Parallelen zu App.net – Warum Ello es schwer haben wird.

Ello - Prognose und Parallelen zu App.net

Ello ist momentan in aller Munde. Zumindest im Kreis der Geeks, Social Media Berater, Digital Agenturen und allen die sich beruflich mit sozialen Netzwerken und dem Internet beschäftigen. Aus meinem privaten Freundeskreis hat mich noch niemand nach Ello gefragt. Darum soll es in diesem Artikel aber nicht gehen, sondern warum ich glaube, dass es Ello mit seinem “Geschäftsmodell” unglaublich schwer haben wird.

Für Ello Features bezahlen? Wie bitte?

Attribute wie Privatsphäre, Anonymität und keine Werbung ziehen natürlich Aufmerksamkeit auf sich und werden immer bei einer bestimmten Gruppe von Nutzern auf offene Ohren stoßen. Wenn es dann aber darum geht für bestimmte Features Geld zu bezahlen, dann tritt exakt das Gegenteil ein. Dann heißt es nicht mehr “Oh wie toll, hier gibt es keine Anzeiten”, sondern “Was? Hierfür soll ich bezahlen? Das gibt es doch überall umsonst.”. Das hängt natürlich von den Features ab, aber in den meisten Fällen fallen die Reaktionen von einem Großteil der Nutzer so aus.

Der Business Insider hat ein Interview mit dem Ello Gründer Paul Budnitz veröffentlicht und laut Paul gehen täglich jede Menge Vorschläge für Bezahl-Features bei Ello ein. Er nennt auch ein paar Beispiele wie die Verwaltung von mehreren Accounts für $ 2,00. Das geht bei Twitter doch umsonst. :) Ein weiteres Beispiel sind individuelle emoji Packs. Nutzer könnten diese emojis kaufen und exklusiv nutzen. Das erinnert an den mobile Messenger Line. Hier können Nutzer Sticker Sets kaufen. Das wird aber nur dann funktionieren, wenn Ello die mobile Nutzung optimiert. Das wird sicherlich passieren, aber emojis und Sticker werden verstärkt in Messenger Apps genutzt. Ob Ello hierfür die richtige Nutzergruppe hat, wage ich im Moment zu bezweifeln.

Ello erinnert mich bei vielen Punkten an ein anderes soziales Netzwerk, welches zum Start viel positives Feedback erhalten hat, dann aber sang und klanglos untergegangen ist. (OK, es zappelt noch.)

Ello mit Parallelen zu App.net

Vielleicht können einige von euch noch etwas mit App.net anfangen. Wie bei Ello stand auch bei App.net die Privatsphäre und das Prinzip “keine Anzeigen” im Vordergrund. Wie Ello wurde auch App.net als Twitter und Facebook Alternative betitelt. Wie bei Ello konnte App.net speziell zu Beginn einige Nutzer für sich gewinnen. Doch dann kam das Problem mit den Bezahl-Features. Bei App.net konnten Nutzer sich einen Pro-Account kaufen und so von mehr Features profitieren und mehr Nutzern folgen. Funktioniert hat das nicht. App.net funktioniert und läuft weiter aber:

The bad news is that the renewal rate was not high enough for us to have sufficient budget for full-time employees. After carefully considering a few different options, we are making the difficult decision to no longer employ any salaried employees, including founders. Dalton Caldwell und Bryan Berg, Gründer

Die Statements der Gründer von App.net und Ello sind sehr ähnlich und wer auf Werbung verzichtet, der muss auf anderen Wegen Geld verdienen. App.net hat es nicht geschafft, war in meinen Augen aber ein besseres Produkt als Ello. Das sind jetzt persönliche Eindrücke und Ello steht erst am Anfang. Von der Usability hat App.net aber die Nase vorne. Von der mobilen Nutzung und den nicht vorhandenen Benachrichtigungen ganz zu schweigen.

Ello durchläuft aktuell einen Hype und ich finde es gut, wenn frische soziale Netzwerke auf der Bildfläche erscheinen und für Gesprächsstoff sorgen. Dann müssen die Nutzer Ello aber auch unterstützen, sonst droht das gleiche Schicksal wie bei App.net. Das ging damals ziemlich schnell und leider befürchte ich das, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Wer auf Ello über Ello diskutieren möchte, der findet mich unter – ello.co/jfi

Bildquelle Flickr – Fotograf Thomas Hawk

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Das war die Housewarming Party von Pinterest Deutschland.

Am 25. Okotber 2014 hat das Team von Pinterest Deutschland zur Housewarming Party geladen. Der Abend stand im Zeichen vom Start von Pinterest in Deutschland und hat einen Vorgeschmack darauf geliefert, was in den kommenden Monaten und Jahren alles noch passieren soll.

Bei der Pinterest Housewarming Party ging es hauptsächlich um ein Zusammenkommen von Pinterest Fans, Heavy Usern (Pinterest nennt sie Super Pinner) und auch Personen, die vielleicht noch nicht so vertraut mit Pinterest sind. Die Mobilesuit in Berlin, hier ist auch das Büro von Pinterest Deutschland, war die Location der Housewarming Party und an jeder Ecke ist einem die Pinterest ins Auge gesprungen.

Jan Honsel, Countrymanager von Pinterest, hat in einer kurzen Rede die Entwicklung und Alleinstellungsmerkmale von Pinterest vorgestellt und aufgezeigt, wie erfolgreiche Pinner das Fotonetzwerk für sich einsetzen.

Hier ein paar Zahlen zu Pinterest:

– 300 Mrd. Pins

– 750 Mio. Boards

– 5,4 Mrd. Minuten verbringen Nutzer jeden Monat au Pinterest

– 70 Mio. monatlich aktive Nutzer

– 75 % der Nutzung ist mobile

Hört sich alles ziemlich gut an und genau diese Entwicklung wollen Jan, Jana und Anna auch in Deutschland vorantreiben. Sie haben auch genau gezeigt, in welchen Bereichen die Stärken von Pinterest liegen: Rezepten, Reisen, Homedecor und DIY.

Während des ganzen Abends standen Pinterest “Influencer” Rede und Antwort und gaben Tipps zu Pins, Boards und allem was Pinterest ausmacht. Was mir aufgefallen ist, wie ordentlich und strukturiert die Profile der “Influencer” waren.

Pinterest Influencer - Circus Mag_ Ruth-Janessa Funk

Bei den meisten Nutzern ist es eher eine bunte Mischung und die Anordnung und Aufteilung der Boards wird kaum beachtet. Beindruckend waren auch die Zahlen der veröffentlichten Pins. Mit ein paar Hundert Pins kommt man da nicht, schon eher mit ein paar Tausend. Da steckt viel Arbeit dahinter, aber der Einsatz zahlt sich aus durch beispielsweise Trafic für den eigenen Reiseblog.

Hier die Profile der Super Pinner: Reiseblogger AdamFoodfotografin MartaPinspiration Bloggerin NinaAccessoire Designerin KasiaExpertin für Kindermode Ruth und Hochzeitsplanerin und Modebloggerin Charlotte.

Wir werden Pinterest auch im Rahmen unserer Social Media Workshops 2015 aufgreifen (Termine in Hamburg, Köln, Frankfurt, München und Berlin).

Die Pinterest Housewarming Party war ein gelungener Abend. An dieser Stelle wollen wir uns auch nochmals für die Einladung von Anna, Jana und Jan bedanken. Wir wünschen dem Team viel Erfolg und sind gespannt, wie sich Pinterest in Deutschland und im deutschsprachigen Raum entwickeln wird. In diesem Sinne: Happy Pinning!

Hier noch ein paar Bilder des Abends:

Anklicken um

Weitere Bilder von der Housewarming Party von Pinterest Deutschland findet ihr auf der Facebook Seite von Pinterest und im offiziellen Pinterest Blog.

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Das “neue” Atlas – Facebook & Instagram Nutzerdaten für Anzeigen außerhalb von Facebook einsetzen

Atlas Statue in Rockefeller Center, NYC

Viel wurde über Facebooks Anzeigennetzwerk spekuliert. Facebook hat sich an den Diskussionen aber kaum beteiligt und außer eine kurze Meldung bei Facebook for Business hält man sich noch sehr bedeckt. Klar ist, Facebook baut kein eigenes Anzeigennetzwerk auf, sondern setzt auf Atlas. Atlas wurde von Facebook hat Atlas im März 2013 übernommen und jetzt wurde ein vollkommen neu überarbeitet Version von Atlas veröffentlicht.

Das “neue” Atlas setzt auf Informationen von echten Personen und bezeichnet Cookies als veraltet und nicht für die mobile Generation geeignet. “People-Based-Marketing” nennt Atlas den Ansatz und einer der großen Vorteile liegt in der gezielten Ansprache von Personen auf unterschiedlichen Geräten. Für Facebook bedeutet dies den nächsten Schritt der Facebook Anzeigenplattform.

Über Atlas stellt Facebook Unternehmen die Möglichkeiten zur Verfügung, die bis jetzt nur für Facebook Anzeigen eingesetzt werden konnten. Die umfangreichen Facebook Nutzerdaten können auch für Webseiten eingesetzt werden, ohne das es sich dabei um Facebook Anzeigen handelt. Anzeigenkampagnen können so exakt auf Zielgruppen abgestimmt und sowohl im stationären Web als auch im mobile Web genauer ausgesteuert werden.

Facebook Atlas - Facebook  & Instagram Nutzerdaten für Anzeigen außerhalb von Facebook einsetzen

Bildquelle: Atlas (Screenshot)

Auf der Webseite von Atlas findet ihr bereits einige Publisher, mit denen Atlas/Facebook zusammenarbeitet. Natürlich ist auch Instagram mit von der Partie. Bis jetzt ist Instagram bei Anzeigen noch zurückhaltend. Die Integration in Atlas sollte bei Werbetreibenden für mehr Aufmerksamkeit bezüglich Instagram sorgen.

Wichtig: Wie bei Facebook Anzeigen arbeitet auch Atlas nur mit anonymisierten Daten. Atlas stellt Unternehmen Nutzerdaten zur Verfügung, welche aber nicht an Nutzernamen gekoppelt sind. Für Nutzer ändert sich nichts, außer das ihre Daten nun auch außerhalb von Facebook für Anzeigenkampagnen eingesetzt werden können. Gleiches gilt für Instagram Nutzerdaten.

Dank Atlas soll es für Unternehmen keine Probleme mehr bei der Zielgruppenansprache auf unterschiedlichen Geräten bieten. Ausgeklügelte Targetingmethoden, wie nur Facebook sie bietet, und Real-Time Statistiken machen Atlas (laut Facebook) zur effektivsten Anzeigenplattform. Facebook setzt ein Zeichen und bietet Unternehmen und Mediaagenturen jetzt ein Produkt an, welches schon lange auf der Wunschliste stand. Unternehmen sollen Facebook Daten nicht nur auf Facebook selbst verwenden, sondern auch auf anderen Webseiten und mobilen Apps von den Informationen profitieren. Laut re/code steht Facebook eventuell in Verhandlungen mit Twitter. Sprich Twitter könnte ein Partner bei Atlas werden.

Facebook verspricht sich von Atlas natürlich mehr Umsätze und einen vielfältigeren Einsatz von Facebook Nutzerdaten.

Bildquelle: Flickr – Fotografin Diana Robinson

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Verteidigungsstrategien für den stationären Handel

Die neuen Zahlen einer Studie des IFH zum Wachstum des Online Handels in Deutschland sprechen eine klare Sprache. Es geht weiter aufwärts, wenn auch langsamer. Dieses Jahr wächst der Anteil des Online Umsatzes am gesamten Umsatz des Einzelhandels um ca. 9,4% auf über € 40 Mrd..

Des einen Freud ist des anderen Leid, denn aus Sicht des stationären Handels geht es weiter abwärts. Die Umsatzverluste im stationären Handel können über alle Branchen auch nicht annähernd durch Multichannel kompensiert werden. Was also soll der stationäre Handel tun? Der Architekt Chipperfield empfahl in einer Podiumsdiskussion des Handelsverbandes Deutschland eine Rückbesinnung auf kleine, individualisierte Geschäfte. Timm Homann von der Otto Group wies auf den engen finanziellen Spielraum hin, den der Handel nun einmal habe.

Wesentlich breiter hat sich mit der Frage nach dem Handel der Zukunft das IFH beschäftigt und in einer breit angelegten Studie “Handelsszenario 2020″ verschiedene Szenarien für den Handel entwickelt. Am Rande der dmexco hatten wir Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Geschäftsführer des IFH, Kai Hudetz.

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Verteidigungsstrategien für den stationären Handel wurde zuerst von Andreas Bersch auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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Nutzer Feedback spielt keine Rolle. Foursquare Marketingchefin mochte Check-Ins noch nie.

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So langsam glaube ich Foursquare hat jeglichen Bezug zu seinen Nutzern verloren. Kinjil Mathur ist die neue VP of Marketing bei Foursquare. So weit so gut, aber ein Statement aus einem Interview mit Digiday zeigt, wie es um Foursquare steht und wie Bedürfnisse von Nutzern nicht verstanden, oder bewusst ignoriert werden.

Auf die Frage seit wann Kinil Mathur Foursqaure nutzt, kommt doch tatsächlich folgende Antwort:

“I’ve been a user for awhile, but to be perfectly honest, I’m not prone to ever checking in. That’s not really an action I would take.” Kinjil Mathur, VP of Marketing Foursquare.

Das sagt die Marketingchefin von Foursquare doch tatsächlich, dass sie von Check-Ins nichts hält und die Funktion auch kaum genutzt hat. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, aber nach dem Feedback, welches Foursquare in den letzten Monaten bekommen hat, ist es eine sehr bedenkliche Aussage. Hört Foursquare seinen Nutzern nicht mehr zu? Schauen sie sich die Bewertungen in den App Stores nicht mehr an? Lesen sie keine Tweets? Ich verstehe nicht wie man sich mit solch einer Aussage als neue Marketingchefin präsentieren kann.

Foursquare hat den falschen Weg eingeschlagen und solche Aussagen sind das letzte was Fourquare gebrauchen kann. Check-Ins, die Foursquare groß gemacht haben, werden jetzt als unnötig bezeichnet, sogar von den eigenen Mitarbeitern. Mal ehrlich, Was soll so eine Aussage? Foursquare hat nicht nur seiner App geschadet, sondern wird mir immer unsympathischer. Ich verstehe ja, dass man seine Strategie begründen und verteidigen muss, aber bitte nicht auf eine so arrogante Art und Weise.

Tja, so sieht und präsentiert sich Foursquare in 2014. Hoffentlich wird 2015 ein besseres Jahr. Ich habe meine Zweifel…

Bildquelle Flickr: Fotograf – Kurtis Garbutt

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Smartes Storytelling auf Facebook – die Autmobilbranche, Fluggesellschaften & FMCG haben die Nase vorne

Warum Rankings nach Facebook Fanzahlen und Twitter Followern kaum Aussagekraft besitzen haben wir bereits in einem anderen Artikel erläutert. Das hat sich auch Socialbakers gedacht und ein neues Ranking eingeführt: die Smart Storytellers.

Das Ranking setzt sich aus zwei Faktoren zusammen. Einmal der Anzahl der veröffentlichten Beiträge und zweitens aus den absoluten Interaktionen. Es werden aber nicht einfach alle Interaktionen addiert, sondern ein Durchschnittswert ermittelt. So wird das Gleichgewicht zwischen Unternehmen die sehr viele Beiträge veröffentlichen und Facebook Seiten die seltener posten hergestellt. Seiten die sehr viele Beiträge veröffentlichen haben bei den absoluten Interaktionen einen Vorteil, der sich aber nicht zwingend bei den durchschnittlichen Interaktionen widerspiegeln muss. Die Reichweite von Beiträgen spielt bei dem Ranking keine Rolle. Warum auch?

Storytelling auf Facebook

Facebook Seiten - durchschnittliche Interaktionen im Branchenvergleich

 

In der Grafik seht ihr das die E-Commerce Branche mit Abstand die meisten Facebook Beiträge veröffentlicht. Es gibt viele Angebote und die müssen raus. Diese Strategie führt auch zu den meisten Interaktionen. Wesentlich effizienter gehen aber Fluggesellschaften FMCG und die Automobilbranche vor. Hier werden wesentlich weniger Beiträge veröffentlicht, die im Durchschnitt aber deutlich mehr Interaktionen generieren als der E-Commerce. Hier werden also wesentlich mehr Beiträge benötigt, um auf die gleiche Zahl von Interaktionen zu kommen.

Eine ähnliche Strategie verfolgen auch viele Nachrichten- und Medienseiten. Eine hohe Postingfrequenz, mit dem Ziel viele unterschiedliche Nutzern zu unterschiedlichen zu erreichen. Die Interaktionen fallen hier aber bei vielen Beiträgen gering aus. Der Erfolg liegt in der Masse der Beiträge. Persönlich bevorzuge ich die Strategie eher weniger Beiträge zu veröffentlichen, dafür aber Beiträge mit Mehrwert die von den Fans und anderen Facebook Nutzern registriert werden und für Interaktionen sorgen. Das Facebook Anzeigen einen großen Anteil an den Interaktionen haben, sollte klar sein. Das ist aber auch kein Problem, sondern ein effektives Mittel um für sozialen Kontext im News Feed zu sorgen und so auf seinen Beitrag aufmerksam zu machen.Genau das versteht auch Socialbakers unter Smart Storytelling. Über den Begriff lässt sich streiten, aber die Aussage ist die richtige.

Hohe Postingfrequenz und hohe Qualität auf Facebook ist kaum möglich

Keine der untersuchten Facebook Seiten schafft es viele Beiträge zu veröffentlichen und bei jedem Beitrag für viele Interaktionen zu sorgen! Unternehmen die gezielt Facebook Beiträge teilen und bewerben sind erfolgreicher, als Unternehmen die nach dem Motto “Feuer frei, irgendjemanden werden wir schon treffen” agieren. Bei Socialbakers könnt ihr euch die besten Smart Storytellers auf Facebook ansehen. Der aktuelle Spitzenreiter ist Quilmes Cerveza, eine argentinische Biermarke. 174 Facebook Beiträge haben insgesamt 34.176 Interaktionen generiert.

Wir finden das neue Ranking von Socialbakers gut. Endlich geht es nicht mehr um Fans und Reichweiten, sondern um Interaktionen und wie diese erreicht werden. We like!

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Mehr als eine Mobile Messenger – Line Guide mit Features & Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen

WhatsApp ist der führende Mobile Messenger. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Es gibt aber noch weitere Mobile Messenger, die sehr erfolgreich sind und deren Nutzerzahlen sich so manches soziale Netzwerk wünschen würde. Wir werden uns in den kommenden Wochen Mobile Messenger genauer ansehen. Den Anfang macht Line.

Line mobile Messenger - App Store

Line ist in Asien, vor allem in Japan, weit verbreitet. Wer denkt, Line sei nur eine kleine Mobile App, hier ein paar Zahlen:

– 420 Mio. Nutzer weltweit

– 100 Mio. Downloads der Line Camera App

– € 8,9 Mio. Umsatz durch Line Sticker Sets in drei Monaten

Line ist mehr als ein Mobile Messenger

Zu den Nutzerzahlen gibt es nicht viel zu sagen. Interessant wird es dann schon bei der Line Camera App: Line verfolgt eine “Standalone” Mobile App Strategie. Es gibt den Line Messenger als Kernfunktion und viele weitere mobile Apps von Line als Ergänzung oder eigenständige Applikation. Hierzu zählen die Line Camera, die Line Selfie Sticker, Line Cards, Line Antivirus, Mobile Games von Line und viele weitere Apps, die alle von der Line Corporation entwickelt wurden. Line hat zudem einen eigenen Musik- und Videoplayer sowie eine “Where is my phone”-App. Und mit der App LocTouch können Line-Nutzer personalisierte Karten erstellen. Line hat also so viele Apps, dass es nicht einfach ist, die Übersicht zu behalten.

Damit verfolgt Line einen komplett unterschiedlichen Ansatz zu WhatsApp: WhatsApp ist sehr reduziert und bietet die Standard-Features eines Mobile Messengers. Line hingegen stellt seinen Nutzern eine Flut von Apps zur Verfügung um verschiedene Nutzerbedürfnisse abzudecken.

Speziell im Mobile Gaming ist Line stark vertreten und verfügt über mehrere Spiele mit Millionen von Nutzern. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Nutzer auch den Line Messenger verwenden ist sehr hoch, denn Line hat noch etwas in petto – einen eigenen Login.

Mobile Messenger und Gaming verbinden – der Line Login

Nutzer des Line Messengers können sich mit ihrem Line-Profil beispielsweise bei Line Games einloggen. Wie Facebook, Google und Twitter arbeitet Line mit Berechtigungen und liest die Kontakte seiner Nutzer aus. So können die Nutzer gegen ihre Line-Kontakte in Mobile Games antreten oder ihre Highscores als Chatnachricht veröffentlichen.

Line Login Button Line Login Button - Berechtigungen

Der Vorteil für Nutzer liegt in der Personalisierung der Games (wie bei Facebook). Für Line liegt der Vorteil natürlich in der Verfügbarkeit der Nutzerdaten, aber auch in einer Steigerung der Verweildauer im Messenger und in einer gesteigerten Nutzeraktivität. Ihr seht jetzt schon, Line ist ein komplexes Unternehmen, welches in vielen Feldern aktiv ist. Vielleicht in zu vielen?

Das Geschäftsmodell von Line

Line bietet jede Menge Apps, Games und Features an, aber wie finanziert sich Line? Die Antwort lautet Line Sticker.

Line Sticker Sotre

Sticker für Mobile Messenger gibt es schon lange. Durch den Facebook Messenger sind sie jetzt sehr stark verbreitet. An der Frequenz von neuen Sticker Sets für den Facebook Messenger kann man erkennen, was für ein Bedarf besteht, und dass sich Sticker zu einem echten Markt entwickeln werden. Bei Facebook sind alle Sticker kostenlos. Auch Line bietet kostenlose Sticker an, zusätzlich aber auch Sticker Sets, die Nutzer mit sogenannten Line Coins kaufen können. Disney ist bei Line sehr aktiv und hat mehrere Sticker Sets veröffentlicht. Da Line ein japanisches Unternehmen ist, findet man viele Sticker von Manga- und Anime-Verlagen. Es gibt Sticker von Kodansha, Bandai Namco, TOEI und auch von Sony Digital Entertainment.

Die meisten Stickersets kosten 100 Line Coins. Das sind umgerechnet € 1,79. Wer kauft das? Sehr viele Nutzer.

Line Mobile Messenger Sticker Sets - Verkaufszaheln und Umsatz

Line hat das größte Stickerangebot aller Mobile Messenger. Neben den Sticker Sets können Nutzer auch Themes für Line kaufen und so den Mobile Messenger nach ihren Bedürfnissen personalisieren. € 8,9 Mio. hat Line innerhalb von drei Monaten durch Sticker an Umsatz generiert, und die Kurve zeigt deutlich nach oben.

Des Weiteren stellt Line Sticker für bestimmte Nutzeraktionen zur Verfügung. So gibt es für den Download einer neuen Line-App Sticker, oder wenn Nutzer einem offiziellen Account folgen (hierzu kommen wir gleich). Durch diese Maßnahmen nimmt die Verbreitung von Stickern zu, und das Interesse der Nutzer wird gesteigert.

Line für Unternehmen

Während WhatsApp für Unternehmen keine speziellen Features bietet, kommt Line gleich mit einem umfangreichen Partnerprogramm daher. Line Partner besteht aus folgenden Bereichen und Möglichkeiten:

– Offizielle Line Account Partner

– Sticker Shop Partner

– Sticker Promotions

– Game Partner

– Line Free Coins Partner

Line bietet also jede Menge Optionen für Unternehmen an, und unterscheidet sich in diesem Punkt erneut deutlich von WhatsApp. Was verbirgt sich hinter den einzelnen Möglichkeiten?

Offizielle Line Accounts:

Wie es der Name schon sagt, können auch Unternehmen und Prominente bei Line ein Profil erstellen. Wie ein persönlicher Kontakt können diese Accounts Nachrichten verschicken und zusätzlich gibt es eine Line Timeline. Hier werden alle Nachrichten in einem Feed dargestellt. Zusätzlich verfügt die Timeline über eine Like-Funktion. Line hat hiermit ein eigenes Einsatzfeld für Unternehmen geschaffen, ist bei der Auswahl von Partnern aber noch sehr zurückhaltend. Die neuesten Accounts kamen von Family Guy und BBC News. In wenigen Tagen hat Family Guy knapp 300.000 Follower auf Line generiert, bei BBC News sind es über 15.000. Der Vorteil für die teilnehmenden Unternehmen ist, dass Nutzer automatisch eine Benachrichtigung über ihre Aktivitäten auf der Timeline erhalten. Des Weiteren können auf Line neben Textnachrichten und Fotos auch Links veröffentlicht werden. Somit wird Line zum Trafficklieferanten. Nutzer können die Nachrichten der offiziellen Accounts liken, kommentieren und teilen, entweder auf ihrer eigenen Timeline oder gezielt an einzelne Kontakte oder Gruppen gerichtet.

Line Mobile Messenger - Timeline Ansicht offizielle Accounts

Ein sehr cooles Feature.

Sticker Shop Partner:

Walt Disney ist beispielsweise ein Sticker Shop Partner und kann verschiedene Sticker Sets zum Verkauf anbieten. Sticker sind besonders für Unternehmen geeignet, wenn es darum geht eine Figur, ein Maskottchen, oder auch ein Testimonial zu vermarkten. Auch Psy (ihr kennt doch noch Gangnam Style)  ist mit seinem eigenen Sticker Set auf Line vertreten.

Sticker Promotions:

Sticker Promotions können Unternehmen unter anderem für die Bewerbung ihres eigenen Line Accounts einsetzen. Nutzer die dem Unternehmen auf Line folgen, erhalten ein Sticker Set gratis. Auf diese Art und Weise können sehr schnell Follower aufgebaut werden. Aber warum folgen sie dem Unternehmen? Wegen der Inhalte oder nur wegen der Sticker? Die Antwort dürfte klar sein.

Game Partner:

Game Partners können ihre mobile Games mit einem Line Login versehen und erhalten eine zusätzliche Verbreitung über die Line App. Auch hier könnte eine Sticker Promotion zum Einsatz kommen, um die Downloads zu steigern.

Line Free Coins Partner:

Line Nutzer können entweder Line Coins kaufen, oder durch kleine Aufgaben kostenlos erwerben. Hier sind die klassischen Methoden im Einsatz. Umfragen beantworten, Apps installieren und so weiter.

Der Line Button – Line in die eigene Webseite oder App integrieren

Und es geht noch weiter. Line hat auch einen eigenen Share Button entwickelt. Wie beim WhatsApp Share können Nutzer Links gezielt mit Kontakten auf Line teilen.

Momentan dominieren noch Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest und sind auf sehr vielen Webseiten integriert. Wir werden aber immer häufiger unterschiedliche Share Buttons bei der mobilen Nutzung sehen. Facebook hat den Messenger Share entwickelt, Buzzfeed schwört auf den WhatsApp Share und der Line Share könnte sich zu einer weiteren Ergänzung des mobile Messenger Sharings entwickeln. Hier tut sich momentan sehr viel.

Fazit

Line ist in Deutschland noch nicht so stark verbreitet wie andere Messenger. Daran wird Line aber sicherlich arbeiten. Aktuell sucht Line Botschafter für Deutschland. Alle Botschafter erhalten einen eigenen Login und sollen durch Feedback zur Verbesserung von Line beitragen.

Line ist ein sehr umfangreicher mobile Messenger und bietet seinen Nutzern sehr viele unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten an. Auch für Unternehmen bietet Line unterschiedliche Optionen und ist in diesem Punkt anderen Messengern klar überlegen. Die Timeline und die Möglichkeit Fotos mit Links zu versehen ist für Unternehmen sehr interessant. Line ist mobile Messenger und soziales Netzwerk in einem und wir werden bestimmt noch einiges von dem japanischen Messenger hören.

Bonus: Line ist nicht nur in Sachen mobile Apps sehr aktiv, sondern auch in der Offline-Kommunikation. Es gibt diverse Line Pop-Up Stores mit Merchandise und einen Line Freizeitpark. Welche App kann das schon von sich behaupten.

Line Freizeitpark

Wir haben euer Interesse für Line geweckt? Dann sind unsere neuen Social Media Praxis Workshops 2015 genau das richtige für euch. Neben Instagram, Pinterest und Co. stehen auch mobile Messenger wie Line, WhatsApp und Snapchat auf der Agenda. Und wenn ihr schnell seid, dann könnt ihr euch noch den Super Early Rabatt sichern! Hier findet ihr weitere Infos.

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Mehr als eine Mobile Messenger – Line Guide mit Features & Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen wurde zuerst von Jan Firsching auf Futurebiz.de veröffentlicht. Futurebiz.de.

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