von Facebook zum Datenschutz: http://ift.tt/1sIiMYF

 

 

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Content Marketing: Der Kampf um Leser

Red Bull hat es besser. Keine starke Marke hat derzeit Ambitionen, ebenfalls die Themenwelten des Extremsports zu besetzen. Anders geht es derzeit Base, Saturn und Vodafone. Denn sie alle setzen im Content Marketing auf einen ähnlichen Themenmix: Digitales Leben statt Hardfacts aus der Gerätebranche. Curved (Base) hatte es als Early Mover und einer konsequenten Ausrichtung auf SEO und Google News noch vergleichsweise leicht, Reichweite und Leser aufzubauen. Dann zog Saturn mit Turn On nach und gestern präsentierte nun Vodafone das bestehende Vodafone Blog neu unter dem Titel “featured“.

Damit buhlen nun zwei Telkos und ein Händler um Leser in einem recht ähnlichen Themenfeld: Digitale Welten rund um das Thema Mobile. Schauen wir zunächst auf die Angebote:

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Curved hat aus Markensicht sicherlich den radikalsten und mutigsten Weg gewählt und eine eigene Marke geschaffen. Die Absendermarke wird nicht verschwiegen steht aber sehr im Hintergrund.

Turn On war Ende 2011 zur Unterstützung der Multichannel Strategie als Printheft eingeführt worden und wurde erst zwei Jahre später (!) auch digital angeboten.

Vodafone läßt die blog URL am Leben und verpasst dem “alten” Vodafone Kundenblog mit “featured” zunächst nur ein neues Label.

In Bezug auf die Kundenbindung mag dies ausreichen. Aber Vodafone und Curved buhlen nicht nur um dieselben Leser, sondern auch um neue Leser und Neukunden. Da wird es schwierig, zu dem früh gestarteten Curved aufzuschließen.

Jedes Angebot wird hier sein Profil und damit seine treue Leserschaft gewinnen müssen; denn alle müssen langfristig unabhängiger von Google werden, als sie es derzeit sind. Der Inbound Prozeß muss also in Richtung Kunden-Leser-Bindung verlängert werden. Dies wird zunächst Saturn leichter fallen, denn der Händler hat mehr Kontakt zu den Lesern und kann durch die am POS ausliegende Printauflage die Leserbindung stärken.

Für die Telkos wird es darauf ankommen, das Content Angebot zu einer starken Marke auszubauen, die eine eigene Leserbindung erzeugen kann. Natürlich zahlt dies auf die Kundenbindung insgesamt ein. Dies rechtfertigt bzw. erfordert ja auch das Investment.

Für den vierten oder fünften wird es schwerer werden, auch noch in diesen Contentbereich einzutreten. Egal ob es nun ein Händler, Hersteller oder Telko Anbieter ist. Da muss schon ein ganz anderer Akzent gesetzt werden, der im Format oder auch im Inhalt liegen kann. Und die Erfolgsgeschichte Landlust lehrt ja, das die vermeintliche Nische gar keine Nische ist, sondern ein Massenmarkt.

Fazit: Wer jetzt noch kommt, der sollte über einen anderen Weg nachdenken. Wenn drei sich streiten, freut sich der vielleicht der Vierte.

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Facebook, Instagram, WhatsApp & Messenger machen Facebook in 2015 stärker denn je.

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Bildquelle Flickr: Fotograf – Ricky Lai

Facebook verliert aktiver Nutzer, Mobile Messenger überholen soziale Netzwerke, Community Management auf Facebook wird unwichtiger und so weiter und so fort. Ganz im Gegenteil. Facebook ist in 2015 stärker aufgestellt denn je. Facebook ist und bleibt das mit Abstand dominanteste soziale Netzwerk. In Deutschland und Weltweit.

Facebook dominiert Social Media und Mobile Messenger in allen Altersklassen

Wenn von dem Boom der mobile Messenger Apps die Rede ist, dann geht es auch immer um WhatsApp und den Facebook Messenger. Facebook ist auch in diesem Bereich führend und verfügt mit dem Facebook Messenger über die Messenger App, die meiner Meinung nach das stärkste Wachstumspotenzial hat.

So würde es mich auch nicht wundern, wenn der Facebook Messenger bald an WhatsApp vorbei zieht.

Natürlich gibt es mit Line, WeChat, Snapchat und Telegram weitere sehr erfolgreiche mobile Messenger. Es ist aber das gleiche Bild wie in der Social Media Landschaft. Facebook liegt an der Spitze und der Vorsprung wächst. Deswegen glaube ich auch nicht daran, dass WeChat zum dominierenden mobile Messenger werden wird. Zumindest nicht weltweit.

Facebook vereint 1,2 Mrd. aktive Nutzer von mobile Messenger Apps – 700 Mio. WhatsApp Nutzer und 500 Mio. Facebook Messenger Nutzer.

Facebook Dominanz - WhatsApp Nutzerzahlen liegen Anfang 2015 bei 700 Mio. Nutzern

Bildquelle: Statista

Der Vorteil von Facebook ist, dass ein Messenger direkt an Facebook gekoppelt ist und WhatsApp ein eigenständiges Produkt darstellt. Das bietet für beide Messenger weiteres Wachstumspotenzial und David Marcus spekuliert über eine eventuelle Entkopplung vom Messenger von Facebook. Sprich eine Nutzung ohne Facebook Konto.

Facebook verliert Teenager an Facebook

Welche Apps und sozialen Netzwerke sind bei Teenagern besonders beliebt? Mobile Messenger, Snapchat und vor allem Instagram. Wenn als von einer Teenagerabwanderung die Rede ist, dann innerhalb von Facebook. Wir dürfen Facebook nicht mehr nur einzeln analysieren, sondern das große Ganze betrachten.

– Facebook hat 1,3 Mrd. aktive Nutzer.

– WhatsApp hat 700 Mio. aktive Nutzer

– Facebook Messenger hat 500 Mio. aktive Nutzer

– Instagram hat 300 Mio. aktive Nutzer

Es sind aber nicht nur die Nutzerzahlen, welche Dominanz von Facebook verdeutlichen. Es ist auch die Anzahl von erstellten Inhalten. Zu 70 Mio. Instagram Fotos kommen nochmals 20 Mrd. WhatsApp Nachrichten dazu und auf Facebook und im Messenger sind die Nutzer ja auch nicht ganz inaktiv.

Instagram Nutzerzahlen Dezember 2014 - 300 Mio. aktive Nutzer

Instagram ist bei jüngeren Nutzern extrem beliebt und das weiß natürlich auch Facebook. Gleiches gilt für mobile Messenger und den reduzierten Funktionsumfang den WhatsApp und Facebook Messenger bieten. Facebook an sich ist das mit Abstand komplexeste Produkt und vereint quasi viele Funktionen und Einsatzmöglichkeiten von Instagram und WhatsApp. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Apps führt dazu, dass jedes Produkt voneinander profitiert. Das merk man schon jetzt beim Facebook Messenger deutlich.

Community Management auf Facebook verliert nicht an Bedeutung. Es verändert sich.

Gerne lese ich auch Posts auf Facebook, in denen es um den Niedergang des Community Managements auf Facebook geht. Die Fokussierung und Rückbesinnung auf eigene Kanäle steht für viele Unternehmen in 2015 hoch im Kurs. Nur wird häufig vergessen, wie wichtig und hilfreich Facebook hierfür ist. Es geht nicht nur um den Traffic, sondern auch um die Verbindungen zu Menschen. Und nur weil diese Verbindungen durch Anzeigen unterstützt werden, ist das noch lange nicht mit dem Ende des Community Management auf Facebook gleichzusetzen. Das Community Management verändert sich und ist auch immer stärker an Facebook Anzeigen gekoppelt. Aber das ist doch kein Bedeutungsverlust, sondern bietet weitere Möglichkeiten. Facebook News Feed Anzeigen sind keine Banner, sondern verfügen über einen sozialen Kontext, welcher die Brücke zum Community Management schlägt.

Wenn es darum geht Unternehmensinhalte abzuarbeiten und Redaktionspläne an einer wöchentlich definierten Anzahl von Beiträgen auszurichten, dann stimme ich der Aussage zu. Die Relevanz muss für jeden Facebook Post hinterfragt werden. Aus Unternehmenssicht, aber vor allem auch aus Nutzersicht. Die Kunst und die Zukunft vom Community Management auf Facebook liegt darin regelmäßig relevante Inhalte zu erstellen, diese auf Unternehmensziele abzustimmen und durch den Einsatz von Facebook Anzeigen zu stärken. Dies führt dann nämlich auch zu einer Stärkung der eigenen Kanäle und warum sollten Unternehmen dabei auf Facebook verzichten?

Kein Ende in Sicht

Wer vom Ende von Facebook spricht, der spricht wahrscheinlich auch vom Ende von Google, Apple und Amazon. Facebook hat sich mit Instagram und WhatsApp extrem verstärkt und auch für die etwas entferntere Zukunft sind mit Oculus Rift bereits entscheidende Schritte initiiert worden.

Hinzu kommt ein eigenes Anzeigennetzwerk, Parse, App Links und viele weitere mobile Apps die zum Test von neuen Ideen und Features dienen.

Das heißt jetzt nicht, dass es neben Facebook keinen Platz für weitere soziale Netzwerke und mobile Messenger gibt, es zeigt aber wie stark Facebook ist und das ein neuer mobile Messenger und ein paar Teenager an dieser Situation nichts ändern werden.

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Facebook, Instagram, WhatsApp & Messenger machen Facebook in 2015 stärker denn je. wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Instagram vs. Pinterest Marketing – Wie unterscheiden sich die aufstrebenden sozialen Netzwerke?

Instagram und Pinterest sind beides bildlastige soziale Netzwerke, die in ihren Funktionen und Aufbau dennoch sehr unterschiedlich sind. Die Unterschiede betreffen sowohl das Nutzerverhalten als auch die Marketingaktivitäten von Unternehmen. Im folgenden Artikel wollen wir euch die Unterschiede aufzeigen und auf die Besonderheiten von Pinterest und Instagram eingehen.

Real-Time Marketing vs. Evergreen Content

Auch wenn die Halbwertszeit von Instagram Fotos durch Hashtags verlängert wird, ist sie wesentlich niedriger als bei einem Pin auf Pinterest. Auf Instagram entsteht ein Großteil der Interaktionen in einem Zeitraum von wenigen Stunden. Dieser Zeitraum ist länger als bei einem Facebook Post und einem Tweet, kann mit Pinterest aber nicht mithalten.

Auf Instagram endet der Feed auch nach einer bestimmten Anzahl von Fotos, beziehungsweise es werden nur veröffentlichte Fotos der letzten Stunden angezeigt. Das ist aber kein Nachteil. Der Instagram Feed wird nicht durch Algorithmen beeinflusst. So sehen Menschen, die Instagram regelmäßig/täglich verwenden, auch alle veröffentlichten Fotos. Dies führt zu den hohen Interaktionsraten die wir aktuell auf Instagram beobachten können.

Instagram Marketing - Real-Time : Echtzeit Inhalte stehen im Vordergrund Pinterest Marketing - Pins verfügen über eine hohe Halbwertszeit

Auf Pinterest hingegen wird der Feed immer wieder aktualisiert und ist quasi unendlich. So sehen Menschen theoretisch mehr Inhalte, aber sie werden teilweise auch von der Flut von Pins erschlagen. Pinterest verlängert die Halbwertszeit seiner Inhalte zusätzlich durch Repins, die Pinterest Guided Search und durch Empfohlene Pins. Durch diese Faktoren entsteht Evergreen Content, der sich auch noch Monate nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung weiter auf Pinterest verbreitet. Durch Hashtags ist das im Ansatz auch auf Instagram möglich. Die Suchergebnisse werden aber chronologisch ausgegeben und sind deswegen immer sehr aktuell.

Beide Ansätze haben ihre Vor- und Nachteile und stehen für die unterschiedliche Ausrichtung der beiden Netzwerke.

Persönliche Inhalte vs. Curated Content

Der wohl größte Unterschied liegt in den veröffentlichten Inhalten an sich. Während Instagram ein sehr persönliches soziales Netzwerk ist (noch persönlicher als Facebook), lebt Pinterest von gesammelten und kuratierten Inhalten. Private Fotos werden nicht auf Pinterest veröffentlicht, sondern auf Instagram. Dafür haben Inhalte von Webseiten auf Instagram nichts zu suchen, sind aber die Treiber von Pinterest.

Für Unternehmen ist das ein ganz entscheidender Punkt, der die Content Strategie maßgeblich beeinflusst. Die Qualität der Bilder muss auf Instagram und Pinterest stimmen. Das ist klar. Die Inhalte unterscheiden sich aber in ihrer Art und Weise essentiell. Dazu muss man anmerken, dass ein privates Foto auf Pinterest weniger störend auffällt, als Webseiteninhalte auf Instagram. Nutzern braucht man das nicht zu sagen. Unternehmen hingegen schon und leider findet man auf Instagram immer mehr Fotos, die von Art eher für andere soziale Netzwerke bestimmt wären.

Persönliche Beziehungen vs. Interessen

Aber nicht nur die Inhalte unterscheiden sich, sondern auch die Art der Vernetzung ist eine vollkommen andere. Während auf Instagram persönliche Beziehungen im Vordergrund stehen, sind es bei Pinterest persönliche Interessen. Zwar gibt es auch Überschneidung, aber auf Instagram verbinden sich Menschen primär mit Freunden und nicht mit fremden Personen. Auf Pinterest sehen wir das Gegenteil. Ob man einem Nutzer oder einem Board folgt, hängt nicht von einer persönlichen Beziehung ab. Die eigenen Interessen definieren den Pinterest Feed und so kommt es häufig vor, dass Nutzer sich mit mehr Nutzern verbinden die sie nicht persönlich kennen. Auf Instagram herrscht die umgekehrte Situation.

Branding vs. Traffic

Referral Traffic hat sich zur wichtigsten Messgröße des Social Media Marketing entwickelt. Da nahezu jeder Pin mit einer URL verknüpft ist, spielt der Referral Traffic bei Pinterest eine entscheidende Rolle. Traffic entsteht nicht durch Pins und Repins, sondern erst wenn sich Nutzer in der Detailansicht eines Pins befinden und mit einem weiteren Klick auf der Webseite landen. Dieses System funktioniert für Unternehmen und für Pinterest sehr gut. Nach Facebook entsteht der meiste Social Media Traffic über Pinterest.

Instagram verfolgt einen vollkommen anderen Ansatz. Es geht nicht um Traffic, sondern um Branding und Interaktionen. Hier spielt hingegen Instagram seien wahre Stärke aus. Durch die Darstellung im Feed, erwecken Inhalte mehr Aufmerksamkeit als auf Pinterest. Nutzer haben auf Instagram wohl die einfachsten und besten Möglichkeiten um mit Inhalten zu interagieren. Likes gehen leichter von der Hand als auf Pinterest, Shares werden durch Markierungen ersetzt, die bei den Empfängern zu sehr hohen Klickraten führen. Sprich wer auf Instagram markiert wird, der sieht sich das Foto auch an. Die Instagram Filter leisten ebenfalls ihren Teil und lassen Fotos von Nutzern und Unternehmen in einer anderen Optik erstrahlen. Das funktioniert aber auch nur mit Instagram Fotos. Für Webseiteninhalte wäre ein Filter unnötig, beziehungsweise wird dem Foto eher schaden.

Instagram Marketing - Branding steht im Vordergrund Pinterest Marketing - CTR und Traffic sind entscheidende Pinterest KPIs

Instagram steigert die Bekanntheit von Unternehmen und Pinterest führt Kunden in den Shop und auf die Webseite. Während es bei Instagram verstärkt um Interaktionen und Erwähnungen geht, spielt bei Pinterest neben Pins und Repins der Traffic eine wichtige Rolle. Für bei soziale Netzwerke gilt, es sind nicht nur die eigenen Inhalte entscheidend, sondern auch Inhalte die eigenständig von Nutzern veröffentlicht werden.

Es gibt auch Gemeinsamkeiten

Sowohl auf Instagram als auch auf Pinterest gibt es sehr einflussreiche Nutzer. Influencer Marketing ist für beide soziale Netzwerke ein wichtiger Bestandteil und kann Unternehmen bei der Durchführung von Kampagnen einen großen Vorteil verschaffen Des Weiteren können Unternehmen von Influencern sehr viel lernen. Influencer kennen nicht nur die Funktionen sehr genau, sie wissen wie sie Nutzer ansprechen müssen, wie persönliche Kommunikation aussieht und welche Inhalte den Geschmack ihrer Follower treffen. Verfolgt Influencer, vernetzt euch mit Influencern und lernt von Influencern. Auf Instagram und Pinterest zeigen sie euch welche Inhalte funktionieren und wie ihr das Optimum aus dem jeweiligen Netzwerk rausholen könnt.

Eine weitere Gemeinsamkeit ist das rasante Wachstum. 2014 war für beide Netzwerke ein sehr erfolgreiches Jahr und diese Entwicklung wird sich in 2015 fortsetzen. Pinterest konnte seine aktiven Nutzer um 97 % steigern und Instagram um 47 %. Die hohe Aktivität ist für soziale Netzwerke ein entscheidender Faktor und spricht für dafür, dass Pinterest und Instagram vieles richtig gemacht haben.

Wachstum Aktive Nutzer von sozialen Netzwerken - Pinterest vor Tumblr und Instagram

Bildquelle: Global Web Index

Bilder sind nicht gleich Bilder, obwohl sie der Kern von Instagram und Pinterest sind. Bei euren Aktivitäten solltet ihr euch die Unterschiede immer vor Augen halten und die verschiedenen Vorteile für euch nutzen. Weitere Information findet ihr in unseren Beiden Leitfäden zu Pinterest Marketing und Instagram Marketing.

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Instagram vs. Pinterest Marketing – Wie unterscheiden sich die aufstrebenden sozialen Netzwerke? wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Facebook denkt über Anzeigen und Unternehmensprofile für WhatsApp und Facebook Messenger nach.

So langsam geht es los. Facebook denkt über Anzeigen für seine mobile Messenger Apps WhatsApp und den Facebook Messenger nach. Eine große Überraschung sollte das nicht sein, denn WhatsApp mit seinen 700 Mio. Nutzern und der Facebook Messenger mit über 300 Mio. Nutzern bieten für das Anzeigengeschäft enormes Potenzial.

Das ist alles noch Zukunftsmusik von der David Marcus (Vice President of Messaging Products at Facebook) auf der Digital Life Conference gesprochen hat. Facebook weiß aber natürlich, über welche Macht mobile Messenger verfügen und auch welches Bedürfnis auf Unternehmensseite besteht. Wie genau die Anzeigen aussehen werden, steht noch nicht fest. Wenn Facebook mit Werbung für seine mobile Messenger startet, wird der Facebook Messenger den Anfang machen und als eine Art Testballon für WhatsApp dienen. David Marcus hat von der Möglichkeit von “gesponserten” Inhalten gesprochen. Quasi eine Variante von beworbenen Beiträgen auf Facebook.

Facebook wird hier sehr vorsichtig agieren und eine lange Testphase durchführen. Für die Platzierung der Anzeigen gibt es mehrere Möglichkeiten. In Nachrichtenverläufen, in Profilen, oder vielleicht sogar bei den Emoticons.

Kommen Unternehmensprofile für WhatsApp und den Facebook Messenger?

Des Weiteren denkt Facebook über Unternehmensprofile nach. Auch über bezahlte Profile, die Unternehmen dann für eine bestimmte Gebühr nutzen können. Das ist natürlich sehr interessant, denn bis jetzt liegen WhatsApp und der Facebook Messenger in diesem Bereich deutlich hinter Line und WeChat zurück. Die Gebühr dürfte kaum Unternehmen davon abschrecken ein Profil zu betreiben und wenn Facebook die Option tatsächlich anbietet, werden sich Unternehmen darauf stürzen. Es bleibt auch abzuwarten wie solch ein Unternehmensprofil genau aufgebaut sein wird und wie sich Nutzer mit dem Profil verbinden können. Eine Telefonnummer wird sicherlich nicht benötigt werden.

Wichtig ist, dass Facebook nicht plant WhatsApp und den Facebook Messenger zu vereinen. Beide mobile Messenger werden weiterhin getrennt geführt und weiterentwickelt. Beim Facebook Messenger würde sich eine Anbindung zu Facebook Seiten anbieten, bei WhatsApp wären es dann zusätzliche Unternehmensprofile.

Uns steht eine spannende Entwicklung bei mobile Messenger Apps bevor und Facebook wird diese Entwicklung maßgeblich beeinflussen.

via n-tv & via Social Media Watchblog

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Facebook greift durch! Das Ende vom Facebook Hoax im News Feed.

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Ihr kennt sie alle. Falschmeldungen in eurem Facebook News Feed – ein Facebook Hoax. Sie sind nicht tot zu kriegen, kommen immer wieder und werden auch leider von den Nutzern stark verbreitet. Diese Zeiten sind jetzt vorbei, den Facebook geht gegen Hoaxes im News Feed jetzt vor.

“Poste dieses Foto um den neuen Datenschutzbestimmungen von Facebook zu widersprechen.” Diesen Hoax gab es schon mehrfach und der Beitrag wurde tausendfach geteilt. Anfangs sorgen die Beiträge bei mir noch für ein Lächeln, dann wundere ich mich aber, warum sich so ein Mist im News Feed verbreitet. Ab sofort analysiert Facebook das Feedback auf Hoaxes besser und greift auch stärker durch.

Auch wenn wir noch immer so freundlich sind (oder einfach genervt) und Kontakte auf den falschen Inhalt hinweisen, gibt es immer weitere Nutzer, die solche Beiträge teilen und so die Mechanismen vom News Feed in Gang setzen. Facebook versucht das zu unterbinden und zeigt folgende Meldungen neben einem Facebook Hoax im News Feed an.

Facebook News Feed - Das Ende vom Hoax im News Feed

Facebook ist dabei aber auf die Unterstützung von seinen Nutzern angewiesen. Wie Beiträge als Spam markiert werden können, besteht zukünftig auch die Möglichkeit auf verwirrende und einfach falsche Meldung hinzuweisen.

Facebook News Feed Hoaxes melden und Spam reduzieren

Wenn ihr also einen Hoax auf Facebook seht, könnt ihr gerne noch eure Freunde aufklären, ihr sollten den Beitrag aber auch melden und als Hoax markieren.

Eine Analyse hat ergeben, dass ein Facebook Hoax wesentlich häufiger gemeldet und verborgen wird als andere Beiträge. Aus gutem Grund, denn zu einem besseren Nutzererlebnis tragen sie sicher nicht bei. Im Gegenteil. Sie verwirren Nutzer und sorgen bei uns für ein Stirnrunzeln. Freundlich ausgedrückt. Wer alles auf einen Hoax schon reingefallen ist, hat Spiegel Online am Beispiel von Dirk Niebel gezeigt. Auch Nibel wollte den neuen Facebook AGBs widersprechen und hat diesen bescheuerten Facebook Post geteilt.

Facebook Hoax AGB Beispiel

Der Kampf gegen Hoaxes erfolgt aber nicht nur über Meldungen, sondern ist auch Bestandteil des News Feed Algorithmus, der auch hier ausschließlich zu einer Verbesserung des Feeds eingesetzt wird. Man kann hier wirklich von einem Kampf sprechen, denn es wird so viel Müll in den News Feed gepumpt, dass es ohne einen Algorithmus einfach nicht mehr geht. Bei dem jetzigen Update sollten sich die negativen Reaktionen aber in Grenzen halten, denn ein Hoax hilft wirklich niemanden weiter.

Die absolut richtige Entscheidung von Facebook und hoffentlich verschwindet dieser Mist dann bald aus unseren News Feeds. Für eure Facebook Seiten hat das keine negativen Auswirkungen. Vielleicht entsteht sogar ein positiver Effekt, denn mehr Platz sollte es im News Feed jetzt geben. :)

Bildquelle Flickr: Fotograf – erokism

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Mobile Messenger Apps beerdigen die SMS. Facebook aber noch lange nicht.

Mobile Messenger Apps werden für das Ende der SMS (und der MMS) sorgen. Niedrigere Kosten und mehr Möglichkeiten bei der Gestaltung der Nachrichten sind die entscheidenden Vorteile. Wurden 2012 noch 162,9 Mrd. SMS verschickt, so waren es in 2014 nur noch 73,8 Mrd. Kurznachrichten. Diese rasante Entwicklung wird sich auch in 2015 fortsetzen und die großen Gewinner sind mobile Messenger Apps wie WhatsApp und Line.

Entwicklung Versand SMS und SMS in Deutschland 1999 bis 2014

Bildquelle: statista

Mobile Messenger stehen aber nicht nur im Wettbewerb mit der SMS (wie lange können wir noch von Wettbewerb sprechen?), sondern auch mit sozialen Netzwerken. Die Nutzerzahlen von WhatsApp und Co. sind beeindruckend, aber es geht nicht nur um Nutzer, sondern um die Aktivität und die Zeit, die wir in mobile Messenger Apps verbringen. Für Facebook und Twitter sind das entscheidende Faktoren, die zukünftige Strategien und neue Funktionen maßgeblich beeinflussen.

Line in Japan vor Twitter und Facebook

Der massive Wachstum von mobile Messenger Apps ist nicht nur ein Phänomen aus Deutschland. In den USA und vor allem auch in Japan können wir die gleiche Entwicklung beobachten. In der Altersgruppe der 20 bis 29jährigen ist in Japan nicht Facebook der Spitzenreiter, sondern Line.

Japan ist ein sehr spezieller Markt. Twitter ist in Japan stärker aufgestellt als Facebook, aber beide soziale Netzwerke müssen sich Line geschlagen geben.

Mobile Messenger - Line in Japan stärker als Facebook und Twitter

Das interessante bei der Line Nutzung in Japan ist, dass sie auch in älteren Zielgruppen hoch ist. In Deutschland ist WhatsApp vor allem bei Jugendlichen und Teenagern die Nr. 1. Line wird in Japan auch von 63,4 % der 50 bis 59-jährigen verwendet. Sticker sind also nicht nur etwas für Teens und Tweens. :)

Aus diesem Grund ist der Facebook Messenger auch so wichtig für Facebook. Aktuell können wir schon beobachten, dass Facebook einen Teil seiner mobilen Verweildauer an den Facebook Messenger abgeben muss. Durch die starke internationale Verbreitung von Facebook, verfügt der Facebook Messenger auch über die idealen Voraussetzungen der erfolgreichste Mobile Messenger zu werden. Er wird vielleicht nicht in jedem Land der meistgenutzte Messenger sein, länderübergreifend hat der Facebook Messenger in meinen Augen jedoch das größte Potenzial. Auch mehr als WhatsApp.

Japan ist ein gutes Beispiel dafür, wie groß die regionalen Unterschiede bei der Nutzung von mobile Messenger Apps sind. Line ist das WhatsApp von Japan.

Line vs. WhatsApp  oder Feature Overkill vs. reduzierter Funktionsumfang

Es vergeht kaum ein Monat in dem Line ein neues Feature ankündigt. Kürzlich wurden ein Payment Service, eine Buchungsoption für Taxen eingeführt und eine Partnerschaft mit einer Zeitarbeitsfirma angekündigt. Features die für WhatsApp kaum vorstellbar wären, von Japanern aber nachgefragt und genutzt werden.

Wenn es in Japan eine Alternative zu Line gibt, dann handelt es sich nicht um WhatsApp, sondern um andere japanische mobile Messenger oder den Facebook Messenger. Auch der Facebook Messenger ist in seinem Funktionsumfang sehr reduziert, entspricht vom Aufbau und der Optik aber eher den japanischen Nutzerinteressen.

WhatsApp ist sicherlich nicht der beste mobile Messenger. Seien es die Features, die Usability, oder die Optik. Es gibt viele Alternativen, die WhatsApp bei diesen Kriterien schlagen. WhatsApp zeigt aber auch das nicht immer die Features entscheidend sind, sondern die Vernetzung mit anderen Nutzern. Was bringt mir Line, wenn es niemand in meinem Freundeskreis benutzt? – Kontakte vor Funktionen.

Weniger Content für den Facebook News Feed

Über WhatsApp, den Facebook Messenger und Line werden Milliarden von Nachrichten verschickt. Nachrichten die vor einigen Monaten vielleicht noch als Facebook Beitrag und Tweet veröffentlicht worden wären. Faktenkontor hat in seinem Social Media Atlas 2014/2015 ermittelt, dass in 2013 47 % der Befragten Inhalte auf Facebook geteilt haben. In 2014 waren es nur noch 37 % waren.

Viele persönliche Inhalte und Fragen werden jetzt über mobile Messenger geteilt und nicht mehr im Facebook News Feed. Gleichzeitig explodiert aber die Nutzung von Instagram und Snapchat. Es sind also nicht nur mobile Messenger “neue” Wettbewerber von Facebook, sondern auch neue soziale Netzwerke und mobile Apps. Aus diesem Grund hat Facebook auch Instagram und WhatsApp übernommen. Astronomische Preise haben für viel Kopfschütteln gesorgt, die Entwicklungen von WhatsApp und Instagram zeigen jedoch, dass die Entscheidungen von Facebook nicht die schlechtesten waren.

Faktenkontor spricht vom Ende des Social Media Wachstums. Die Wachstumsraten von Instagram, Pinterest und mobile Messenger Apps sprechen eine andere Sprache. Die Social Media Nutzung wird differenzierter. Die Anzahl verwendeter sozialer Netzwerke steigt und das Kommunikationsverhalten ändert sich, beziehungsweise wird durch mobile Messenger ergänzt.

Diese Entwicklung ist nicht nur in Deutschland zu beobachten, sondern weltweit. In 2015 werden uns mobile Messenger so stark beschäftigen wie noch nie. Nicht nur bei unserer privaten Nutzung, sondern auch beruflich.

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Mobile Messenger Apps beerdigen die SMS. Facebook aber noch lange nicht. wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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